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#1

Lullaby - Weihnachtsgeschenk von mir

in Fanfiction deutsch 24.12.2011 16:27
von AnnKa • 530 Beiträge

Lullaby
by AnnKa
Rechte von Lullaby liegen bei Nickelback; die Charaktere gehören alle samt nicht mir.
die Songfic

setzt nach der Episode mit JJs Beziehungsproblemen an
handelt von einem nicht ganz einfachen Tag für JJ, darauf basierend, dass es zwischen ihr und Will nicht gut läuft.


Well, I know the feeling
Of finding yourself stuck out on the ledge
And there ain't no healing
From cutting yourself with the jagged edge
I'm telling you that, it's never that bad
Take it from someone who's been where you're at
Laid out on the floor
And you're not sure you can take this anymore

Das Meeting war geradezu an ihr vorbeigeflossen. Zwar hatte sie die Fakten geschildert, aber wirklich darauf konzentrieren hatte sie sich nicht können. Zu ihrem Bedauern hatte sie diese Tatsache auch nicht wirklich verstecken können, sodass ihre Kollegen ihr mehr als einmal einen schrägen Blick zugeworfen hatten. Besonders Penelope schien besorgt zu sein. Nach dem Meeting war sie in ihr Büro geflohen. Zum Glück mussten nur Derek und Emily weiter an dem Fall arbeiten. Das gab ihr Zeit sich um ihr Gefühlschaos zu kümmern. Gerade wollte sie sich in ihre Arbeit stürzen, als es an die Tür klopfe.

So just give it one more try to a lullaby
And turn this up on the radio
If you can hear me now
I'm reaching out
To let you know that you're not alone
And if you can't tell, I'm scared as hell
'Cause I can't get you on the telephone
So just close your eyes
Oh, honey here comes a lullaby
Your very own lullaby

Zu einem herein kam sie nicht mehr, da Penelope schon vor ihr stand. „Alles in Ordnung?“ Die Arme in die Hüfte gestemmt, fiel die Tür hinter ihr ins Schloss. „Dumme Frage, offensichtlich nicht. Geht es Henry gut? Oder ist etwas mit Will?” Auf die erste Frage konnte JJ nur mit einem Lächeln antworten. Ihrem kleinen Sonnenschein ging es bestens. Er wuchs und blühte mit jeden Tag zu einem lebendigen Kind auf. Als jedoch Will’s Namen fiel, froh ihr Lächeln ein, auch wenn sie versuchte sich das nicht anmerken zu lassen. „Es geht beiden gut.“ Und das war nicht mal gelogen. Will ging es hervorragend. Ohne das sie es wollte, füllten sich ihre Augen mit Tränen. „Ich habe einige Mappen zur Ansicht.“, versuchte sie hastig Garcia aus dem Büro zu drängen, doch diese sah sie nur skeptisch an. „Ist er krank?“ Jenny schüttelte ihren Kopf und stieß ihren Stuhl zurück. „Entschuldige mich.“ Sie wollte und konnte einfach nicht darüber reden. Sie hatte doch selbst noch nicht begriffen, dass es aus war – aus und vorbei. Mit schnellem Schritt verließ sie ihr Büro und begab sich zu den Toiletten.

Please let me take you
Out of the darkness and into the light
'Cause I have faith in you
That you're gonna make it through another night
Stop thinking about the easy way out
There's no need to go and blow the candle out
Because you're not done
You're far too young
And the best is yet to come

Natürlich war ihren Kollegen diese Szene nicht entgangen. Mehre Blicke waren getauscht, bevor JJ es bis zu den Toiletten geschafft hatte. Vor allem Spencer sahen alle fragend an. Doch dieser zuckte nur mit den Schultern, während Garcia mit verstörtem Gesichtsausdruck zu ihnen stieß. „Irgendwas stimmt nicht mit Will.“ Gab sie ihre Erkenntnisse bekannt, aber diese waren für das Team nicht wirklich hilfreich. „Ich vermute ja, dass er krank ist. Vielleicht etwas schlimmes? Krebs?”, Penelopes Stimme überschlug sich. Doch Derek schüttelte nur seinen Kopf. “Das hätte sie uns gesagt.” Doch natürlich gab sich das quirlige Computergenie damit nicht zufrieden und sah sich hilfesuchend nach Emily um, doch diese zuckte nur mit den Schultern. „Glaubst du nicht, sie wird uns sagen was los ist, wenn sie soweit ist?“, gab Rossi, welcher in dem Gespräch gelauscht hatte, zu Bedenken. „Sie vertraut uns, also wird sie uns auch einweihen, wenn sie soweit ist.“

