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#1

Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 30.09.2009 20:46
von Ekyra • 164 Beiträge

Titel: Das Jahrgangstreffen
Autor: Ekyra
Teile: 13/?
Pairing: Hotch/Haley
Rating: 12slash
Disclaimer:Ich weiße ausdrücklich darauf hin, dass die Charaktere nicht mir gehören und das ich damit auch kein Geld verdienen möchte
Warning: Ich hoffe das ich hier keine falsche Hoffnung oder Befürchtungen wecke!
Anmerkung: Also ich habe eine Betaleserin, die kennt aber die Serie nicht( soviel ich weiß), deswegen sind sicher noch Fehler drin. Falls welche entdeckt werden bitte melden. Obwohl ich sonst mit ihr sehr zu frieden bin. Ich ahbe noch 10 Kapitel die bei meiner Betaleserin sind, falls aber jemand gerne helfen möchte, darf er mich gerne anschreiben. Ich weiß nicht wann sie mir die 10 Kapitel zurückschickt, da sie Familie und Beruf hat, dadurch nur begrenzt Zeit( Was kein Vorwurf ist) Also meine Betaleserin hat sehr wenig Zeit deswegen meine Frage ob jemand hier vielleicht lust hat die schon fertig noch ncht verbesserten Kapitel zu betan.
Widmung:

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#2

RE: Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 30.09.2009 20:48
von Ekyra • 164 Beiträge

Kurzbeschreibung:
Haley möchte alte Sachen entsorgen, aber die damit verbunden Erinnerung und eine plötzlich Einladung lassen sie dann ein paar „verrückte“ Sachen machen. Aaron ist sich nicht sicher ob er sich Sorgen machen muss.


Erinnerungen



Haley war auf dem Dachboden und sah sich die Kartons und Kisten an, die sie entsorgen wollte.
Alles Erinnerungen an ihre Zeit mit Aaron Sie griff nach dem ersten Pappkarton der auf dem Stapel war, dieser war aber leider nicht mehr ganz und der gesamte Inhalt ergoss sich auf dem Boden. Ihr Blick fiel als erstes auf ein Gedicht, das ihr Aaron in der Schule mal geschrieben und an den Spind geklebt hatte. Ein Lächeln erschien auf dem Gesicht der geschiedenen Mrs. Hotchner. Sie seufzte leicht, als sie sich ans Theater spielen erinnerte. Sie hatte Aaron so kennengelernt.
Wir er erzählte, hat er sich in der Tür geirrt und dann sie auf der Bühne erblickt. Aaron hatte sich gefragt wie er die ganze Zeit so was hübsches Übersehen konnte. Um ihr nah zu sein schrieb er sich auch für den Theaterkurs ein. Er soll wohl der schlechteste Pirat aller Zeiten der Schule gewesen seinSie wühlte in den Sachen und bekam große Augen „Oh Gott, das habe ich noch?“
Sie hatte das Tagebuch aus ihrer Schulzeit erblickten. Sie nahm es vom Boden hoch und blätterte darin. Sie las sich einige Tage durch und fand den Eintrag ihres ersten Dates mit ihrem heutigen Ex.

Ein Klingeln riss sie aus ihrer Leserei.
Sie erinnert sich das sie mit ihrer Schwester Jessica verabredete war um ihr bei runtertragen und wegschmeißen zu helfen. Sie ging hinunter um die Tür zu öffnen. Ihre Schwester stand mit einem Lächeln vor ihr.
Sie sagte ihr dann an der Tür das sie erst noch mal alles durch sehen muss und ob sie vielleicht später oder Morgen wieder kommen könne. Die beiden trank dann noch einen Kaffee zusammen dann war Jessica wieder weg.

Kurz darauf nahm Haley einen Wäschekorb mit auf dem Dachboden und sammelte alles, was zuvor im Karton gewesen war ein, um es nach unten ins Wohnzimmer zu schleppen. Dann fing sie an das Ganze zu sortieren, bei vielen Sachen lachte sie auf. Sie hat noch die ganzen Briefchen aus der High-School Zeit, diese nahm sich vor nicht zu entsorgen. Bei vielen Sachen lachte sie auf, als sie die ganzen Briefchen aus der High-School Zeit erblickte. Sie nahm sich vor das nicht zu entsorgen. Sie nahm ein Fotoalbum, welches sie schon vor einiger Zeit für Bilder von Jack gekauft hatte, um es später Aaron zu schenken. Es kein Kindermotiv auf der Vorderseite, sie hat keins davon gewollt. Sie fand dies kitschig. Auf der Vorderseite stand in verschnörkelte Schrift: Für die schönen Momente und auf der ersten Seite ließ ich dann Eintrag was für ein Ereignis. Noch stand da nichts, das sie noch nicht wusste was sie genau dahin schreibe wollte und fing an die Gedichte und Zettel hinein zu heften, klebte sie aber noch nicht fest. Auch ein Umschlag mit alten Fotos war in dem Karton gewesen. Das Bild vom Abschlussball, auf dem sie mit ihm posierte. Auch das sollte in das Album. Einige der Fotos wollte sie in einem Fotoshop kopieren.
Sie blätterte in dem Tagebuch, das konnte sich da nicht rein kleben, aber vielleicht ein paar Seiten kopieren. Auf einmal war sie sich nicht mehr sicher ob die Scheidung das richtige gewesen war.
Sie hörte das der Postbote etwas in den Briefkasten steckte, aber noch wollte sie sich nicht von dem Tagebuch lösen. Während sie das so lass, sah sie alles vor ihrem geistigem Augen. Und alles was in der Zeit damals passiert ist kam an die Oberfläche.

