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#1

Externe Challenge - Der Kissathon

in Archiv 30.08.2008 01:52
von Ran • Besucher | 901 Beiträge

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch gerne zu einer externen Challenge aufrufen. Und zwar hat Dunderklumpn in der CM-Community im LiveJournal gerade einen sogenannten Kissathon ins Leben gerufen und ich möchte alle Leute die ein wenig Zeit und ganz viel Lust haben dabei mitzumachen ermuntern mitzumachen.

Was ist ein Kissathon und worum geht es dabei überhaupt?

Das ist schnell erklärt. Es geht darum Kurzgeschichten zu schreiben die sich in irgendeiner Form ums Küssen drehen. Hierbei ist alles erlaubt ganz egal wer, wen, warum und auf welche Weise küsst. Lasst eurer Phantasie einfach freien Lauf. Wir würden uns total über rege Beteiligung freuen. ^___^


Cool! Ich bin dabei! Wann gehts denn los?

Der Kissathon läuft bereits. Aber keine Sorge. Noch nicht sehr lange. ^^ Am 24. August fiel der Startschuss und ihr habt jetzt genau drei Wochen Zeit um euch zu diesem Thema zu äußern. ^^ Also habt ihr bis zum 14. September Zeit.


Ich würd total gern mitmachen, aber ich hab gar kein LiveJournal.

Auch das ist kein Problem. Setzt eure Geschichte einfach hier rein und ich poste sie dann, in eurem Namen versteht sich, im LiveJournal. ^^


So... da jetzt hoffentlich alle Klarheiten beseitigt und alle Fragen geklärt sind, wünsche ich euch viel Spaß und hoffe auf rege Beteiligung. ^___^ Sollten doch noch Fragen auftreten, stehe ich euch gern Rede und Antwort.

LG, Ran

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#2

RE: Externe Challenge - Der Kissathon

in Archiv 30.08.2008 01:52
von Ran • Besucher | 901 Beiträge

Aoife schrieb:

Bei der deutschen CM-livejournal-Community gibts zur Zeit einen Kissathon in dem aufgerufen wirtd Fanfics in denen Küsse jeglicher Art vorkommen zu schreiben Smile
ich hab mich auch mal drangesetzt.

Autor: Aoife
Titel: Spaziergang im Park
Charaktere: JJ, Rossi
Pairing: gen, aber kurze Erwähnung von JJ/Will
Rating: PG-6
Spoiler: 3x18, The Crossing
Warnungen: Kitsch, abgesehen davon hab ich keinen Beta
Disclaimer: Weder Rossi noch JJ, noch sonst einer der Charaktere gehört mir, ich leihe sie mir nur kurz aus und gebe sie dann an CBS zurück


JJ liebte den Park. Es war einer der wenigen Orte in Quantico an dem man noch die Natur genießen konnte. Früher, bei ihren Eltern, hatte sie nur einige Schritte laufen müssen um in fast unberührter Natur zu stehen, und das war was sie in einen Großstadt vermisste. Der Park war der einzige Ort, an dem man wenigstens etwas Natur hatte, und dafür musste sie fast eine halbe Stunde mit dem Auto fahren. Auch wenn sie immer erklärte, dass die Vorteile, die das Leben in einer Großstadt brachte, diesen, in ihren Augen einzigen Nachteil aufwogen, verbrachte sie ihre Freizeit gerne hier.

Die letzten Wochen waren allerdings hart gewesen und ein Fall war auf den anderen gefolgt, ihr war nur wenig freie Zeit geblieben und in der war sie viel zu erschöpft gewesen um irgendetwas zu unternehmen. Selbst die Fahrt in den Park war ihr zu viel gewesen. Genau deswegen hatte sie beschlossen ihr erstes freies Wochenende seit langem zu nutzen um wieder hierher zukommen.

Jetzt spazierte sie schon fast den ganzen Vormittag durch den Park und genoss es sich wenigstens ein bisschen wie zuhause zu fühlen.

Die letzten Wochen hatten sie einfach geschafft. Jedes mal wenn man glaubte einen Täter zu haben, der an Grausamkeit nicht zu überbieten war, kam ein anderer, der noch brutaler war. Aber jetzt konnte JJ ihre ganzen Gedanken auf angenehmere Dinge konzentrieren. Will zum Beispiel. Sie lächelte, in den letzten Tagen hatte sich bei ihr zum ersten Mal hatte sie tatsächlich das Gefühl eingestellt, dass es irgendwie mit ihnen klappen könnte.

Ihre Gedanken wurden abrupt unterbrochen, als sie ein Schluchzen hörte. Suchend, sah sie sich nach der Quelle um, und wurde schnell fündig. Ein kleiner Junge von vielleicht sieben Jahren stand am Wegrand und weinte herzergreifend. Sie lief zu ihm. "Was hast du den?", fragte sie und beugte sich freundlich lächelnd zu ihm nach unten. "Ich war mit meinem Onkel spazieren", heulte er, "und...und dann hab ich ein Eichhörnchen gesehen und hab geschaut, wie es einen Baum hoch ist, und dann war mein Onkel weg und ich hab ihn gesucht aber nirgends gefunden.", wieder schluchzte er. "Ganz ruhig. Dein Onkel sucht dich bestimmt auch schon. Wo hast du denn deinen Onkel verloren?", "Drüben am kleinen See.", schniefte er und zeigte mit dem Arm in die ungefähre Richtung. "Gut, dann lass uns doch dahin gehen und schauen, ob er vielleicht da ist." Der Junge, der sich inzwischen en wenig beruhigt hatte schaute sie misstrauisch an,"Mein Onkel hat gesagt, ich soll nicht mit Fremden mitgehen, auch wenn sie nett sind.", für einen kurzen Moment war JJ sprachlos, damit hatte sie nicht gerechnet. "Da hat dein Onkel allerdings recht, aber weißt du...wie heißt du eigentlich?", "Marco.", "Also Marco, es ist sehr klug von dir, dass du an das denkst, was dein Onkel dir gesagt hat. Aber ich verspreche dir, dass wir nur nach drüben an See gehen um zu schauen, ob dein Onkel da ist. Ich will mit dir nicht aus dem Park." Der Junge schaute sie immer noch skeptisch an und wich jetzt sogar einen Schritt zurück. JJ seufzte, einerseits wäre es gut, wenn nur mehr Leute ihre Kinder so erziehen würden andererseits war es jetzt eher unpraktisch, sie wollte den Jungen nicht ganz alleine hier lassen. Aber dann kam ihr der rettende Gedanke. "Dein Onkel hat dir doch sicher gesagt, dass du mit Polizisten mitgehen darfst, oder?"

