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#1

OS: Verfallsdatum

in Fanfiction deutsch 10.09.2008 21:59
von Dunderklumpen

Autor: Dunderklumpen
Titel: "Verfallsdatum"
Fandom: Criminal Minds
Pairing: Morgan/Reid
Challenge: #1 "Verfallsdatum" für die LJ-Community 120_minuten.
Rating: R
Word Count: 582 Wörter.
Zusammenfassung: Morgan findet eine Dose Sprühsahne in Reids Kühlschrank und fragt sich, was sie darin zu suchen hat.
Warnungen: SLASH! Außer, dass es in meinem Kopf als PWP startetet, nur um als absoluter SMUT zu enden, keine.
Disclaimer: Criminal Minds ist das Eigentum von CBS.



„Verfallsdatum“


Morgan beugte sich nach vorne und nahm den Kühlschrankinhalt in Augenschein. Obst, Gemüse, Brot, Milch – nichts Außergewöhnliches, aber auch nicht besonders viel. Gezielt griff er nach dem Bier und sah dabei die Dose Sprühsahne in der Schranktür stehen. Überrascht nahm er sie zur Hand und erspähte dabei das Datum auf der Verpackung. Vorsichtig stellte er die beiden Bierflaschen auf die Spüle und schloss die Tür, bevor er sich mit der Sahne bewaffnet umdrehte.

„Du weißt schon, dass das Verfallsdatum von der Sahne morgen ist.“

„Reid sah ihn überrascht an. „Was?“

„Das Verfallsdatum der Sahne ist morgen.“, wiederholte Derek und wackelte mit der weißgrauen Sprühdose. „So ungefähr wie die Hälfte aller deiner Lebensmittel. Wann, bitteschön, warst du das letzte Mal einkaufen?“

Reid zuckte mit den Schultern und wendete sich wieder seiner Tasche zu, in der er hektisch kramte. Morgan lief die wenigen Schritte zu ihm herüber und stand nun hinter ihm. Aufreizend drückte er sich gegen Reids Rücken, stellte die Sahne beiseite, legte die Arme um ihn und flüsterte ihm ins Ohr. „Du weißt, dass du viel zu dünn bist. Ein paar Kilo mehr könnten dir nicht schaden.“

Spencer hatte sein Suchen unterbrochen, als Morgan sich gegen ihn schmiegte. „Und überhaupt, was wolltest du mit Sprühsahne? Ich hab dich noch nie welche essen sehen.“

Morgan konnte das Gesicht seines Liebhabers von hinten nicht erkennen, aber bemerkte, wie dessen Ohren rot anliefen. Dies sagte ihm, wie Reid aussehen musste und er dreht den Jungen in seinen Armen um, damit er ihn anschauen konnte. Wie er vermutet hatte, waren Reids Wangen gerötet. Morgan lächelte.

„Was?“, fragte Spencer und versuchte, seiner Stimme eine ärgerliche Note zu geben, was ihm jedoch misslang.

„Dr. Spencer Reid, du bist unglaublich sexy, wenn du so bist.“

„Wie“, entgegnete er trocken, „rot bis unter die Haarspitzen?“

Morgans Lächeln wurde breiter. „Verschämt wie ein Schuljunge“, antwortete er ihm. „Die Frage ist nur, wieso?“

Obwohl Reids Wangen brannten, hatte er das Gefühl, sie würden noch heißer.

„Ich…“, begann er, brach dann aber ab.

„Was?“, drang Derek weiter in ihn.

„Erinnerst du dich noch an unser Gespräch nach der Weihnachtsfeier?“ fragte Reid und seine Stimme war so leise, dass Morgan Probleme hatte ihn richtig zu verstehen.

„Ja, wir sind heim und du hast mir von dem Weihnachtsfest bei deinen Eltern erzählt.“, erinnerte sich der Profiler und betrachtete Reid nachdenklich.

„Und dann?“ fragte dieser atemlos.

„Dann haben wir uns darüber unterhalten, dass der Eierlikör an dem Abend einen Schuss Sahne hätte vertragen können, woraufhin du meintest, dass… – ohh!“ Morgan unterbrach seine Rekapitulation und zog Spencer enger an sich. „Das hatte ich völlig vergessen.“

In Reids Mundwinkeln zuckte nun ebenfalls ein Grinsen. „Nun… hast du vielleicht eine Idee, was man mit der ablaufenden Sahne tun könnte, Derek Morgan?“ Er klang unschuldig und die Frage völlig harmlos.

Morgan machte ein paar zaghafte Schritte Richtung Schlafzimmer mit Reid in seinen Armen und dieser stolperte rückwärts. Lachend entwandt er sich aus Morgans Griff, um zur Schlafzimmertür vorzulaufen, in dessen Rahmen er sich umdrehte und hoffte, einigermaßen verführerisch auszusehen. „Nun?“

Derek war sprachlos, als er den spielerischen Ton in Reids Stimme hörte und ein passendes Funkeln in seinen Augen erspähte. Es war das erste mal, dass er ihn so sah und innerlich dankte er der Sprühsahne dafür. Mit einer Hand schnappte er sich die Dose und schüttelte sie ein wenig, während er Spencer zum Schlafzimmer folgte.

„Ich glaube“, sagte er und in seinem Ton schwang die Lust mit, die fordernd in seinem Unterleib pochte, „Ich hätte da tatsächlich eine Idee…“

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