Sie kam an der Stelle an wo sie Schwierigkeiten mit Christine Collins wegen Aaron bekommen hat. Christine war die Anführerin der Cheerleader gewesen, die Königin der High-School. Die Königin hatte ein Auge auf den gutaussehenden Aaron geworfen und Haley wurde leider zu einem Störfaktor. Irgendwann war die Sache eskaliert. Haley war von Christine und ihrem Hofstaat auf der Mädchentoilette verprügelt worden, als letzte Warnung. Aaron erzählte sie damals, sie wäre gegen den Schrank gelaufen. Ob er ihr das geglaubt hatte wusste sie nicht.

Jedenfalls hat sie Aaron kurz darauf zu seinem Abschlussball eingeladen, er war ja zwei Klassen weiter als sie. Sie war mit Freuden auf dem Ball mit ihm gegangen. Christine war die Abschlussballkönigin geworden, aber leider ohne Aaron. Aber was ihr am meistens damals gefallen hatte, war, dass er mit keinem der anderen Mädchen, selbst mit Christine nicht, tanzen wollte, nur mit ihr. Sie waren so mit sich selbst beschäftigt gewesen, beim Tanz, das sie nicht mitbekamen das die Musik schon längst aus war, erst als Mr. Hunter ihnen auf die Schulter klopfte, bemerkten sie es.
Das Gegrinse der anderen Teilnehmer hat ihnen beiden dann die Röte ins Gesicht getrieben. Sie waren aus dem Saal geflüchtet und Aaron hatte ein Zimmer gemietet.
Dort verbrachten sie ihre erste gemeinsame Nacht. Sie nahm ein Foto aus dem ihrem Tagebuch. Es zeigte sie und ihn vor einem Kino. Sie seufzte, denn ihr fiel ein, dass sie noch den Kleinen vom Kindergarten abholen musste. Sie packte alles ordentlich zusammen, damit sie weiter machen konnte, sobald Jack im Bett war.
Sie zog sich eine Jacke an, nahm den Wagen-und Hausschlüssel und ging zur Garage. Dort stieg sie ins Auto und sah die Kisten, die ihr Mann mal entsorgen sollte, sowie die alten Möbel von Jack, als er noch ein Baby war. Sich zwingend nicht mehr an die Vergangenheit zu denken, steckte sie den Schlüssel ins Schloss und fuhr zum Kindergarten.

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#3

RE: Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 30.09.2009 20:50
von Ekyra • 164 Beiträge