"Ja, aber er hat auch gesagt, dass sie mir ihre Marke zeigen sollen, selbst wenn sie eine Uniform anhaben, und ich soll mir die Marke immer ganz genau anschauen. Hast du eine Marke?"

"Ja, zwar keine Polizeimarke, aber eine vom FBI", sie zog sie aus der Tasche und zeigte sie ihm, "Weißt du was das FBI ist?"

"Natürlich, die fangen die ganz bösen Männer, das hat mir mein Onkel erzählt.", er musterte die Marke ausführlich. "Die sieht echt aus. Ich denke ich kann mit dir mit. Aber trotzdem. Nur bis zum See.", "Versprochen. Komm mit.", JJ nahm Marco an die Hand und beide liefen nach drüben. "Wo genau hast du deinen Onkel verloren?", "Da hab ich das Eichhörnchen gesehen.", er zeigt auf einen Baum, "Und wann war das?", Marco zuckte mit den Schultern, "Weiß nicht, ist noch nicht lange her."

Bevor JJ sich lange fragen konnte, was sie denn nun tun sollte, hörte sie jemanden rufen, "Marco! Wo bist du? MARCO!"

"Onkel!", er riss sich von ihrer Hand los. JJ traute im ersten Moment ihren Augen nicht, als sie sah auf wen er zu rannte. Es war David Rossi, der den Jungen überglücklich in die Arme schloss. "Wo warst du denn? Ich hab dir doch gesagt, dass du in meiner nähe bleiben sollst.", Marco schaute betreten zu Boden und "Bin ich doch auch, aber dann war da ein Eichhörnchen und ich hab ihm zugeschaut und dann warst du weg und ich hab dich gesucht, aber nirgends gefunden und dann war da die hübsche Frau.", er fing wieder an zu weinen. Rossi drückte ihn wieder, "Ist ja schon gut, jetzt bist du wieder da...welche hübsche Frau?", "Die da", er zeigte auf JJ. Rossi war sichtlich überrascht, als er sie bemerkte, aber Marco bemerkte davon nichts und plapperte einfach weiter, "Sie hat gesagt, ich soll mit ihr wieder dahin gehen, wo ich dich verloren habe, aber ich hab ihr gesagt, dass du gesagt hast ich soll nicht mit Fremden weggehen, aber sie hat mir dann ihren Ausweis gezeigt, und der war vom FBI, und er sah genauso aus wie deiner, und sie hat gesagt, dass du doch sicher gesagt hast, dass ich mit Polizisten und so mitgehen darf, und das hast du ja auch, und dann sind wir hierher. War das richtig?", "Ja, das war ganz richtig, von dir.", Rossi lächelte, "Und jetzt solltest du dich bei Agent Jareau...der Frau, die dir geholfen hat bedanken, oder hast du das schon?", Marco schüttelte den Kopf, und trottete wieder zurück zu JJ. Sie beugte sich wieder zu ihm nach unten, bis sie etwa auf Augenhöhe waren. "Danke...danke, dass du mir geholfen hast.", und bevor sie wusste wie ihr geschah, hatte er seine Arme um sie geschlungen und ihr einen Schmatzter auf die Backe gegeben. "Das war wirklich nett von dir.", nachdem sie sich von der ersten Überraschung erholt hatte, lächelte sie Marco an, "solchen netten Jungen wie dir, helfe ich doch immer gern, und bleib Fremden gegenüber so vorsichtig, wie du es vorhin warst."

"Du bist also nicht böse deswegen?"

"Überhaupt nicht, es ist gut, dass du so vorsichtig warst."

Sie richtete sich wieder auf auf und blickte jetzt Rossi, den die Szene anscheinend sehr amüsiert hatte. "Wissen sie Agent Jareau, Marco hat definitiv das italienische Temperament seines Vaters geerbt, und Italiener sind beim Geben von Küssen wesentlich großzügiger, als die Amerikaner.", "Äh, ja." JJ wusste nicht so recht, was sie sagen sollte, aber Rossi sprach schon weiter, "Ich muss mich auch nochmal bei ihnen bedanken, ich bin vor Sorge fast verrückt geworden."

"Naja, eigentlich hab ich ja nicht wirklich viel getan..."

"Trotzdem, ich möchte mir gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn jemand anders..."

"Da sie ihm beigebracht haben nicht mit Fremden mit zugehen, wahrscheinlich nichts schlimmes."

"Vielleicht haben sie recht, aber es hätte auch sein können...", Rossi sprach nicht weiter.

"Schau mal Onkel, da ist wieder das Eichhörnchen.", rief Marco begeistert und rannte ein paar Meter zu einem Baum, in dem tatsächlich munter, und gut sichtbar ein Eichhörnchen turnte.

