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Italienische Weihnachten (Rossi/Emily)

in Fanfiction deutsch 17.12.2008 15:27
von Aoife • Besucher | 594 Beiträge

Titel: "Italienische Weihnacht"
Fandom: Criminal Minds
Pairing: Rossi/Prentiss
Rating: G
Word Count: 635 Wörter.
Zusammenfassung: Rossi und Prentiss am Weihnachtsabend
Disclaimer: Niemand davon gehört mir
Spoiler: keine
AN: Mein Wissen über italienische Weihnachtsbräuche stammt von Wikipedia...in wie weit das wirklich stimmt weiß ich nicht *duck*
Beta: Die Wundervolle dunderklumpen was wäre ich ohne dich?
(Geschrieben für den adventskalender auf CM_DE, Prompt "Italienische Weihnachten")


„Bleib da!“, Emily hielt David am Arm fest, als er gerade aufstehen und zum klingelnden Telefon gehen wollte. Er zögerte. „Es könnte wichtig sein.“
„Es ist Heiligabend, wir haben heute beide frei.“
„Weißt du, ich habe auch ein Leben außerhalb der BAU.“
Das Telefon klingelte unbarmherzig weiter. David löste sanft Emilys Finger von seinem Arm, erhob sich mit einem Seufzen und ging nach draußen, die Wohnzimmertür fiel hinter ihm zu.
Emily ließ ihren Blick durch den Raum schweifen, dabei fiel er auf die Vase mit Tannenzweigen, die mit ein paar roten Kugeln geschmückt waren. Kein Weihnachtsbaum. Er wollte immer noch keinen, hatte sich aber von ihr zu den Zweigen überreden lassen, die sie mit ein paar Kugeln geschmückt hatte. Sie hatte sie in einer verstaubten Schachtel in der hintersten Ecke des Speichers gefunden. Die meisten waren zerbrochen gewesen, aber für die Zweige hatte es gereicht. Schon bald konnte sie hören, wie draußen Davids Stimme verstummte und sich seine Schritte wieder zum Wohnzimmer hin bewegten. Die Tür öffnete sich.
„Meine Schwester“, erklärte er, bevor sie fragen konnte, „sie wollte sich für mein Geschenk bedanken.“
Verwirrt schaute Emily auf die Uhr. „Wo lebt deine Schwester, wenn dort jetzt schon Zeit zum Geschenke auspacken ist.
David setzte sich wieder und legte einen Arm um sie. „In New York.“
„Das ist die gleiche Zeitzone wie hier. Und es ist erst..."
„… kurz nach Mitternacht.", vollendete er ihren Satz. "Zeit zum Geschenke auspacken."
„Zeit zum Geschenke auspacken ist am 25. morgens, nicht mitten in der Nacht."
„Hier vielleicht, aber in Italien werden sie schon um Mitternacht ausgepackt, das haben unsere Eltern auch in Amerika beibehalten."
„Ach ja? Und warum warten wir dann noch?“
„Nun ja, du bist offensichtlich keine Italienerin“, grinste er, „und es wäre doch unfair, wenn nur ich mein Geschenk aufmachen dürfte und du noch warten müsstest.“
„Ich könnte mich ja anpassen. Oder es zumindest versuchen.“
David schien kurz zu überlegen. „Gut. Aber dann sag Buon Natale.“
„Was?“
„Buon Natale. Das ist Italienisch für Frohe Weihnachten.“
„Bu-on Nataalee.“, bemühte sie sich, die fremden Wörter zu formen. Normalerweise war sie recht begabt, was das Sprachen lernen anging, aber die zwei Gläser Rotwein schienen ihre Fähigkeiten diesbezüglich stark eingeschränkt zu haben.
David verzog das Gesicht. „Das war grauenvoll“
Emily versuchte es noch einmal: „Buon Natale.“
„Schon besser, aber dir fehlt noch das Temperament.“
„Wie bitte? Das hat mir noch niemand vorgeworfen...und du hast vor kurzem auch noch was anderes behauptet.“
„Deine Aussprache.“, korrigierte er sich. „Italienisch ist eine sehr temperamentvolle Sprache.“
„Buon Natale“, versuchte sie es noch einmal.
„Perfekt...naja fast.“ Er grinste. „Ich denke, ich kann es verantworten, dir dein Geschenk jetzt schon zu geben.“ Er zog ein Päckchen hervor.
„Warte, ich hab auch was für dich.“ Sie wollte nach ihrer Handtasche greifen, aber er hielt sie auf.
„Erst bist du dran.“
Gespannt zerrte sie das Geschenkband weg und riss das Papier auf.
„Wow! Das ist toll.“ Liebevoll fuhr sie mit den Fingern über den Einband der sehr edlen Kurt Vonnegut-Ausgabe. „Danke.“ Überglücklich fiel sie David um den Hals.
„Und jetzt bist du dran.“, sie holte ihre Handtasche, fischte einen Umschlag, um den eine roten Schleife gebunden war, heraus und reichte ihn ihm.
„Jetzt bin ich ja gespannt“, vorsichtig löste er die Schleife und öffnete das Kuvert Emily spürte, dass ihr das Herz bis zum Hals schlug. Sie hoffte, sie lag mit dem Geschenk richtig. Es war schwer gewesen, etwas zu finden.
Ihre Sorgen waren allerdings unbegründet, er strahlte, als er die Konzertkarten aus dem Umschlag nahm. "Die Vier Jahreszeiten, da hat jemand heimlich meine Plattensammlung durchstöbert."
„Ich musste gar nichts heimlich tun, so oft wie du die hörst.“, grinste sie. „Dir gefällt es also?"
„Natürlich.“, er beugte sich zu ihr und küsste sie. Auch ohne dieses Geschenk hast du mir das schönste Weihnachten seit langem beschert.“

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