Kapitel 2: Ein überraschender Anruf


Vier Wochen Später:
In der BAU lief alles seinen normalen Gang. Hotch saß in seinem Büro und trank einen Kaffee. Er machte gerade eine Pause von den Bewerbung die sich auf seinem Schreibtisch stapelten. Das Telefon ging. Auf dem Display erschien die Nummer seiner Ex-Frau. Ein Blick auf die Uhr. Es war ungewöhnlich, das sie ihn anrief und dann zu so einer Zeit. Er war sich sicher, das was mit dem Jungen war. Er nahm den Hörer ab. „ Hotchner!“
„ Hallo Aaron, ich rufe nur an um dich zu Fragen, ob du nicht morgen Abend Zeit hast!“ sie klang leicht nervös. „Ich weiß, das ist eine dumme Frage, es kann sich ja schnell ändern und du musst dann weg, aber ich …“ sie brach ab und er hörte sie Luft holen.
„ Soll ich auf den Jungen aufpassen, weil du eine Verabredung hast, Haley?“ kam er ihr zu Hilfe.
„ Nein, ich möchte das, dass du zum Essen kommst und etwas Zeit mit uns verbringst!“ kam es dann nicht ganz so selbstsicher. Er hob überrascht die Augenbrauen. Damit hat er nun nicht gerechnet. „Ich soll zum Essen kommen?“ Fragte er dann nach.
„ Ja, und ich dachte du bringst dann den kleinen ins Bett und danach würde ich gerne etwas mit dir besprechen, Aaron.“ Er spürte die Erleichterung bei ihr, als sie das gesagt hatte.
„ Gibt es einen besonderen Anlass? Ist was mit Jack?“ sprach er in den Hörer, er bemerkte nicht, das jemand das Büro betrat. JJ stand mit einer Akte in der Hand in der Tür. Als sie hörte, mit wem er telefonierte, war sie nicht weiter zu seinem Schreibtisch gegangen. Sie ging leise wieder raus.
„ Das möchte ich nicht am Telefon besprechen, Aaron!“ kam es von ihr.
„Ich kann jetzt noch nicht jetzt zusagen. Ich werde erst noch klären müssen, ob was ansteht. Bis jetzt sieht es gut aus. Reicht es, wenn ich dir in einer Stunde Bescheid gebe?“ Er dachte es sei besser nicht sofort ja zu sagen. Er hat ein ungutes Gefühl. „ Sicher das reicht. Und wenn du kommst, lass dich überraschen was ich koche!“ Sie legt auf, ohne Auf Wiederhören zusagen. Ein weiteres Zeichen, das etwas schlimmes sein musste. Er stand auf und ging dann in das Großraumbüro, dort schüttete er seinen kalt gewordenen Kaffee weg, um sich einen heißenHeißen Kaffee einzugießen. Er spürte jemanden hinter sich, als er sich drehte erkannte er JJ. Sie hat eine Akte in der Hand. Wird wohl nichts aus dem Treffen Morgen, dachte er.
„ JJ was gibt’s? Auch einen Kaffee?“ er sah sie erwartungsvoll an.
„ Ich habe diese Akte gefunden. Sie ist schon älter. Es fehlt dein Abschlussbericht!“ sie gab ihm den Fall. Er sah auf das Deckblatt. „ Oh, ja ich erinnere mich, ich habe den irgendwo auf meinem Schreibtisch. Ich hoffe dadas ist nicht so schlimm, ich bin eben nicht perfekt, auch wenn ich mich anstrenge es zu sein.“ Er grinste sie an. Sie grinste zurück. „ Ich habe im Moment nichts Wichtiges. Außer… Du weißt von der neue Praktikantenstelle, die jetzt alle Abteilungen haben. So eine für Büroarbeiten. In fünf Tagen will die Personalabteilung und Strauss wissen wer bei uns anfängt. Hast du die Bewerbung schon angesehen und jemanden im Auge?“ Hotch seufzte.
„Es sind 118 Bewerbungen eingegangen. Ich habe bis jetzt 30 geschafft.“ Er schielt zur Decke. Das was da beschlossen worden war, von irgendwelchen Schreibtischtäter, war ihm nicht recht. Aber er war ein Angestellter der Regierung, er hat da leider kein Mitspracherecht. „ Leider weiß ich nicht wie ich unsere Abteilung da raus halten kann. Ich denke das, dass wir keine Ausnahme bekomme. An einem der Tische saß Penelope und Reid, sie hat das Gespräch verfolgt.
„ Garcia können sie mir nicht ein Programm schreiben, wo ich eingeben was der Praktikant können soll und so. Dann können sicher viele der Bewerber ausgeschlossen werden und ich habe nicht mehr so viele Akten zu lesen.“ Er meinte das nicht ernst, auch wenn er so aussah.
Sie sah den Chef an. „ Sicher so was gibt es schon. Ich werde es ihren Bedürfnissen anpassen. Ob wohl das FBI so etwas Ähnliches hat. Es nennt sich Anforderungsprofil für Agenten oder so. Es wird benutzt, um Agent die besonderen Fähigkeiten haben, für Undercover-Einsätze zu finden, die besonderen Fähigkeiten haben, die für diese Aufgabe wichtig sind. Es sollte mit wenigen Tastaturklicks auch einen Praktikanten für die BAU finden Sir!“ Hotch fragte sich, ob Garcia das ernst meinte.
„ Oh, das würde mir die Arbeit erleichtern!“ lächelte er in die Tasse. Garcia kritzelte auf einen Zettel.
„ Hier ist die Bezeichnung und wo sie es finden,. Sie können mir auch mir eine Liste mit dem geben was der Praktikant können soll geben, Sir!“ Er nahm den Zettel.
„ Nein da, das mache ich selber. Danke. Ich bin dann mal eben das hier machen, damit wir schnell einen Praktikanten haben, für alle die Tätigkeiten die keiner gerne macht, haben.“ Er ging wieder in sein Büro. Tippte ein was ihm Garcia aufgeschrieben hatte ein und sah, das sie nicht gelogen hatte. Er fing an die Felder auszufüllen, als er fertig war schickte er die Anfrage ab. Was er nicht bemerkte waswar, das er vergessen hat in welchem Bereich der Behörde gesucht werden sollte. Kurz darauf spuckte der Monitor schon einen Namen aus. Dieser Person schrieb er dann einen Brief mit Glückwünschen und auch wann sie sich bei der BAU zu melden hatte. Dann rief er seine Frau an, es war nur der Anrufbeantworter an. Er sagte dem Abendessen zu. Dann ging er wieder zu den anderen. Setzte sich und sah wie sich Reid mit einer Milch abmühte. Er bekam sie nicht auf.
„ Spencer soll ich dir helfen?“ Morgan lachte als er das sagte.
„ Ich kann das alleine!“ kam es trotzig von dem angesprochen. Ein Plop erklang und dann war die Milch in Reid´s Gesicht. Alle mussten lachen. Außer Spencer, der sah gar nicht glücklich aus. Er griff sich ein paar Papierservietten und fing an sein Gesicht zu trockenen.
„ Ok, was soll´s, das kann jedem passieren, Reid!“ kam es von Hotch. Er war aufgestanden und reichte seinem Untergehenden dann eine geöffnete Milch. Dieser nahm sie mit säuerlichem Gesicht an. Er goss sich was in seinen Kaffee.
„ Also ich habe jetzt jemanden. Das Programm, was sie mir geben haben Garcia, hat nicht mal fünf Minuten gebraucht um eine Kadettin zu finden. Sie fängt dann pünktlich an, hoffe ich.“ Er setzt sich wieder. „Ihr Name ist Kyra Fox und mehr weiß ich nicht von ihr. Ich muss mir die Akte noch ansehen.“ Er blies Luft aus. Den Rest der Dienstzeit verbracht dann jeder mit unaufschiebbaren Schreibarbeiten.