"Jetzt kommen wir hier vorerst nicht weg", erklärte Rossi, "Marco liebt alle Tiere, und wenn er eines sieht vergisst er alles um sich herum."

"So war ich früher auch, Katzen hatten es mir besonders angetan.", JJ musste bei dieser Erinnerung lächeln, sie hatte an keiner Katze vorbeigehen können ohne sie zu streicheln, und -wenn die Katze es zuließ- ein wenig zu spielen, den größten Teil ihrer Kindheit waren ihre Arme von Kratzern übersät gewesen, was ihre Mutter wahnsinnig gemacht hat.

Sie wusste nicht ob Rossi ihre letzte Bemerkung überhaupt gehört hatte, er schaute nur auf Marco, der wiederum fasziniert das Eichhörnchen beobachtete.

Nach eine Weile meinte er "Wissen sie, es ist eine Sache hin und wieder aus den Nachrichten oder Zeitungen zu hören, was Kindern alles zustoßen kann...etwas ganz anderes ist es regelmäßig wirklich zu sehen, was passieren kann. Seine Eltern halten mich für paranoid, weil ich ihm eingeschärft habe nie und unter keinen Umständen mit Fremden mitzugehen und ihn auch regelmäßig daran erinnere. Dabei möchte ich ihnen einfach nur ersparen, dass eines Tages jemand vor ihrer Tür steht und ihnen das sagt, was ich schon viel zu oft Eltern habe sagen müssen."

"Das verstehe ich, bei Kindern sollte man einfach besser übervorsichtig sein."

Eine Weile schwieg Rossi und beobachtete Marco, aber dann wandte er sich wieder an JJ. "Verzeihung, in ihrem momentanen Zustand wollen sie sich wohl nicht unbedingt gern über Verbrechen an Kindern unterhalten."

JJ brauchte einige Zeit, bis ihr klar wurde, was er damit sagen wollte, dann starrte sie ihn einfach nur überrascht an, es dauerte etwas, bis sie ihre Sprach wieder fand, "Wie haben sie...woher wissen sie...?"

Wieder wirkte Rossi ziemlich amüsiert, "Agent Jareau, ich habe drei Schwestern, die sich, im Gegensatz zu mir, alle um den Fortbestand der Familie gekümmert haben, und meine beiden älteren Schwestern haben schon Töchter, und Schwiegertöchter, die inzwischen alt genug sind um selbst Kinder zu bekommen, ich habe einige Schwangerschaften miterlebt und weiß, dass es außer morgendlicher Übelkeit noch einige Anzeichen gibt."

"Oh.", war alles was JJ im ersten Moment dazu einfiel. "Haben sie...", "Hotch davon erzählt. Nein. Das ist ihre Angelegenheit. Allerdings würde ich nicht mehr allzu lange warten. Hotch ist nicht blind."

"Ja, ich weiß, es kam nur alles so plötzlich, und dann...", Rossi wehrte ab. "Vor mir müssen sie sich nicht rechtfertigen."

JJ lächelte dankbar, aber bevor sie irgendetwas erwidern konnte war Marco schon wieder da und zupfte an Rossis Jacke. "Gehen wir noch zu den Enten? Du hast versprochen, dass wir noch zu den Enten gehen.", "Natürlich, tun wir das.", er wandte sich wieder an JJ, "Wie sie sehen müssen wir jetzt weiter. Noch ein schönes Wochenende.", "Ja ihnen auch, und dir auch Marco.", "Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende.", strahlte Marco, drehte sich dann aber schnell um und zerrte Rossi weiter. Die Szene lies JJ schmunzeln. So war also David Rossi privat, das hätte sie gar nicht vermutet. Sie schaute ihnen noch nach, bis sie um die nächste Ecke verschwunden waren und machte sich dann auf den Weg nach draußen. Inzwischen war es Mittag und ihr Magen begann zu knurren.

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#3

RE: Externe Challenge - Der Kissathon

in Archiv 10.09.2008 21:41
von Dunderklumpen

Hier meine bisherigen Machwerke zum Kissathon. Außerdem ist noch einiges in Arbeit, was aber tatsächlich erst nach meinem Urlaub fertig und gepostet werden kann.

Autor: Dunderklumpen
Titel: "Drabbles"
Pairing: Morgan/Garcia, Morgan/Emily, Reid, Hotch
Rating: G-R
Word Count: 100 und 200 Wörter
Zusammenfassung: Es dreht sich alles um "Küsse".
Anmerkung: Geschrieben für den Kissathon der LJ-Community cm_de
Disclaimer: Criminal Minds ist das Eigentum von CBS.

Erster Kuss (Morgan/Garcia)
Der Kuss lässt sie weich in den Knien werden und sie hat das Gefühl wieder 15 zu sein. Schon oft hat sie sich vorgestellt, wie es sein würde, wie seine Lippen ihre berühren – sanft und warm und sinnlich. Er küsst sie leicht und in ihrem Magen flattern tausend Schmetterlinge. Sie lächelt ihn an, als er sich von ihr löst und seine braunen Augen glitzern. Lange hatte sie sich gewünscht, dass er es tun würde und jetzt war es endlich passiert. Immer noch schwindelig lehnt sie sich an ihn. Es ist der perfekte erste Kuss – und ihre Knie zittern noch immer.

