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Einfach da und glücklich *SC*

in Fanfiction deutsch 29.08.2008 23:48
von Ran • Besucher | 901 Beiträge

AnnKa schrieb:

Titel: Einfach da und glücklich
Autoren: AnnKa
FSK: -
Genre: Familiengeschichte
Spoiler: Bisschen, aber nichts Konkretes
Pairing: Jenny/Hotch
Inhalt: lest selbt
Erzählperspektive: Wechsel zwischen vier Personen, jede Person ist einmal dran und zum Schluss dann alle zusammen.
Charaktere: Jennifer, Hotch, Jack und Melinda
Disclaimer: Die Figuren und ihre Hintergrundgeschichten gehören nicht mir; ich leihen sie mir nur aus aber ich verspreche sie zu füttern und immer zeitig ins Bett zu bringen. Melinda und Dave sind von mir frei erfunden. Ähnlichkeiten zu anderen Personen sind nicht beabsichtig.
Special Thanks: an Ladyhotch fürs Fehler suchen *knuddel*
Sonstiges: Ich bin nicht auf dem Stand der amerikanischen Folgen, aber da sie AJ Cooks Schwangerschaft einbauen wollen, setzte ich das jetzt mal vor raus.
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Mit wehenden blonden Locken rannte die dreijährige Melinda ihrem besten Freund hinterher. Es war mehr, wie nur eine Freundschaft, er war der große Bruder, den sie nicht hatte. Egal was der dunkelhaarige Siebenjährige machte, Mel musste es auch machen. So stand sie auch jetzt wieder vor einem hohen Klettergerüst, und streckte ihr Ärmchen nach oben, doch es half nichts. Jack hatte das eindeutige Verbot seines Vaters, dass er sie nicht auf die Geräte heben durfte, wenn sie nicht von selbst darauf kam und er tat fast immer was sein Daddy ihm sagte. Er liebte es bei ihm zum sein und er fand, dass er es viel zu selten war. Aber da er schon groß war, wusste er natürlich, dass es nicht anders ging, weil sein Dad ein FBI Agent war und deswegen oft mit seinem Team wegfliegen musste. Ja, er Jack verstand das schon, doch seine beste Freundin verstand natürlich noch nicht, warum ihre Mommy so oft weg war, aber sie war ja auch erst drei. Sie war dann immer bei ihrem Dad. Das fanden sie beide lustig, weil es genau das Gegenteil davon war, was bei ihm der Fall war.
Jack blickte zu seinem Vater, welcher ihm mit einer einfachen Handbewegung zu verstehen gab, dass er etwas tun sollte, was die Kleine auch machen konnte. Aaron konnte sich nichts Schöneres vorstellen, als seinen Sohn und Melinda beim Spielen zu beobachten. Sie tobten immer wie die Verrückten durch die Gegend und vielen dann abends todmüde in ihre Betten. Dann saßen er und seine Frau noch zusammen bei einem Glas Wein. Im Unterschied zu seiner Exfrau und ihrem Exmann genossen sie beide das Zusammensein mit den Kindern mehr wie alles andere. Sie waren ja nur so selten da und wenn sie da waren, mussten sie immer hoffen, dass sie nicht wieder mitten in der Nacht weg mussten. Natürlich wäre das ohne Haley nicht zu schaffen und er war auch froh, dass sie ihm die Chance gab in seiner freien Zeit Jack bei sich zu haben. Seine Frau hatte da zunächst nicht so viel Glück gehabt. Sie hatte unabhängig von den Bereitschaftsplänen jedes Wochenende frei, wenn sie nicht schon am Donnerstag wegflogen. Glücklicherweise kam es nur selten vor, dass Jenny nicht rechtzeitig vor Daves Haustür stand. Er wandte seinen Blick, sodass er nun die Blondine von der Seite betrachten konnte. Sechs Jahre hatten sie zusammen gearbeitet ohne, dass etwas zwischen ihnen gewesen wäre außer Freundschaft. Wie sollte es auch, zunächst war er noch glücklich mit seiner Jugendliebe zusammen gewesen und war gerade Vater geworden und als er dann geschieden war, hatte die junge Frau den Vater ihres damals noch ungeborenen Kindes geheiratet. Wer hätte damals auch ahnen können, dass diese Ehe so unglaublich schief gehen würde. Selbst die erfahrenen Profiler hatten erst etwas mitbekommen, als die Verbindungsagentin vor lauter Erschöpfung zusammen gebrochen war. Dieser Zeitpunkt, war auch das erste Mal, als der dunkelhaarige Agent über seine Gefühle für seine Kollegin nachgedacht hatte. Er hatte sie damals im Krankenhaus besucht und mit viel Einfühlungsvermögen schließlich erfahren, wie schlecht es ihr eigentlich ging.
Jenny blickte mit einem Lächeln auf den Lippen auf, als sie den Blick ihres Mannes auf sich spürte. Er schien vollkommen in Gedanken versunken zu sein. Auch sie war schon den ganzen Nachmittag in ihre Überlegungen versunken gewesen. Seit sie Melinda bekommen hatte, war in ihrem Leben einiges los gewesen. Kurz vor der Geburt war die Blitzhochzeit mit Dave erfolgt, was sie jedoch bald bereute. Sie beide waren einfach nicht füreinander geschaffen gewesen und das ständig weinende Baby und ihr zeitaufwändiger Job hatten auch nicht zu einer Verbesserung ihrer Beziehung beigetragen. Immer weiter hatte sie sich zurückgezogen. All die Wut hatte sie Melinda zu Liebe runter geschluckt. Gleichzeitig war das kleine Mädchen auch sehr schnell der einzige Grund geworden warum sie überhaupt noch in das gemeinsame Haus zurückgekehrt war. Das Ganze zog sich über einige Monate, bis sie schließlich, nach einer an Melindas Seite durchwachten Nacht, zusammengebrochen war. Sie hatte nie erfahren was eigentlich passiert war, sie wusste nur, dass sie plötzlich nicht mehr im Meetingraum sondern in einem Krankenzimmer gewesen war. Sie konnte sich jedoch genau daran erinnern, wie sie schließlich Aaron ihr Herz ausgeschüttet hatte. Er hatte sie nie unterbrochen und auch nie gezwungen weiter zusprechen, er war einfach nur für sie da gewesen und hatte ihr zugehört und das würde sie ihm niemals vergessen. Erst zwei Jahre später hatten sie es dann endlich geschafft sich ihre Gefühle füreinander einzugestehen, sodass ihr kleines Mädchen bereits drei Jahre alt war, als Jenny zum zweiten, und wie sie sich sicher war, zum letzten Mal einem Mann das Ja-Wort gab. Sie schmiegte sich mit einem glücklichen Lächeln an ihn, bevor ihr Blick wieder zu Mel wanderte. Hotch meinte immer, sie wäre das genaue Ebenbild von ihr und bis auf wenige kleine Details konnte man sie beide, wenn man die Fotos verglich, wirklich für Zwillinge halten. In diesem Moment kam ihr kleiner Engel, gefolgt von Jack, auf sie zu gerannt. Melinda hatte die kleinen Händchen fest zusammen gepresst und sah die Erwachsenen nun abwartend an: „Mommy, rate was ich gefunden habe.“, doch bevor Jenny etwas sagen konnte, öffnete das Mädchen auch schon ihre Hände und ein kleiner Marienkäfer flog zurück in die Freiheit.
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Ich würde mich über ein kleines FB von euch freuen!
AnnKa

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