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#4

RE: Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 03.10.2009 11:56
von Ekyra • 164 Beiträge

Die „Bitte“


Den ganzen Tag bereitete Haley das Abendessen vor, zu dem sie ihren Ex-Mann eingeladen. Sie wollte seine Lieblingsgerichte kochen. Auch eine schöne Flasche Wein hatte sie ausgesucht. Jack war ganz aus dem Häuschen, weil sie Vater mitessen würde. Er hatte gequägelt, das er heute nicht in den Kindergarten wollte, aber seine Mutter war hart geblieben. Sie brauchte die Ruhe, um alles vorzubereiten. Erst war sie alles einkaufen gegangen. Dann putzte sie alles, bezog die Betten neu. Auch das im Gästezimmer. Haley hatte einen Plan und hoffte das er funktionierte. Ihre Angst war, dass Aaron sie durchschaute. Sie suchte nun im Kleiderschrank nach passender Garderobe. Sie holte alles raus und fand dass alles nicht passend war. Sie sah in den Spiegel und fand, dass auch die Haare gemacht werden sollten. Kurzentschlossen fuhr sie dann zum Einkaufscenter, um sich dort etwas zum Anziehen für den Abend zu kaufen. Nachdem sie etliche Boutiquen abgeklappert hatte, wurde sie fündig. Eine pastellgrüne Bluse und eine farblich passenden Hose in einen anderen Grünton. Schuhe brauchte sie keine. Mit den Tüten ging sie dann zum Friseur. Nach dem Waschen, Schneiden und Föhnen, war sie zufrieden mit ihrem Spiegelbild. Viel hat der Friseur nicht gemacht, nur die Spitzen und dann in Form geföhnt. Ohne den Schnitt, hätte sie das auch zu Hause selbermachen können, nun kostete es sie 45 $. Alles in allem hatte sie schon fast 200 $ für heute Abend ausgegeben. Sie fuhr dann wieder nach Hause, um dann in Ruhe das Essen zu machen. Eine Stunde bevor Jack abgeholt werden musste, rief sie dann bei ihrem Ex-Mann an.
Hotch nahm den Hörer ab, als er sah dass es Haley war. Vielleicht wollte sie ja das Essen absagen. Aber dann überraschte sie ihn mit dem was er hörte. „ Aaron, ich fürchte, das ich dich bitten muss, Jack abzuholen. Ich stecke hier mitten in der Arbeit und kann nicht weg.“ Sagte sie als er sich meldete.
„ Oh, wie immer, ich bitte dich um etwas und dann kommt immer ich muss arbeiten. Aber für die privaten Belange deiner Mitarbeiter hast du immer Zeit. Die sind dir ja schon immer wichtiger gewesen als deine Familie. Du kannst auch mal deien Vaterpflichten erfüllen. Ich habe keine Lust immer parat zu stehen wenn du Pfeifst. Oh, du kannst ihn doch abholen und dann wieder zur Arbeit. Später kommst du, zusammen mit ihm, so gegen 19 Uhr her. Dann sieht er auch mal dein Apartment. Weißt du, du rufst an wann du willst, nimmst ihn nie übers Wochenende. Du drückst dich wo du kannst!“ schimpfte sie „Ich soll ihn abholen? Ich muss hier auch noch arbeiten!“ versuchte er ihr zu erklären.
„ Oh, du kannst ihn doch abholen und dann wieder zur Arbeit. Später kommst du, zusammen mit ihm, so gegen 19 Uhr her. Dann sieht er auch mal dein Apartment. Weißt du, du rufst an wann du willst, nimmst ihn nie übers Wochenende. Du drückst dich wo du kannst!“ schimpfte sie.
Überrascht über den Gefühlsausbruch, meldete sich dieses ungut Gefühl in der Magengegend. Irgendwas muss vorgefallen sein. Er lenkte ein. „Ok ich hole ihn ab. Und mache es so, wie du sagst, aber ich kann von hier nicht mehr zu mir fahren. Ich muss dann gleich mit dem Jungen zu dir fahren. Da ich bis etwa 18 Uhr arbeiten muss.“ Er hörte ihr aufatmen. „Das ist Ok Aaron, dann sieht er es ein anderes Mal. Bitte ruf aber an, wenn du abfährst.“ Sie legte dann auf, ohne ihm die Möglichkeit zu geben, noch was zu erwidern. Aufgrund seiner Arbeit, wusste er definitiv, das da was war. Er stand auf und ging zu Garcia.
„ Garcia, ich möchte, das sie was für mich tun, es ist nicht dienstlich sondern Privat!“ er wusste das sie es machen würde. Sie sah ihn erwartungsvoll an. „ Ich möchte, das sie meine Ex-Frau durch laufen lassen, ob da in letzter Zeit irgendwas war. Das ganze Programm!“ Er bemerkte, dass ihre Augen größer wurden, als er das zu ihr sagte.
„ Natürlich Sir, wollen sie hierbleiben? Das wird etwas dauern“ ihre Finger flitzten über die Tastatur. Er blieb stehen und schaute über ihre Schulter. Etwas erschien dann auf dem Monitor.
„ Sir, ihre Frau… Ex-Frau ist in den letzten 4 Wochen zweimal betrunken Autogefahren. Und hat beide Male eine Strafe bezahlt. Und hier ist eine Anzeige wegen Tätlichem Angriff!“ sie kontrollierte das lieber noch mal, aber es bleib dabei.
„ Wen hat sie angegriffen?“ Hotch hat die Augen geschlossen
„ Einen Polizeibeamten!“ Kam es von ihr „ Sie war betrunken, steht hier in dem Protokoll, es waren laut Blutuntersuchung 2,4 Promille!“ sie schluckte. Das hatte sie von der ehemaligen Mrs. Hotchner aber nicht erwartet.
„ Sonst noch was!“ Hotch klang ruhig, so ohne Gefühl, als ob das einer seiner Fälle war. Garcia war irritiert, das er so war. Immer hin ging es hier um seine Ex-Frau.
„Nun es gibt hier nichts sonst, die Finanzen sind in Ordnung!“ Sie tippt auf der Tastatur.
„Nichts mehr, Sir! Soll ich versuchen den Computer ihrer Frau anzuzapfen? Hat sie einen?“ sie starrte auf die Tastatur um sein Gesicht nicht zu sehen.
„Ja, hat sie, machen sie das wenn sie das können. Sagen sie mir beschied, wenn sie soweit sind. Ich muss meinen Sohn vom Kindergarten abholen, sie hat mich darum gebeten. Ich werden ihn herbringen.“ Unerwartet verließ er den Raum und ging zum Lift. Kurz darauf war er weg. Garcia schluckte und machte sich an die Arbeit. Sie bemerkte, dass es zwei Computer im Haus von Haley Hotchner gab. Der eine war toll verschlüsselt, sie kam nicht an die Daten, der andere war leicht zugänglich. Als sie die Ordner anklickt die Passwort geschützt waren und schnell diese geknackt hatte, bekam sie einen Schreck. Sowas hat sie auf dem Computer nicht erwartet. Sie wollte ihren Boss anrufen, aber dann dachte sie, dass es besser ist es ihm persönlich zu sagen, wenn er wieder da war.