****

Vergessener Kuss (Morgan/Emily - Doppeldrabble)
Gerechnet hatte wohl keiner von ihnen damit. Es war passiert, einfach so... Nach dem Fall, der ihn so mitgenommen und den Instinkt ihn ihr geweckt hatte, ihn in ihre Arme zu schließen und zu trösten.
Sie hatten alle ihre Geister, die einen mal mehr und mal weniger verfolgten. Seine hatten dieses Mal die Überhand gewonnen. Als sie das merkte konnte sie ihn nicht allein zurück lassen, konnte sie nicht gehen und ihn im halbdunklen Büro über Akten brüten lassen, die ihn nur noch intensiver an den Abgrund führten. Sie hatte hinter ihm gestanden, als er sich plötzlich umdrehte und sie den Blick in seinen Augen bemerkte: Wild, verzweifelt und hilflos.
Da hatte sie alles vergessen und ihn umarmt. Er wehrte sich nicht, sondern ließ es zu; sein Körper wurde schlaff, die harten Muskeln weich, als er in sie lehnte, um den Trost zu erhalten, den er so dringend brauchte. Später am Abend hatten sie sich geküsst. Es war ein dankbarer Kuss, ein trunkener Kuss, ein harmloser Kuss. Wäre die Situation anders gewesen, hätte er mehr sein können. Vielleicht der Anfang von etwas – aber so war es nur ein Hauch seiner Lippen auf ihren, der morgen schon wieder vergessen sein würde.

****

Erinnerungen (Reid)
Sein eidetisches Gedächtnis war faszinierend. Es machte ihn stärker und schlauer, half ihm, Menschen zu retten. Deshalb beklagte er sich nicht, dass es dies Gedächtnis war, das ihn quälte, ihm immer wieder vor Augen führte, was er vergessen wollte und nicht konnte. Oft waren es Erinnerungen an Fälle, selten handelte es von seiner eigenen Vergangenheit. Als er sah, wie Haley und Jack Hotchs Büro verließen, erinnerte er sich daran, dass seine Mutter ihn niemals geküsst hatte – kein Gute-Nacht-Kuss, kein Begrüßungskuss. Sein Hirn zwang ihm diese Information auf und es machte ihn umso trauriger, als Hotch seinen Sohn zum Abschied küsste.

****

Dankeschön-Kuss (Hotch)

Der Kuss kam unerwartet. Schmale Arme schlangen sich um seinen Hals und hielten fest. Kleine Lippen trafen nass seine Wange und waren dann ebenso schnell wieder verschwunden wie sie gekommen waren. Er lächelte die Kleine an und sie lächelte zurück.
„Danke, dass du meine Mama gerettet hast“, sagte sie und aus ihren Augen schien all das Vertrauen, das nur Kinder haben können – unschuldig und rein.
„Es war mir eine Freude“, antwortete er und tätschelte unbewusst ihren Kopf. Noch einmal schaute sie ihn an und rannte dann zurück zu ihrer Mutter, die sie hatten aus der Hölle dieses Psychopaten befreien können.

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#4

RE: Externe Challenge - Der Kissathon

in Archiv 10.09.2008 21:45
von Dunderklumpen

Autor: Dunderklumpen
Titel: "Verzehrender Kuss"
Pairing: JJ/Garcia
Rating: NC-17
Word Count: 305 Wörter
Zusammenfassung: Nur ein Kuss, oder mehr?.
Anmerkung: Geschrieben für den Kissathon der LJ-Community cm_de
Disclaimer: Criminal Minds ist das Eigentum von CBS.


Verzehrender Kuss

Penelope Garcia hatte Temperament. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass sie im Bett auch zu wilderen Spielchen bereit war. Jennifer Jareau hingegen traute man das nicht zu. Sie war ruhig und ausgeglichen. Doch stille Wasser sind bekanntlich tief und JJ entsprach diesem Klischee voll und ganz.

****

Als JJ den Raum betrat saß Garcia vor ihrem Computer und tippte.

„Hi Penelope, ich bräuchte hier deine Hilfe.“

„Schieß los, Süße. Ich höre“, erwiderte Garcia ohne von ihrem Bildschirm aufzublicken.

Doch JJ antwortet nicht. Stattdessen hörte Penelope das Türschloss klicken und sah verwundert auf.

„Was ist los? Weshalb hast du die Tür abgeschlossen?“

„Ich hab es eben doch gesagt. Ich brauche deine Hilfe.“

„Und wobei?“ Die Skepsis schwang deutlich in der Stimme der Computerspezialistin mit.

„Nun“, fuhr JJ fort und bewegte sich katzengleich auf Garcia zu, „es geht um einen äußerst komplizierten Fall.“

„Ach ja?“

JJ ignorierte den ironischen Tonfall Garcias und trat dichter an den Stuhl heran, auf dem die Technikerin immer noch saß. Die Rollen quietschten als JJ den Stuhl zwischen ihre Beine zog und nun über ihr stand.

„Ich denke“, sagte Garcia als JJs Fingerspitzen sanft über ihre rechte Wange strichen, „da hab ich genau die richtige Lösung für dich.“

Ein diebisches Grinsen stahl sich auf das Gesicht der Pressesprecherin als sie sich langsam niederließ und auf Garcias Schoß Platz nahm.

„Das habe ich mir doch gedacht“, sagte JJ und beugte sich vor. Blinde Leidenschaft überkam sie, kaum dass sich ihre Lippen berührten. Nicht zärtlich und sanft, sondern voller Eifer plünderten sie ihre Münder und schmeckten die andere auf der Zunge. Schwer atmend ließen sie voneinander ab und holten kostbare Luft.

Die beiden Blondinen lächelten einander an. Sie wussten genau, was sie wollten und ergaben sich erneut in einen Atem raubenden, alles verzehrenden Kuss, in dem Versprechen lagen, von dem, was noch kommen sollte.