So just give it one more try to a lullaby
And turn this up on the radio
If you can hear me now
I'm reaching out
To let you know that you're not alone
And if you can't tell, I'm scared as hell
'Cause I can't get you on the telephone
So just close your eyes
Oh, honey here comes a lullaby
Your very own lullaby

Auch Aaron war die Abwesenheit seiner jungen Kollegin nicht entgangen. JJ war die Professionalität in Person, normalerweise. Er stand Gedankenversunken hinten den heruntergelassenen Jalussien. Sein Blick auf ihr Büro gerichtet, noch immer unentschlossen, ob es seine Aufgabe als Teamleiter war sie auf ihre Abwesenheit anzusprechen. Ein kleines Lächeln legte sich auf seine Lippen, als er Garcia in den Raum hasten sah. Ja sie war sicherlich eine bessere Lösung für JJ. Eine Freundin, bei der sie sich aussprechen konnte, war aus psychologischer Sicht viel besser als ihr Chef. Er wollte sich wegdrehen, doch zu seiner Überraschung kam die junge Mutter aus ihrem Büro gelaufen – ohne Garcia. Er war sich nicht sicher, ob sie ihn bemerkte als sie an seinem Fenster vorbei eilte. Sein Fokus war sofort auf die Tränen gewandert, welche sich schnell auf ihren Wangen verbreiteten.

Well, everybody's hit the bottom
Everybody's been forgotten
When everybody's tired of being alone
Yeah, everybody's been abandoned
And left a little empty handed
So if you're out there barely hanging on...

Sie wusste nicht genau, wie lange sie in den Toiletten ausgeharrt hatte. Verzweifelt versuchte sie ihr Makeup in einem ansehnlichen Zustand zu behalten, doch gelingen wollte ihr das nicht. Schließlich gab sie mit einem Seufzen auf. Ihre Tränen waren versiegt, ihr Gesicht war rot und ihre morgendliche Arbeit vor dem Spiegel ruiniert. Nach einem letzten Mal tief Luft holen, öffnete sie die Tür und begab sich auf direktem Weg zurück in ihr Büro. Aus den Augenwinkeln sah sie Derek und Emilys Plätze verlassen, sodass die Beiden bereits aufgebrochen sein mussten. Rossi und Hotch waren wohl beide in ihren Büros und saßen über Akten. Garcia war ebenfalls von der Bildfläche verschwunden. Spencer hingegen war höfflich genug so zu tun, als würde er ihr verweintes Gesicht nicht bemerken, indem er seine Augen auf ein Buch richtete. In ihrem Büro angekommen schloss sie erleichtert die Tür hinter sich. Nicht das sie ihren Freunden nichts erzählen wollte, aber sie war einfach noch nicht soweit. Zögerlich ließ sie sich an ihrem Schreibtisch nieder. Doch anstatt der Akten fiel ihr ein Schokoladenrigel ihrer Lieblingsmarke ins Auge. Daneben ein Zettel: Wenn du soweit bist, bin ich da.

Just give it one more try to a lullaby
And turn this up on the radio
If you can hear me now
I'm reaching out
To let you know that you're not alone
And if you can't tell, I'm scared as hell
'Cause I can't get you on the telephone
So just close your eyes
Oh, honey here comes a lullaby
Your very own lullaby
Oh, honey here comes a lullaby
Your very own lullaby


Ich habe am Schluss mit Absicht offenen gelassen, wer den Schokoriegel hinterlassen hat. Ich hatte dabei sowohl Emily als auch Hotch (da mein Lieblingspairing) im Kopf, aber ich denke so kann sich jeder sein eigenes Pairing oder Lieblingsfreundschaft zusammen denken :)

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