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OS ... Krank!

in Fanfiction deutsch 04.02.2009 21:43
von colle0412 • Besucher | 84 Beiträge

Titel: Krank
Autor: ssbailey (Übersetzung durch mich)
Pairing: JJ & Hotch
Rating: ab 12 Jahren ... obwohl können auch jüngere lesen
Disclaimer: mir gehört nichts davon, weder die Charaktere noch die FF ... *grins*

Anmerkung:
-habe diese FF aus dem englischen übersetzt und habe versucht,so detailgetreu zu bleiben wie es möglich war, aber da man vom englischen/amerikanischen manchmal Wörter mehrfach übersetzen kann,habe ich ein paar Kleinigkeiten ändern müssen, damit es sich auch noch gut lesen lässt
-dies ist meine erste CM-FF die ich übersetzt habe ... also bitte nicht allzu streng sein
-wer das Original lesen mag ... hier der Link dazu
http://www.fanfiction.net/s/4691178/1/Sick

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Krank[/size]

„Hey Hotch … hier ist mein fertiger Bericht, vom letzten Fall …“ , sagte JJ entschuldigend und lächelte ihn wenig dabei an.
„Sorry das du darauf warten musstest, aber ich musste noch mal schnell nach Hause, um den Babysitter zu zeigen, wo Henry seine Medizin steht!“
„Ist alles okay?“ , fragte er freundlich und nahm ihr den Bericht ab, genau wissend wie schwer es für sie war … für sie beide war, seit Will sie verlassen hatte.
„Soweit geht es wieder ganz gut, Henry geht es langsam wieder besser, jetzt wo er sich an die Spritzen gewöhnt hat, die er täglich braucht. Ich wünschte nur, er wäre schon alt genug, das er seine Medizin in Tablettenform einnehmen könnte. Somit ich ihm nicht immer wieder diese Spritzen geben muss. Allerdings möchte ich auch nicht, das er schneller größer wird, ich genieße die Zeit mit ihm als Baby viel zu sehr dafür … ich glaube du weißt genau was ich meine …?“, murmelte sie.
„Was haben sie dir eigentlich gesagt, was genau er denn hat? Es kann ja nicht so gut sein, die ganze Zeit diese Blutverdünner zu bekommen! Jedes Mal wenn wir mit Jack zum Arzt mussten und er sah die Spritze auch, ist er blitzschnell in die entgegen gesetzte Richtung gerannt !“
Hatschi
Hatte er JJ gefragt, über sich selbst wundernd, das er so offen mit ihr über private Sachen sprach.

„Der Arzt sagte mir etwas von einen Mangel vom ProteinC. Sie testeten mich ebenfalls, allerdings stellten sie dabei fest, das ich nicht darunter litt. Also muss er es von seinen … von seinen biologischen Vater haben. Sie denken es ist eine Art allergische Reaktion, ausgelöst anfangs von einen Gerinsel und es entwickelte sich schnell zu etwas großem.“ , erzählte sie ihm und betrachtete dabei ihren Boss und auch guten Freund, der seine Krawatte sehr auffällig lockerte um besser atmen zu können.
„Alles okay Hotch?“
„Was …. ja ja … warum?“
Hatschi Hatschi
„Ich brauche nur etwas wegen meine Allergie und dann sollte wieder alles okay sein. JJ ihr kannst ruhig nach Hause fahren, die anderen sind schließlich auch schon alle weg.“
„Ja klar, ich fahre doch nicht so einfach los und überlass dich einfach deinen Schicksal!“ ,bemerkte sie leicht sarkastisch und ging auf ihn zu, um ihn beim aufstehen ein wenig zu helfen.
„Komm schon lass uns gehen, ich bringe dich zu der neuen Klinik ein paar Meilen von hier entfernt. Du klingst eher, als würdest du dir deine Lungen …!“
„Was …. nein das braucht du nicht, es wird schnell wieder vorbei sein. Schau ich verspreche dir sofort nach Hause zu fahren, sowie ich die letzten Berichte fertig gelesen und unterschrieben habe. Okay?“ , sagte er, denn er wollte niemanden zur Last fallen.
Als sie sofort auf sein Angebot einging, überlegte er schon, ob dies nicht zu leicht gewesen war, denn sie stimmte sofort zu. Allerdings nicht ohne sein Versprechen, das wenn irgendetwas sein sollte oder er Hilfe bräuchte, das er sie sofort anrufen würde.
Es dauerte nicht lange, bis er merkte, das er ein Lächeln auf seine Lippen hatte, denn es war ein sehr angenehmes Gefühl, zu wissen das dort jemand ist, der sich um einen sorgt.