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#5

RE: Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 03.10.2009 11:57
von Ekyra • 164 Beiträge

Geheimnis

Reid war sich nicht sicher, wann er seinem Vorgesetzten sagen sollte, das er was für einen Freund vom College getan hatte. Als sein Freund George anrief und ihn bat, sich mal in dem Kindergarten umzusehen, da er was vermutet, hat er ablehnen wollen. Er hat ihm gesagt, dass er jemanden von den anderen Fragen würde, weil die besser im Profiling waren als er. Die Wahrheit war, das Spencer eine Menge Angst hatte. Mit Kindern konnte er nicht gut umgehen. Vielleicht muss er ja gar nicht mit dem Kleinen reden. Aber George wollte ihn und das es erst Mal unter ihnen blieb. Also hatte sich Spencer, an einem seiner selten freien Tage, zu dem Kindergarten begeben, in dem sein Freund als Erzieher arbeitete. Dort traf er George, der ihn herumführte und noch ein paar Einzelheiten erzählte. So erfuhr Reid, das es sich um einen Katholischen Kindergarten handelte. Die Kinder selbst waren draußen auf dem Kindergartenspielplatz. Eine Weile betrachtet Spencer die Toberei. Eine Junge war abseits und alleine. Dieser machte einen traurigen Eindruck. Noch wusste er nicht, wer das war. Nachdem er sich die verschiedenen Zimmer angesehen hatte, kamen sie zu dem eigentlichen Raum, in dem die Bilder der Kinder waren, die sich Spencer ansehen sollte. Dann hatte er die Zeichnungen der Kinder studiert und sich gewünscht einer der anderen aus dem Team wären hier. Er fühlte sich für diese Aufgabe nicht qualifiziert genug. Das war nichts mit Statistiken. Aber dann sah er etwas was seine Aufmerksamkeit erregte. Als er die Kisten mit den persönlichen Sachen der Kinder betrachtete, war ihm der Name Jack Hotchner ins Auge gesprungen. Er hat den Jungen nicht mehr gesehen, seit er noch im Kinderwagen gelegen hatte. Nun ging er schon in den Kindergarten. Die Zeichnungen von dem kleinen Hotchner waren unauffällig, was die Vermutung seines Freundes betraf, aber sie zeigten ein anders Problem bei dem Kind. Auf Nachfrage bei George er fuhr er, das er der kleine Junge war, der abseits gestanden hatte. Er fand aber bei einem anderen Kind den Verdacht bestätigt. Deswegen hat sein Freund ihn ja auch geholt. Leider machte er sich mehr Gedanken um den Sohn seines Chefs. Dann kamen die von ihm so gefürchteten Gespräche mit den kleinen Rackern. Aber zu seinem Erstaunen klappte es ohne Probleme. Sein Freund hat den Kinder erklärt das Spencer, vom FBI sei. Die Kinder bestürmten ihn mit Fragen. Diese beantwortete er so gut er konnte. Dann funktionierte das ganz von selbst und bekam einige Information mit denen er nicht gerechnet hatte. Soviel anders als zu seiner Zeit. Was die armen Kinder durch Fernsehen oder gar Internet schon so wussten. Er fragte sich, ob es wirklich gut war, schon Vierjährige im Internet surfen zu lassen. Vielleicht hat das ja auch die Fantasie des Kindes mit der auffälligen Zeichnung, angeregt so was zu malen. Ihm war klar dass er die Hilfe von einem aus dem Team brauchte. Alleine würde er das hier nicht schaffen. Das Gespräch mit Jack war aber etwas anders gelaufen, er hatte dem Jungen verschwiegen, das er für seinen Vater arbeitet und Dinge über die Ex-Frau seines Vorgesetzten erfahren, die ihn überlegen ließen, mit Hotch zu reden. Aber da war das Versprechen an den Kleinen, das es nur unten ihnen bleibt. Sollte er wirklich das Vertrauen des Jungen enttäuschen? Er entschloss sich erst mal zu schweigen und das ganze zu beobachten. Er gab ihm seine Visitenkarte. Der Junge könnte ihn jeder Zeit anrufen. Ein paar Tage später wurde er angerufen. Er hat die Leiterin vom Kindergarten gebeten ihn anzurufen, wenn was mit einem der Kinder wäre, vor allem mit Jack. Das hatte diese dann getan. Spencer schmunzelte immer noch, obwohl das verdammt ernst gewesen ist. Seine Gedanken gingen zu diesem Tag zurück:

