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#1

Der gute Samariter

in Fanfiction deutsch 19.09.2014 15:54
von Tasha Melinque • 1 Beitrag

Hier ist einmal eine kleine FF zu Criminal minds von mir. Kein Pairing.
Much fun!

[Disclaimer: (Weder der Titel noch die Figuren [meine eigenen ausgenommen] gehören mir und ich verdine auch kein Geld mit der Veröffentlichung dieser Geschichte ...)


Es war ein heißer Tag in DC. Zu heiß für Reids Geschmack - aber er würde keinen Ton darüber verlieren . Vor allem nicht über seine Kopfschmerzen. Schon, als sie gestern zurückgekehrt waren, hatte er es befürchtet - und heute morgen hatte es dann sich bewahrheitet - Kopfschmerzen, kopfzerreißende und brutale Kopfschmerzen.Schon 2 Tabletten hatte er genommen, doch geholfen hatte es nichts. Und nun? Es war halb drei und er saß (umgeben von leeren Kaffeetassen) an seinem Schreibtisch und bearbeitete Akten. Tja, da hatte sich schon ziemlich viel angesammelt während des letzten Falls. Er hasste seinen Job manchmal. Aber gut, sein Tag würde bald enden,vielleicht noch 3 oder 4 Tassen Kaffee ( oder 30-40000 sagte eine Stimme in ihm)und er könnte schlafen. Schlafen. Er war so müde. Ob es daran lag, dass er in der Nacht nur 6 Stunden geruht hatte oder an seinen Kopfschmerzen, wusste er nicht. Seine einzige Hoffnung war, dass Hotch jetzt nicht noch einen schwierigen Fall hätte. Just in diesem Moment hörte er die Stimme seines Vorgesetzten. „Alle hoch,es gibt Arbeit.“ Er hörte Derek protestieren „Boss...“ Aufstöhnen kam auch von JJ und Emilie : „Machen Serienmörder etwa nie Pause?!“ seufzte JJ resigniert und Emilie klopfte ihr auf die Schulter.Auch Reid erhob sich. „Statistisch gesehen -“ begann er, wurde aber von Derek unterbrochen, mit einem scharfen „Verschone uns, Pretty Boy“- da ließ er es dann doch bleiben.

Oben angekommen wurden sie schon von einer Tafel voller Bilder erwartet. Hotch begann „Es tut mir leid, ich weiß, ihr hattet kaum Zeit zum Ausruhen seit gestern und ich versichere euch, ich bin auch müde und geschafft. Jedoch hat das hier wohl Vorrang. Garcia? Wärst du so nett?“ Allen fielen die dunklen Augenringe auf, die bei jedem wie auf das Gesicht gestempelt aussahen. Bleierne Müdigkeit lag regelrecht über der ganzen Truppe. Garcia begann: „Gestatten? Mary, John und Elisabeth Kings. Reiche Familie, Vater ist Ingenieur, Mutter Ärztin in Babypause und klein Elisabeth ist nun 1 Jahr alt. Vor 2 Tagen wurde ihre Adoptiv-Tochter Joleen,17, erstochen und grausamst zur Schau gestellt im Park aufgefunden.“Sie wurde von Derek unterbrochen. „Wie zur Schau gestellt?“
Statt Garcia antwortete Hotch: „Am größten Baum im Park hing ihre Leiche.Man ging zuerst davon aus, sie hätte Selbstmord begangen und sich aufgehängt.“ „Sah man denn kein Blut?“ JJ sah verwirrt aus. Hotch antwortete wieder : „Sie wurde erstochen, dann wurde sie umgezogen,es war dieselbe Kleidung - nur eben sauber. Die Mordwaffe wurde nicht gefunden, es gibt auch keine Hinweise, was verwendet worden sein könnte. Ihre Wunde war fürsorglich versorgt, verbunden, desinfiziert, man hat sogar Schmerzmittel in ihrem Blut gefunden.“ Reid schaltete sich ein: „Schmerzmittel? Wenn sie ins Herz gestochen wurde, war sie doch sofort tot?“ Alle sahen verwundert in die Akten, die sie vor sich liegen hatten. „Hier steht, dass sie seit längerem Selbstmordgedanken hatte, sie wurde, bevor sie zu den Kings kam, mehrfach vergewaltigt, geschlagen und eingesperrt. Mein Gott, das ging, bis sie 15 war! Dann lief sie weg. Der Jugendbehörde gegenüber gab sie an, dass das schon ihr ganzes Leben so ging. Prügel, Vergewaltigung und danach in einem engen Käfig eingesperrt werden. Die Arme. Kein Wunder, dass sie nicht mehr leben wollte.“ Emilie sah in die Runde. „Aber warum werden wir da eingeschaltet? Schafft der örtliche Sheriff das nicht allein?“ Derek blickte fragend zu Hotch . Dieser sah zu Garcia . „Leute, das ist nicht der Erste! Vor 2 Wochen Lisa Levisburgh und vor 6 Wochen Emma Jollins. Das hier ist ein Serienkiller, und dazu ein psychisch gestörter. Alle 3 Mädchen hatten Selbstmordgedanken, aber Hilfe! Lisa war in Therapie, weil sie mit 16 schwanger wurde und danach nicht mehr leben wollte, Emma und Joleen waren in einer Selbsthilfegruppe. Emma war depressiv, doch allen hat es etwas gebracht - sie waren auf dem Weg der Besserung.“ „Wir fliegen in 6 Stunden. Bis dahin habt ihr frei.“ Hotch begann, genau wie alle anderen, seine Sachen zusammenzusuchen. Kurz bevor Reid draußen war, wurde er von ihm zurückgerufen. „Ach Reid, warte bitte kurz.“ Er hatte doch wohl nicht bemerkt, wie schlecht es ihm ging...? „Hotch?“ fragte er vorsichtig. „Geht es dir gut? Du bist so blass.“ fragte Hotch mit diesem stechenden Blick, als könnte er durch ihn hindurchschauen. „Alles bestens, ich bin nur müde.“ antwortete Reid . Hotch nickte nur kurz, „Ja,das sind wir alle“ und machte sich auf den Weg nach Hause....


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