Als der letzte Bericht gelesen und auch unterschrieben war, zeigte ihm seine Uhr, das richtig viel Zeit vergangen war. Er sollte sich jetzt wirklich auf den Heimweg machen, da er ja noch in eine Apotheke vorbei wollte, um sich ein paar Medikamente zu besorgen, da sein Hals jetzt noch mehr schmerzte und auch sein Kopf richtig schlimm wehtat und das Niessen auch immer mehr wurde.
Wenn er Reid zu seinen Gesundheitszustand befragt hätte, hätte er ihm gesagt, das er wohl eine schlimme Erkältung habe. Glücklicherweise stand ein freies Wochenende vor ihm und diese Zeit konnte er dann nutzen um ihn wieder gesund zu werden!
In seine Jacke schlüpfend, seine Schlüssel bereits in der Hand, machte er sich auf den Weg. Seine immer stärker werdenden Kopfschmerzen, liessen ihn daran zweifeln, das wohl vergessen könnte, die mitgenommenen Akten das Wochenende abarbeiten zu können. In seinen Gedanken malte er sich bereits aus, wie schön es wäre, bereits schlafen zu können, bekam er gar nicht mit, das neben seiner Bürotür 2 Blondschöpfe auf den Boden saßen, bis sich einer räusperte und der andere darauf hin kichern musste!

Ein wenig darüber erschrocken, drehte er sich um und sah JJ und einen sehr munteren und wachsamen Henry dort sitzen.
Die pure Überraschung darüber musste sich wohl auf seinen Gesicht zeigen, denn JJ sprach ihn sofort daraufhin an.
„Was du hast doch nicht wirklich gedacht, das ich bzw. wir dich in deinen Zustand alleine nach Hause fahren lassen würden … oder?“ ,fragte sie mit einen leicht ironischen Unterton in ihrer Stimme.
Während sie zusammen mit ihren Sohn aufstand, wunderte er sich noch immer darüber, das sie tatsächlich auf ihn gewartet hatte und das alles, weil er sich nicht so besonders gut fühlte.
„Also komm schon Hotch, ich habe Hustensaft und Nasen tropfen, die bereits auf dich warten!“ , sagte sie zu ihm.
„Na gut, aber lass uns erst noch schnell was zum Essen besorgen … ihr 2 müsst ja richtig hungrig sein, nachdem ihr solange gewartet habt!“ , sagte er noch immer erstaunt.
Von sich selbst überrascht, das er sich so schnell hat davon überzeugen lassen, mit zu ihr zu gehen. Vielleicht lag es auch daran, das es ihm gefiel, das sich jemand um ihn sorgte, ein Gefühl, welches er schon lange nicht mehr erlebt hatte.
„Danke für das Angebot, aber wir haben bereits ausgiebig gegessen. Meine Nachbarin war begeistert gewesen, als sie ihre Hühnernudelsuppe machen konnte, besonders als sie mitbekam, das du vorbeikommen würdest!“ , erwähnte sie nebenbei, während sie gemeinsam zum Fahrstuhl gingen und einstiegen.