Als er in dem Kindergarten ankam, stand da schon die Leiterin und hielt ihm ein Bild hin. Sie war sehr erregt. Als er versuchte sie etwas zu beruhigen, erkannte er, was auf dem Bild zu sehen war. Es zeigte ein Zimmer mit Pflanzen, darin ein Teenager der was rauchte. Es war eindeutig ein Teenager. Auch stand da was: John! Auf die Frage wer John sein erfuhr er das es der ältere Bruder von dem „Künstler“ war. Auch hatte Andrew einen Joint mitgebracht. Er wollte von Miss Thuath wissen, ob das Zeug stark mach. . Leider wolle keiner der drei sagen woher der Joint war. . Reid hat sich daraufhin mit den Knaben unterhalten und die Wahrheit er fahre. Andrew hatte ihn von seinem Bruder gemopst. Dieser war schon 13 und rauchte dieses Zeug. Er hatte seinem Bruder erzählt, das würde wohl stark machen und solche Dinge. Auch baue er es in seinem Zimmer an. Alle drei weinte und hatten Angst, was wohl die Eltern tun würde, wenn sie es erfahren würden. Die Leiterin wollte das Reid etwas unternahm, sie sagte das sehr heftig. Ansonsten müsste sie seinen Vorgesetzen anrufe. Das wollte der Agent auf keinen Fall und so versprach er das zu regeln. Die drei wollte doch nur ausprobieren was der Junge gesagt habe. Alle waren sehr geschockt und weinten. Aber da mussten sie durch. Danach brachte er sie nach Hause. Dort redete er mit den Eltern. Er hat zu erst Jack nach Hause gefahren, und da nur die Tante angetroffen. Diese versprach es an die Mutter weiter zugeben. Dadurch hätte Hotch es wissen können, aber das war nicht der Fall. Reid fragte sich, wieso Mrs Hotchner es nicht an Hotch weitergegeben hatte. .Aber sie hatte Reid 3 Tage später angerufen, um mit über die Sache zu reden. Dadurch war eine Art Freundschaft entstanden. Zuletzt war er mit Andrew zu seinem Haus gefahren. Dort hat er seinen Ausweis vorgezeigt und den Eltern erklärt, dass er das Zimmer des älteren Sohn sehen müsse. Das hatte die verdutzenden Eltern auch zugelasen. Er hatte dem Teenager eine Menge Angst eingejagt. Keiner hatte Bedenken geäußert, das ein FBI-Agent eine Drogenrazzia in dem Haus machte. Dafür war die Behörde normalerweise nicht zuständig. Jedenfalls hatte es gewirkt. John, so hieß der ältere Bruder, versprach so was nicht mehr anzubauen. Reid hatte gesagt, das er es spontan kontrollieren würde. Den Eltern sagte er, dass nur bei einer Wiederholung eine Anzeige erstattet werden und dann das Jugendamt kommen würde. Auch das John dann in eine Erziehungsanstalt kam. Er übertrieb dabei. Das war jetzt 6 Wochen her und der Junge war immer noch sauber.
Er sah das Hotch telefonierte und dann zu Garcia ging. Jetzt war sicher nicht der richtige Moment. Emily kam zu ihm. „ Hey wo warst du mit deinen Gedanken, bei deiner Freundin? Du hast so entrückt ausgesehen!“ sie meinte das nicht böse.
„Was machst du dich lustig über mich?“ meinte er wütend, so dass alle sich zu den beiden umdrehten.
„Nein ich mache mich nicht lustig. Aber du hast in letzter Zeit oft schlechte Laune. Ist etwas passiert? Wenn du mit jemanden reden willst, kannst du zu mir kommen, Spencer!“ sie drehte sich und ging zu ihrem Tisch zurück.
Reid sah wieder zu den beiden Büros nach oben. Stand dann auf und stieg die Treppe hoch. Kurz schaute er in das Büro von Hotch. Dann ging er zu Rossi und klopfte an. Ein kräftiges „Herein“ erscholl. Er betrat das Büro.
„Ich brauche einen Rat und ich hoffe sie sind dafür der richtige, Sir!“ Im Moment vermisste er Gideon, da wäre es leichter gewesen. Der neue im Team zeigte auf einen Stuhl. „Setzt dich doch und sag du.“ Reid schluckte und setzte sich.