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#5

RE: Externe Challenge - Der Kissathon

in Archiv 10.09.2008 21:51
von Dunderklumpen

Autor: Dunderklumpen
Titel: "Kuss des Todes" (WIP)
Pairing: Gen
Rating: NC-17
Word Count: 1.880 Wörter
Zusammenfassung: In Baltimore werden junge Frauenleichen gefunden, bei denen der Mörder Bilder von Küssen und seltsame Botschaften hinterlässt. Die Presse stürzt sich auf den Fall des "Todesküssers von Baltimore", bei dem die BAU-Einheit zur Hilfe gerufen wird.
Anmerkung: Geschrieben für den Kissathon der LJ-Community cm_de. Inspiriert vom Kissathon ist dies der erste Teil eines Mehrteilers. Da die Story mir nicht ganz so leicht von der Hand geht wie gedacht, werden die nächsten Abschnitte definitiv erst im Oktober gepostet. Agadinmar hat den ersten Teil beta gelesen - 1.000 Dank, meine Liebe! - und ist nun im Urlaub. Ich würde sie der Kontinuität halber gerne weiter beta lesen lassen. Zudem fliege ich am 14. selbst in Urlaub und bin am 28. wieder zurück, so dass ich erst danach die restlichen Parts posten werde. Ich hoffe jedoch trotzdem, ihr habt euren Spaß beim Lesen.
Disclaimer: Criminal Minds ist das Eigentum von CBS.



„Kuss des Todes“



Die Luft war heiß und stickig. Salsamusik dröhnte aus den Boxen und halbnackte Leiber bewegten sich aufreizend zum Takt. Ihr Blick glitt über die Tanzfläche und all die hübschen Körper, die sich so perfekt zum Rhythmus der Musik bewegten. Jedes Mal, wenn sie das sah, fühlte sie sich so minderbemittelt. Sie war eine schlechte Tänzerin, lag immer einen Tick hinter dem Takt und hatte das Gefühl hölzern und ungelenk zu wirken. Sie fühlte sich einfach unwohl in ihrer Haut, was alles nur noch schlimmer machte. Je mehr sie es versuchte, desto verspannter wurde sie und desto schlechter ging es ihr dabei – ein Teufelskreis, den sie damit umging, erst gar nicht auf der Tanzfläche zu erscheinen.

Ihr Blick blieb an Jodie hängen, die sich lasziv an den blonden Beau herantanzte, der sie vorhin aufgefordert hatte. Sie seufzte leise. Was würde sie nicht dafür geben, genauso unbefangen und locker wie ihre Freundin zu sein – sich keinen Kopf machen, einfach loslassen, Spaß haben. Aber dafür war sie nicht der Typ, es fiel ihr einfach zu schwer. Resigniert nippte sie an ihrem Cocktail, dessen bunte Farben in Schichten übereinander im Glas hingen. Ihre Finger spielten mit dem pinken Schirmchen, das der Barkeeper als Dekoration am Glasrand befestigt hatte. Wieder nahm sie einen Schluck des süßen Getränks und sah auf. Ihre Augen trafen die eines jungen Mannes, der sie schüchtern anlächelte. Verwirrt senkte sie die Augen auf die Tischplatte und nahm, in der Verlegenheit nicht zu wissen, was sie tun sollte, noch einen Schluck ihres Cocktails. Vorsichtig blickte sie erneut auf, nur um festzustellen, dass er sie immer noch musterte. Zurückhaltend lächelte sie zurück. Er sah nicht schlecht aus: Dunkles Haar, nicht zu lang, gekleidet wie ein Student, Sneakers an den Füßen. Seine Augen waren braun und glitzerten in den wechselnden Lichtern des Clubs. Er lächelte immer noch und wirkte freundlich und harmlos. Unentschlossen, was sie tun sollte suchte sie nach ihrer Freundin auf der Tanzfläche, aber konnte sie nirgends entdecken.

‚Reiß dich zusammen’, schalt sie sich plötzlich und schien innere Haltung anzunehmen. ‚Du bist keine 15 mehr, tu nicht so, als sei das der erste Flirt deines Lebens! Und er sieht doch nett aus.’ Sie blinzelte in seine Richtung. ‚Ein bisschen geekig, aber das ist doch genau das, was du magst. „Typ Student“, nicht zu geschniegelt und nett. – Also, ruhig bleiben und immer lächeln.’ Während sie diesen inneren Monolog mit sich selbst aushandelte, hatte sie nicht bemerkt, dass ihr Flirtpartner aufgestanden war und sich auf sie zu bewegte. Als sie noch mal zu dem Tisch schaute, war er nicht mehr da. Enttäuscht ließ sie die Mundwinkel sinken. ‚Schön blöd, Katherine!’ schalt sie sich gerade, als wie von Geisterhand der junge Mann neben ihr auftauchte. In der Hand hielt er zwei bunte Drinks mit Schirmchen.

„Hallo“, sagte er und beugte sich zu ihr, um über den Lärm der Musik hörbar zu sein. Er stellte die Gläser auf dem Tisch vor ihr ab und streckte ihr die Hand entgegen. „Mein Name ist Daniel.“ Sie sah ihn an und ergriff zögerlich seine Finger, die nass und kalt von den mit Eis gefüllten Gläsern waren.

„Ich bin Katherine“, antwortete sie scheu, deutete dann aber auf den Platz ihr gegenüber am Tisch. ‚Wer weiß’, dachte sie still, ‚vielleicht würde der Abend doch noch nett werden.’