Hotch stöhnte leise auf, denn er erinnerte sich noch gut an Mrs. Hinkle, eine ältere Lady, welche ihm damals in den Po gekniffen hatte, als er JJ geholfen hatte, etwas in ihre Wohnung zu bringen.
„So du erinnerst dich also noch an Mrs. Hinkle … das wird sie freuen zu hören.“ , merkte JJ an, in kompletter Unschuld, da sie mitbekommen hatte, wie er reagiert hatte, als sie ihre Nachbarin erwähnt hatte.
Die Fahrt im Fahrstuhl verging recht schnell, zwischendurch hatte er seine Autoschlüssel wieder eingesteckt und hatte JJ ihren Sohn abgenommen. Was wohl daran gelegen hatte, das sich der Kleine hin und her bewegt hatte, um einen besseren Blick auf seine rote Krawatte zu bekommen, die er heute trug.
Als sie ihr Auto erreicht hatten, fragte er sich, warum er es so einfach geschehen liess, das sie sich um ihn kümmern konnte. Vielleicht lag es ja auch daran, das er gerade dies in der Beziehung mit Hailey vermisst hatte. Es war schön zu wissen, das es dort jemanden gab, der sich um ein sorgte, egal ob nun krank oder gesund.
Vielleicht könnte er sich ein wenig davon täuschen lassen, nur dieses eine Wochenende, das es doch noch eine Familie gibt zu Hause, die auf ihn wartet und seien es JJ und Henry, er könnte sogar mit Mrs. Hinkle als Nachbarin leben.
Als jemand sich hinter ihm räusperte, spürte er, das er so tief in Gedanken versunken war, das er Henry bereits in seinen Sitz angeschnallt hatte, so problemlos, als würde er dies jeden Tag machen, als würden sie typische kleine Familie sein.
Sie liess ihm gewähren, unbewusst wissend, das er dies im Moment brauchte und bot ihm schweigend ihre Schlüssel an, welche er auch nahm und sie begab sich auf die Beifahrerseite.
Zusammen sein mit Aaron Hotchner, war einer ihrer geheimsten Wünsche und daher störte sie es auch gar nicht, das er sich verhielt, als wären sie diese kleine Familie!

3 Teller Suppen, 2 Stunden, 1 Dosis Nasenspray und einen schlafenden Kleinkind später, unterhielten sie sich noch ein wenig, gemütlich sitzend auf der Couch, als er darauf wartete, das die Medikamente ihre volle Wirkung zeigen würden.
Aufzuwachen ohne irgendwelche Schmerzen schien wie ein Traum zu sein, während sie jetzt nebenbei sein Bett für die Nacht fertig machten.
Langsam wurde es Zeit sich eine GuteNacht zu wünschen und sich schlafen zu legen.
Als sich JJ umdrehte, um in Richtung ihres Schlafzimmers zu gehen, fasste er sich endlich ein Herz und stellte ihr die Frage, die ihn schon die ganze Zeit beschäftige, seitdem er sie auf ihn wartend mit ihren Sohn vor seiner Büro gefunden hatte.
„Warum?“
Seine Frage schien sie leicht zu verunsichern, denn sie erstarrte kurz, bevor sie sich dann wieder zu ihm umdrehte.
„Warum … was?“

„Warum bist du geblieben … warum sorgst du dich so sehr um mich?“ , fragte er sie und fragte sich nebenbei, woher er auf einmal soviel Mut aufgebracht hatte, um ihr genau diese Fragen zu stellen.
Er hatte im Einsatz immer die komplette Kontrolle über alles, überließ nichts dem Zufall und war immer da wenn ihn jemand brauchte. Aber wenn es um seine Gefühle ging, auf diesen Gebiet war es einfach nur verdammt unsicher.
„Ich bin mir nicht sicher, ob du schon bereit bist für eine ehrliche Antwort … Aaron….!“, murmelte sie, leise vor sich hin.
„Zudem will ich dich auch nicht anlügen …“

„Denn tue es auch nicht …!“ , sagte er von sich überzeugt, trotz einen Gähnens und einem darauf folgendem Niessen.
Wenn er etwas besonders hassen tut, ist das wenn jemand lügen geht, egal wer ob Freunde, Familie und Kriminelle. Er weiss woher dies kam, das hängt mit dem Verhalten seines Vaters zusammen, der trotz aller Lügen, egal wie groß oder klein, immer wieder mit seinen Fehlern durchkam. In seinen Erinnerungen so sehr vertieft, hatte er nicht mitbekommen, wie JJ die Distanz zu ihm verringert hatte.
Er schaute zu ihr hinunter, seine braunen Augen voller unbeantworteter Fragen,als sie ein leises okay flüsterte und ihn dann zärtlich küsste.
Das Gefühl von ihren Lippen auf den seinen, war ein Gefühl was er nie mehr missen wollte.
Beim nächsten blieben seine Hände nicht still, er durchfuhr damit zärtlich ihre Haare, während sie ihre Arme um seinen Hals legte, umeinander noch näher sein zu können.
Ihre Küsse wurden unterbrochen, als er wieder gähnen musste, da scheinbar endlich die Medizin seine Wirkung zeigte. Sie hielten sich noch ein paar Momente in den Armen und trennten sich dann von einander.
Dann nahm sie wortlos seine Hand in ihre und ging mit ihm zusammen, in ihr Schlafzimmer.
Beide wussten sie, das sie sich über das was eben geschehen war, unterhalten sollten. Aber diese Unterhaltung würde definitiv zu einen späteren Zeitpunkt stattfinden. Denn im Moment wollten beide nur eines, in den Armen des anderen einschlafen.
Er hatte sein einen Arm um ihren Bauch gelegt, während sie sich ganz eng an ihn ran gekuschelt hatte, beide schliefen tief und sehr gut in dieser ersten gemeinsamen Nacht.