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#6

RE: Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 03.10.2009 11:58
von Ekyra • 164 Beiträge

Lügen?


Der Junge kam freudig auf ihn zu, stoppte dann. Sein Gesicht zeigte eine Skepsis. Ihm schien aufzugehen, dass normalerweise seine Mutter ihn abholte. Nun stand aber sein Dad da. Mrs. Whites kannte diesen Herrn nicht. „ Guten Tag, was kann ich für sie tun Mr...?“ ging sie auf Hotch zu. Jack antworte „ Das ist mein Dad!“ er stand dann unschlüssig da.
„ Ich bin Aaron Hotchner. Meine Frau hat mich gebeten ihn abzuholen, weil sie es nicht schafft!“ erst jetzt bemerkte er, das er nicht Ex-Frau gesagt hatte. Wie so oft. Er dachte an den Ring, der in seiner Brieftasche war. So hatte er immer noch bei sich. Bis jetzt hatte er es nicht geschafft, sich ganz von ihm zu trennen.
Die Erzieherin lächelte. „ Ihre Frau hat nicht Bescheid gesagt, dass sie kommen! Ich muss sie kurz anrufen.“ Er nickte. Er sah wie sie zum Telefon ging. Nach einem kurzen Telefonat kam sie zurück. „ So, das ist dann geklärt. Jack hole bitte deine Sachen.“ Sie streichelt ihm kurz über den Kopf. „ Mr. Hotchner sie haben netten Jungen!“ sie sah ihn dabei an. „ Komme sie auch zum Elternabend? Oder können sie das, wegen der vielen Arbeit, noch nicht sagen?“ Sie sah wie der Junge zurückkam. „ Ihre Frau meint, dass sie viel arbeiten und selten zu Hause sind!“ Jack verzog den Mundwinkel, hielt aber den Mund. Hotch zeigte keine Überraschung, als er mit der Lüge konfrontiert wurde. Er lächelte sogar. „ Ja, leider lässt mir der Posten eines leitenden FBI – Agent wenig Freizeit. Aber wenn ich es einrichten kann, komme ich zum Elternabend!“ er hielt ihr die Hand hin. Sie nahm sie und schüttelt sie kurz. „ Fein, dann freu ich mich sie endlich kennengelehrt zuhaben, Mr. Hotchner!“ Er nickte dann, nahm Jack auf den Arm und verließ das Gebäude. Er war froh einen eigenen Kindersitz zu haben, da saß Jack drin. Er beobachtete den Kleinen im Rückspiegel. Er schaute zu seinen Füssen und war gar nicht mehr glücklich. Etwas bedrückte ihn. „ Hey Kumpel, was ist?“ meinte er dann. Sein Sohn schaute kurz auf, sagte aber nichts. „Ich nehm dich mit in mein Büro. Da bist du mal, als du noch ganz klein warst, gewesen. Neugierig wo ich arbeite?“ Der Kleine seufzte. „ Dad ist lügen schlimm?“ Diese Frage überrascht Hotch. „ Wieso willst du das wissen?“ Er sah das der Junge mit sich Rang. „ ich habe versprochen das nicht zu sagen!“ Es klang verzweifelt. „ Dann kann ich die Frage nur so beantworten: Ja Lügen ist schlimm, aber manchmal lässt es sich nicht vermeiden! Hast du gelogen?“ fragte er dann direkt. Sie waren an einer Ampel die Rot zeigt, so dass er sich zu seinem Sohn umdrehte, um ihn direkt anzusehen. Der Junge war nun ganz blass. „ Ich darf nicht darüber reden! Ist ein Geheimnis Dad!“
Das macht den Leiter der BAU dann hellhörig. „Mit wem hast du das Geheimnis?“ Seine Erregung hörte man der Stimme nicht an.
„ Das ist auch ein Geheimnis! Wieso holst du mich ab und was soll ich auf deiner Arbeit?“ kam es leise von hinten. Die Ampel war wieder auf Grün und sein Vater fuhr weiter.
„Ich versprech dir, dass ich keinem verrate, dass du mir das Geheimnis gesagt hast!“ Er bog nach rechts ab, noch 10 Minuten Fahrt. Er sah im Rückspiegel das der kleine wohl gerne was sagen würde. Aber dann kam eine Frage die Hotch verblüffte. „ Ist Onkel Spencer auch da?“
„ Wer ist Onkel Spencer?“ Obwohl er wusste wer gemeint war.
„ Er arbeite für dich! Er besucht Mama öfter! Oh, das sollte ich nicht verraten!“ der Kleine schaute verschämt auf seine Füße. Hotch zeigte nicht was das beim ihm auslöste. „ Ist OK. Denkst du das ich das nicht weiß?“ er log. Nun manchmal ging das nicht anders, hat er doch am Anfang des Gesprächs gesagt. Der Jung sah hoch.