****

Reid gähnte herzhaft, als er seine Kaffeetasse zum dritten Mal an diesem Morgen füllte. Er hatte bereits einen großen Starbucks-Kaffee auf dem Weg zur Arbeit getrunken, aber fühlte sich immer noch müde. Die Nacht hatte er unruhig geschlafen. ‚Vielleicht der Vollmond’, dachte er. Statistisch gesehen schlafen 85 Prozent der Bevölkerung schlechter bei vollem Mond. Entschlossen stellte er die Kanne zurück in die Kaffeemaschine und griff den Zucker, der daneben stand. Ein Grinsen huschte über sein Gesicht, als er an Morgans Reaktion auf seine Kaffeegewohnheiten dachte. Wann immer Derek ihn dabei beobachtete, wie er Unmengen der weißen Kristalle in seine Kaffeetasse schüttete, konnte er sich eines Kommentars über zuviel Zucker nicht enthalten. Da war er ganz anderer Ansicht. So etwas wie „zu viel Kaffe“ oder „zu viel Zucker“ gab es nicht! Damit nahm er einen Löffel aus der Schublade, ging zu seinem Schreibtisch, nahm die Papiere auf und balancierte mit beidem Richtung Konferenzraum. Als er durch die Tür trat waren fast alle anwesend. Vorsichtig stellte er die Tasse ab und setzte sich hin. ‚Hotch würde jede Minute da sein’, dachte er, während er in der braunen Flüssigkeit rührte. – Und er hatte Recht. Keine Minute später kam Agent Aaron Hotchner zur Tür herein, eine Stoss Akten in der Hand, gefolgt von JJ.

„Guten Morgen“, ertönte die dunkle Stimme ihres Chefs. „Wir haben einen neuen Fall. JJ…“ Er nickte der blonden Presse- und Medienagentin zu, die einen Stapel brauner Aktenmappen herumgehen ließ, die Fernbedienung ergriff und sich räusperte.

„Es geht um drei Morde an jungen Frauen zwischen 18 und 25 Jahren in Baltimore, Maryland.“

Auf dem Bildschirm erschienen die Bilder dreier Frauenleichen. Alle drei hatten lange dunkle Haare, die sich offen um ihr Gesicht schmiegten. Die Szenerie wechselte und es erschien das Foto des ersten Opfers in Vergrößerung auf dem Bildschirm.

„Amanda Grey, 22 Jahre alt. Lebte in Baltimore und studierte seit 2 Jahren an der Johns-Hopkins-Universität Biologie. Ihre Mitbewohnerin hat sie am 6 Juni als vermisst gemeldet, nachdem sie von einem Diskobesuch nicht zurückgekehrt ist. Die Polizei leitete eine Suche ein und fand sie nur wenige Meter von ihrem Wohnheim entfernt. Sie lag versteckt hinter einigen Büschen. Der Täter hatte sie stranguliert und einen Zettel bei der Leiche hinterlassen.“

Erneut wechselte das Bild und man sah einen Computerausdruck von Klimts „Der Kuss“.

„Neben dem Bild stand ‚Lang, lang ist es her – und sie sei euch genannt’“, zitierte JJ die Nachricht des Mörders. Ihr Blick ging automatisch zu Reid, dessen Stirn bereits in Denkfalten lag. „Auch bei den anderen Opfern fanden sich ähnliche Botschaften“, fuhr sie fort und fühlte die Konzentration des Teams förmlich in der Luft hängen. Das zweite Opfer ist Zoë Jones, 20 Jahre alt, Kellnerin in einem Coffeeshop auf der Mainstreet. Ihr Leichnam wurde am 8. Juli entdeckt, ebenfalls nicht weit von ihrer Wohnung entfernt. Todesursache war auch hier Strangulation. Bei ihr fand man diese Abbildung.“

Den Bildschirm nahm nun das Foto eines küssenden Paares ein. Prentiss kannte es. Es war ein bekanntes Bild, das 1950 vor dem Pariser Bahnhof geschossen worden war. Eine Gänsehaut kroch ihr über den Rücken. Sie mochte die Abbildung, sie aber in diesem Zusammenhang zu sehen ließ sie erschaudern.

„Wieder wählte der Täter den ‚Kuss’ als Symbol. Der Satz dazu lautete: ‚ Doch wir liebten mit Liebe, die mehr war…’ Das bisher dritte Opfer, Julia Morgan, eine 19 Jahre alte Bürokauffrau, entdeckte die Polizei vor einer Woche. Todesart und Stil sind dieselben wie bei den vorherigen Opfern. Vor allem aber hinterließ der Täter diesmal einen weiteren ‚Kuss!“ Mit Zeige- und Mittelfinger zeichnete JJ Gänsefüßchen in die Luft und drückte dann die Fernbedienung. Ein Bild erschien, auf dem man eine Mamorstatue sah. Es zeigte ein Pärchen, das in einen Kuss vertieft zu sein schien.

„Rodins Kuss“, sagte Reid leise und JJ nickte.

„Ja, diesmal lautete die Botschaft ‚Weit stärker doch war unsre Liebe als die
All derer, die älter als wir – Und mancher, die weiser als wir…’“

Nachdem dritten Opfer und einer ziemlichen Medienschlacht über den ‚Todesküsser von Baltimore’, haben die lokalen Behörden uns dazu gebeten.“

Rossi schüttelte den Kopf. „Wer denkt sich diese absurden Namen eigentlich immer aus?“

„Es mag lächerlich klingen, aber der Reporter hat nicht unrecht“, kommentierte Reid, „wenn man es genau nimmt, ist der Todeskuss ein Kuss, der entweder als Symbol für den baldigen Tod der Person gesehen werden kann…“

„So wie in ‚Der Pate’?“, warf Morgan ironisch dazwischen.

„Genau.“, erwiderte Reid enthusiastisch, „oder aber der Kuss dient als Abschied von einem Sterbenden. Ich würde hier eher Letzteres vermuten.“

„Aber ein Kuss ist etwas Intimes, eine persönliche Geste“, sagte Prentiss und zog dabei verwirrt die Augenbrauen hoch.