Das restliche Wochenende, war voller Tatendrang und von wohligen Nichtstun!
Es waren die kleinen Dinge, die es so besonders machten, wie alte Filme gemeinsam anschauen oder gemeinsam mit Henry frühs Pfannkuchen backen und einfach nur das Zusammensein geniessen.
All diese Kleinigkeiten, ließen in ihm den Wunsch wach werden, das dieses Wochenende ewig dauern würde und nicht schon blad wieder zu Ende sein würde.
Auf ihren Gesicht konnte er den gleichen Wunsch entdecken.
Als der Montag dann endlich ran war, hatte er ihr bereits versprochen, nach der Arbeit sofort wieder zu ihr und Henry zurück zu kommen. Außerdem hatte er ihr zugesagt, sie mindestens einmal anzurufen.
Von all diesen Dingen hätte man ihn eh nicht abhalten können, nicht nachdem was er an diesen Wochenende miterleben hatte dürfen. Er hatte sich schon lange nicht mehr so lebendig gefühlt, wie die letzten Tage in der Gegenwart von JJ und Henry.
Das liess in ihm den Gedanken aufkommen, das er vielleicht irgendwann mal Jake mitnehmen könnte und sie zu viert, ein Wochenende vielleicht mal gemeinsam verbringen würden.

Im Gebäude machte er sich auf den Weg in den Pausenraum, um sich einen Kaffee zu holen.
„Guten Morgen Hotch!“ , begrüßte ihn ein grummelnder Morgan, der noch mit einen Kater kämpfte.
„Morgen!“ , grüßte er sehr glücklich zurück, welches besonders an seiner Stimme zu hören war. Dies liess Morgan genauer zu einen seiner Chefs schauen, da dies eine Stimmung war, die man fast nie bei Hotch zu sehen bekam.
„Irgendein neuer Fall rein gekommen?“ , fragte er daher andächtig, um mehr herauszufinden.
„Nein JJ wird heute nicht kommen.“ , sagte er leicht abwesend, während er einen Schluck von seinen Kaffee nahm. Er war schwarz so wie er ihn mochte, dieser bittere Geschmack, half sein Magen, die ganzen Bilder von verstümmelten Leichen, die er immer wieder zu sehen bekam, besser zu ertragen.
„Oh … wie ... warum? Ist alles okay bei ihr?“ ,fragte Morgan besorgt und war daher abgelenkt von Hotch seiner eigentlichen Antwort.
Auch Reid betrat jetzt den Pausenraum, allerdings mit weit weniger Elan als sonst, wenn man auf das junge Genie traf.
„Na du weißt …. vielleicht hat sie sich ja angesteckt, denn im Moment geht ja die Grippe um …!“ , murmelte er mehr vor sich und zuckte dabei mit seinen Schultern. Nachdem er gefunden hatte, was er scheinbar gesucht hatte, verliess er den Raum wieder.
Auch Hotch hatte mittlerweile den Raum verlassen und somit schloss sich Morgan, Reid an.
Plötzlich drehte sich Reid zu Morgan um.
„Hey Morgan … war Hotch … am Freitag nicht krank gewesen?“ , fragte er leicht stirnrunzelnd und ging dann weiter.
Morgan war kurz stehen geblieben. Leise kichernd mit einen wissenden Grinsen auf den Lippen, ging er in eine andere Richtung.
„Oh my God … !“ ,murmelte er vor sich, nachdem es bei ihm Klick gemacht.
Mit diesen neuen Wissen, machte er sich umgehend auf den Weg zu Garcia, genau wissend, das sie es lieben wird, diese Neuigkeiten zu erfahren.

Auf einer Seite des Ganges konnte man noch immer einen grübelnden Reid sehen und in einen der Büros, konnte man jemanden sehen, der richtig glücklich und zufrieden war.

[size=200]Ende

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