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OS: Du hast mich gefunden!

in Fanfiction deutsch 15.01.2009 23:06
von jennifer.jareau • 2.839 Beiträge

Titel: Du hast mich gefunden!
Autor: Mrs Hotchner Wolfe (Übersetzung durch mich)
Teile: Oneshot
Pairing: im Grunde keins ;)
Rating: ab 12
Disclaimer: mir gehört nichts, weder Cm noch die Charaktere, nicht mal die Story... *lach*
Anmerkung: Diese Geschichte ist eine Übersetzung aus dem englischen. Die Story hat Mrs. Hotchner Wolfe geschrieben und ich darf diese Geschichte und noch einige andere (die demnächst hinzu kommen) übersetzen und posten.
Es ist eine freie Übersetzung und ich habe ein paar Sachen geändert, weil es mir so besser gefiel. Viel Spaß beim Lesen! :)
Reviews /Feedbacks gebe ich gern an die Autorin weiter.


Du hast mich gefunden

Das ganze Team war zum Briefing im Meeting Room versammelt, außer JJ.
Hotch zog Garcia sanft aus dem Raum auf den Flur.
“Wo ist JJ?“ zischte er.
Sie hatte noch nie ein Meeting verpasst und wenn irgendjemand mit Sicherheit wusste, wo JJ war, dann Garcia.
“Keine Ahnung, ich dachte, dass sie heute hier wäre.”
“Und warum ist sie nicht hier?”
“Ich weiß es nicht.” versicherte Garcia. Hotch seufzte.
Sie gingen zurück in den Konferenzraum. Hotch präsentierte dem Team den neuen Fall.
“Wir fliegen in 90 Minuten.”

Als Hotch in seinem Büro saß, klopfte Garcia an seine Tür.
“Ihre Mutter hat sie gestern angerufen, ihr Cousin und guter Freund starb bei einem schweren Auto-Unfall, Will hat sie verlassen…. Alles in allem war es keine gute Nacht für sie.”
Hotch war schockiert. “Ich muss sie finden.” Er griff nach seinem Mantel und zog ihn an.
“Hotch… Sollten wir sie nicht ein oder zwei Wochen in Ruhe lassen, naja…”
Als Hotch sie mit seinem typischen Blick ansah wusste sie, dass er sie suchen würde, egal was sie sagen würde.
“Wo ist sie, Garcia?” fragte er.
“Ich weiß es wirklich nicht.”

Hotch fuhr zu JJ’s Wohnung, dort war sie nicht. Er versuchte sie mehrmals anzurufen, aber ihr Handy war ausgeschaltet. Er überlegte nicht lange, sondern öffnete ihre Haustür. Ihr Mantel war nirgends zu sehen, Schlüssel und Tasche lagen auch nicht herum. Trotzdem sah er im Bad nach, im Wohnzimmer, Schlafzimmer, in der Küche, JJ war nicht da.
Er suchte sie in ihrem Lieblingscafé, im Park, dann fuhr er zu seinem Haus, in der Hoffnung, dass sie bei ihm wartete, um Trost zu suchen.
Dann verständigte er Garica. “Finde sie.”
“Ich kann kein Signal orten. Sie hat ihr Handy ausgeschaltet.”
“Ich habe überall gesucht, ich kann sie nicht finden.” Hotch sah auf das Meer und es versetzte ihm einen feinen Stich. “Ich weiß wo sie ist. Sag den anderen, dass ich nicht mitkomme.”

Hotch fuhr schnell zum Strand. Er parkte an einem alten verlassenen Leuchtturm, ging hinein und rannte die Treppen nach oben hinauf. Er öffnete langsam die Tür.
JJ saß auf der Fensterbank, hatte ihre Beine an sich heran gezogen und ihr Kinn auf die Knie gelegt. Sie sah verträumt auf das Meer. Als er näher auf sie zuging, konnte er sehen, dass ihre Augen rot vom weinen waren. Er stellte sich dicht neben sie, legte eine Hand auf ihre Schultern und sah ebenfalls auf das Meer.
“Hey, ich habe dich überall gesucht.”
Geistesabwesend sah sie ihn an. “Was?”
“Ich hab mir Sorgen gemacht.”
“Warum?”
“Weil… ich nicht wusste…”
“Mein Cousin …ehm..”
“Ich weiß, Garcia hat es mir erzählt. Ich musste dich finden.”
“Lass mich raten. Das ganze Team hat wegen mir seine Arbeit eingestellt um mich zu suchen?”
“Nein, sie sind alleine in Jersey. Ich habe dich überall gesucht. Ich dachte, dass du weißt, dass du immer zu mir kommen kannst, wenn du Sorgen hast und Trost brauchst. Du warst weder in deinem Büro, noch zuhause, ich habe sogar bei mir nachgesehen. Aber als ich dich nicht fand wusste ich nicht, wo ich suchen sollte, doch dann sah ich das Meer und ich erinnerte mich daran, als wir uns damals unterhalten hatten und beschloss, dass es die Fahrt hierhin wert war, um nachzusehen, ob du….”
“Du erinnerst dich an Karneval?”
“Aber natürlich. Wie könnte ich das vergessen? Es war an dem Tag, als du mir erzählt hast, dass du Schmetterlinge magst, dass deine Lieblingsfarbe weiß ist, deine Lieblingsblumen Gerbera sind, dass dein Lieblingslied ‘Fairytale of New York’ von ‘The Pogues und Kirsty MacColl’ ist, weil du irische Musik liebst…. Es erinnert dich an Weihnachten und an deine Kindheit…”
“Du kannst dich an all das erinnern?”
Hotch lächelte. “JJ, ich könnte niemals ein Wort vergessen, dass du gesagt hast. So und jetzt werde ich dich nach Hause bringen, du kannst dich ausruhen und ich werde dir was zum essen machen. OK?” Er streckte seine Hand aus.
Sie nahm sie lächelnd. “Ja, das ist ok.”

Als Hotch später JJ’s Wohnung verließ, hielt sie ihm am Arm fest.
“Hey Hotch, danke. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass du mich dort gefunden hast, wo Millionen andere Kerle niemals gesucht hätten.”
“Ich werde immer nach dir suchen, JJ…. Und ich werde immer auf dich warten.”

You found me

When no one else was looking

How would you know just where I would be

You broke through all

You Found Me, Kelly Clarkson

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