„Genauso wie Strangulieren“, fügte Morgan hinzu. „Strangulationen sind persönlich. Der Täter will dem Opfer beim Sterben zusehen, den Ausdruck in seinem Gesicht studieren, wenn er ihm die Luft zum Atmen nimmt. Es geht um Kontrolle und Macht. Sind denn Zeichen von Missbrauch an den Opfern feststellbar?“

Hotch schüttelte den Kopf. „Keine Vergewaltigung oder anderer Missbrauch. Zumindest nichts Offensichtliches“, antwortete er Morgan.

„Geschichtlich gesehen ist der Kuss sowohl Ausdruck von Liebe als auch von Hass. Er kann dominierend sein oder aber unterwerfend. Es ist äußerst interessant, dass der Täter dieses Symbol gewählt hat, um uns eine Nachricht zu hinterlassen“, murmelte Reid mehr zu sich selbst als zu den anderen.

„Der Fakt, dass er diese Zettel bei den Opfern gelassen hat, bedeutet, dass er mit uns kommuniziert. Er will gefasst werden“, schaltete sich nun Rossi ein.

„Oder aber er verhöhnt uns“, erwiderte Morgan.

„Das glaube ich nicht.“, Hotchs Stimme klang kratzig. „Er fordert uns heraus, das Rätsel zu lösen. Hohn sieht anders aus.“

Reid nickte zustimmend und kaute auf seiner Unterlippe. Seine Augen hingen an den Bildern der Küssenden, die er vor sich auf dem Tisch ausgebreitet hatte. „Klimt, Rodin und die Fotografie aus den 50ern – alle Künstler stammen aus unterschiedlichen Epochen, haben aber als zentrales gemeinsames Thema: Den Kuss. Und dann diese Botschaften, die dabeistanden…“ Er brach ab und nahm geistesabwesend einen Schluck aus seiner Kaffeetasse.

„Zwischen den Opfern wurde bisher keine Gemeinsamkeit gefunden“, hakte JJ ein.

„Eine Kellnerin, eine Studentin und eine Büroangestellte. Sie kannten sich nicht und verkehrten in unterschiedlichen Freundeskreisen. Das einzige, was sie alle verbindet…“

„… ist ihr Aussehen“, vollendete Rossi JJs Satz. Sie sah ihn irritiert an. Sie hasste es, wenn ihr Leute ins Wort fielen. „Ja, genau. Die drei waren der gleiche Typ.“ Sie drückte die Fernbedienung, alle drei Bilder erschienen nebeneinander und zeigten drei junge Frauen mit dunklen braunen Haaren und braunen Augen, die in die Kamera lächelten.

Es war still im Konferenzraum, als das Team diese Bilder aus glücklicheren Tagen musterte.

„Ist ein Königreich an des Meeres Strand, da war es, da lebte sie – Lang, lang ist es her – und sie sei euch genannt mit dem Namen Annabel Lee. Und ihr Leben und Denken war ganz gebannt in Liebe – und mich liebte sie.“, murmelte Reid halblaut. Um in herum war es still und als er aufsah, bemerkte er, dass ihn die anderen gebannt ansahen. „Oh, es ist ein Gedicht von Edgar Allan Poe. Eigentlich hätte ich da sofort drauf kommen müssen, schließlich ist er ja in Baltimore gestorben.“

Die anderen blickten ihn weiterhin fragend an und Reid sah immer noch Irritation auf den Gesichtern seiner Kollegen. Er räusperte sich. „Das Gedicht heißt Annabel Lee. Poe hat es 1849 geschrieben.“

Er stoppte kurz und dachte sichtlich nach. „In der letzten Strophe heißt es:

„Kein Mondenlicht blinkt, das nicht Träume mir bringt
Von der schönen Annabel Lee,
Jedes Sternlein das steigt, hell die Augen mir zeigt
Meiner schönen Annabel Lee;
Und so jede Nacht lieg zur Seite ich sacht
Meinem Lieb, meinem Leben in bräutlicher Pracht:
Im Grabe da küsse ich sie –
Im Grabe da küsse ich sie.“

Rossi sah Reid an und bewunderte insgeheim aufs Neue das ungeheure Wissen des jungen Agenten.

„Es geht um die Liebe über den Tod hinaus und zugleich um Trennung“, sagte er trocken und schaute noch einmal auf die Fotos der jungen Frauen, „um die Trennung von einer Geliebten und den Abschied im Tode durch einen Kuss.“

tbc…

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#6

RE: Externe Challenge - Der Kissathon

in Archiv 10.09.2008 21:55
von Dunderklumpen

Autor: Dunderklumpen
Titel: "Gewaltsamer Kuss" (1/?)
Pairing: ?
Rating: NC-17
Word Count: 282 Wörter
Zusammenfassung: Ein erzwungener Kuss. Doch wer, was, wie und warum?
Anmerkung: Geschrieben für den Kissathon der LJ-Community cm_de.
Disclaimer: Criminal Minds ist das Eigentum von CBS.


„Gewaltsamer Kuss“


Der Kuss war rau und hart. Gewaltsam presste er seine Lippen auf seine und biss zu. Schmerz durchzuckte ihn und Reid schmeckte Blut, als er ihn mit letzter Anstrengung von sich stieß.

Er taumelte zwei Schritte zurück und ein zufriedenes Grinsen erschien auf seinem Gesicht.

„Tu nicht so, als ob ich mich dir aufzwinge.“ Er kam näher. Sein Körper presste sich gegen Reids, sein Gewicht drückte ihn gegen die Wand. Er hielt Reids Arme fest, so dass dieser sich nicht bewegen konnte und sein Gesicht war so nah an seinem, dass sich ihre Nasen fast berührten.

„Es ist lächerlich sich zu wehren.“

Reid fühlte den heißen Atem gegen sein Gesicht.

„Das ist es, was du schon immer wolltest.“

Ein Schauer lief ihm das Rückgrat hinab und er spürte den harten, muskulösen Körper, der sich gegen seinen drückte.

„Genau das.“

Bei diesen Worten kam er noch näher, so dass kein Millimeter Raum mehr zwischen ihnen war. Sein ganzes Gewicht lag nun auf Reid und dieser hatte Mühe, frei zu atmen.

„Fuck you!“ stieß Reid aus zusammengepressten Lippen hervor und versuchte sich aus dem eisernen Griff zu befreien. Aber er hatte keine Chance gegen ihn. Er war einfach zu stark und ihm körperlich weit überlegen.

Reid hörte ein Lachen und ihre Blicke trafen sich. Der Bastard amüsierte sich darüber. Er fand es witzig, dass er ihm komplett ausgeliefert war.

„Gib zu, pretty boy“, flüsterte sein Peiniger aufreizend und zwängte ein Knie zwischen Reids Beine, „dass es dir gefällt, dass es genau das ist, was du willst!“

„Nein.“, würgte Reid und Tränen der Wut und Hilflosigkeit schossen ihm in die Augen.

„Oh, doch!“ antwortete er und presste erneut seine Lippen gewaltsam auf Reids. „Oh, doch!“

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#7

RE: Externe Challenge - Der Kissathon

in Archiv 11.09.2008 22:30
von jennifer.jareau • 2.841 Beiträge

Wow, da hast du dir aber viel Arbeit gemacht... teilweise nicht so ganz meine Pairings, aber trotzdem gut/lustig geschrieben.

Wie wärs mit JJ/Hotch? *grins*

OT: Schoenen Urlaub!!!!

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#8

RE: Externe Challenge - Der Kissathon

in Archiv 12.09.2008 00:00
von Dunderklumpen

Dein Wunsch sei mir Befehl. Nur ein Drabble und ein Doppeldrabble, aber ich hoffe, du hast deinen Spaß

Ein Kuss, der nicht sein sollte… (Hotchs POV)
Es war das Naheliegendste und vielleicht hatte er es deshalb nicht bemerkt oder auch nicht bemerken wollen. Er war schließlich immer noch ihr unmittelbarer Vorgesetzter, Gefühle hin oder her. Stumm schaute er sie an und fühlte ein kitzelndes Kribbeln im Magen, dass er nicht mehr gespürt hatte, seit Haley gegangen war. Es war neu und aufregend und für einen kurzen Moment war er tatsächlich versucht, all seine Bedenken über Bord zu schmeißen und sie einfach an sich zu ziehen und zu küssen – sanft und leidenschaftlich zugleich. Doch er konnte es nicht tun, nicht in dieser Situation, nicht als ihr Chef.

… oder doch? (J.J.s POV)
Sie sah seinen inneren Kampf und hoffte inständig, dass der private Hotch gegen den Pflichtbewussten gewinnen würde. Seine Augen suchten die ihren, so dass sie in ihnen lesen konnte wie ein offenes Buch. Sie zeigten ihr den Mann, in den sie sich verliebt hatte.
Ein Blinzeln und es war entschieden – der Vorgesetzter hatte gewonnen. Aber genau dafür liebte sie ihn, für sein starkes moralisches Empfinden, sein Pflichtgefühl, seine Loyalität. Seufzend drehte sie sich um, als sie plötzlich erkannte, dass sie diese Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen durfte. Sie hielt inne und in einer fließenden Bewegung wandte sie sich wieder um. Er schaute sie immer noch an, als sie einen weiteren Schritt auf ihn zuging, um zu tun, was sie all die Monate hatte tun wollen: Sie küsste ihn. Sanft und vorsichtig zuerst, bevor sie spürte, dass er es erwiderte und seine Lippen gegen ihre presste. Sie seufzte behaglich und fühlte wie er sie enger an sich zog. Er roch gut und schmeckte nach Kaffe. Sie lösten sich voneinander und ein Lächeln umspielte ihre Mundwinkel.
„Das wollte ich schon so lange tun.“, flüsterte sie, als er sie zärtlich streichelte.
„Ich bin froh darüber“, erwiderte er, bevor sich ihre Lippen erneut trafen.

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#9

RE: Externe Challenge - Der Kissathon

in Archiv 12.09.2008 00:30
von jennifer.jareau • 2.841 Beiträge

Total geil und überhaupt nicht kitschig. Danke dir, dass du das so schnell für mich geschrieben hast.
Du bist genial! ^^ Echt süß.... hach, ich fühle mit JJ!!! ♥♥ Danke, Britt-Marie!!!

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#10

RE: Externe Challenge - Der Kissathon

in Archiv 12.09.2008 08:21
von Dunderklumpen

Hej Süße,

gern geschehen.
Ich versuch in Zukunf mehr zu beiden zu schreiben, aber sie sind so gar nicht mein Pairing, obwohl ja schon süß miteinander.

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#11

RE: Externe Challenge - Der Kissathon

in Archiv 16.12.2008 23:52
von colle0412 • Besucher | 84 Beiträge

Sind richtig gute Geschichten ... *leichtneidvollblick*!
Besonders gut gefiel mir die mit JJ & Rossi!

Super geschrieben!!!!

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#12

RE: Externe Challenge - Der Kissathon

in Archiv 17.12.2008 15:20
von Aoife • Besucher | 594 Beiträge

Rossi wächst mir irgendwie sehr ans Herz

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#13

RE: Externe Challenge - Der Kissathon

in Archiv 17.12.2008 19:38
von colle0412 • Besucher | 84 Beiträge

Gern geschehen!!!

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