„ Aber die beiden sagen dass du es nicht weißt und es auch nicht wissen sollst. Ich darf es keinem sagen!“ Er sah die Verwirrung im Gesicht seines Sohns.
„ Nun dann ist das nun unser Geheimnis. Die beiden wissen nicht, das ich es schon weiß!“ Er fragte sich, wieso die beiden dachten, dass der Junge das in seinem Alter geheim halten konnte. Auch war das sicher belastet für den Jungen. Er merkte, das da noch was war. Aber der Kleine schwieg eisern.
Als er mit ihm aus dem Fahrstuhl stieg, sah er dass seine Leute Pause machten. Sie saßen an einem Tisch. Überrascht, als sie bemerkten, dass er den Jungen dabei hatte.
„ Jack du bist aber groß geworden!“ JJ ging auf die beiden zu. „ Möchtest du einen Kakao?“ sie sah an dem Gesicht von Hotch das etwas war. Hotch erwiderte den Blick von Rossi und schüttelte den Kopf. „ Danke JJ, kannst du ihn kurz nehmen und dich um ihn kümmern. Ich muss mit Garcia unter vier Augen reden.“ Sie nickte. Hotch stellte den Kleinen auf den Boden. „Setzt du dich an den Tisch, Jack!“ Der Junge setzt sich gehorsam neben Morgen. Garcia war aufgestanden. Nachdem der Junge saß ging Hotch in sein Büro und hörte Penelope hinter sich herkommen. In seinem Büro stellte er sich an Fenster und drehte sich dann um. „ Nun was haben sie für mich?“ kam er ohne umschweif zur Sache. Sie sah gequält aus.
„ Sir, das habe ich auf dem Computer gefunden!“ sie ging zum Schreibtisch und tippt auf der Tastatur vom Laptop ihres Chefs. Sie hat das Zeug hierher übertragen. SSA Hotchner starrt auf den Monitor. „ Sind sie sicher dass dies vom Computer meiner Frau ist?“ Er blickt zur seiner Untergebenden. Diese nickte. „ Ich habe es mehrmals überprüft, Sir!“ kam es leise.
„ Ich kann mir auch nicht denken dass diese Bilder von ihrer Frau sind. Hat sie einen neuen Lebensgefährten?“ sie biss sich dann auf die Lippe. Der Blick ihres Vorgesetzten ließ sie lieber aus dem Fenster starren. „ Nicht so viel mir bekannt ist! Würde sie auch Reid´s Computer durchsuchen? Aufgrund gewisser Informationen, die mir zugänglich gemacht wurden, möchte ich das überprüfen, bevor es offiziell wird. Vielleicht kann ich sogar verhindern, dass es bis zur internen kommt. Fragen sie mich bitte nicht. Danke, dass sie das gemacht haben. Sonst noch was?“ sie vermisst eine Reaktion auf diese Enthüllung.
„ Ja ich habe zwei Computer gefunden, der andere ist dermaßen gesichert, das ich den bis jetzt nicht knacken konnte, Sir. Soll ich es weiter versuchen?“
„ Ja, versuchen sie es weiter. Gehen sie wieder an ihre Arbeit. Und fragen sie mich nicht wieso Reid! Aber Strauss findet ja immer was!“ Er nahm die Tasche von seinem Sohn von der Schulter. Und leerte den Inhalt auf seinem Schreibtisch aus. Garcia verließ dann schnell das Büro. Ohne anzuhalten begab sie sich in ihre Zentrale, um die Aufträge auszuführen. Falls Reid was angestellt hatte, würde sie ihm helfen. Sie hoffte, das es um was Harmloses ging.

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#7

RE: Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 03.10.2009 11:59
von Ekyra • 164 Beiträge

Neuigkeiten


Jack sah zu Spencer. Dieser betet zu Gott, dass der Junge jetzt nichts sagte.
„ Hey, schmeckt der Kakao?“ sagte Morgan, mit einem Lächeln, zu dem Kleinen. Dieser sah dann zu dem Farbigen. „Ich bin Derek und das ist Spencer.“ Er zeigte auf Reid. Jack nickte und nahm einen Schluck. Der Genannte winkte kurz.
„Ich bin Emily!“ stellte sich Prentiss vor. Sie wusste, dass sich alle das Gleiche fragten. Wieso war der Junge hier? Rossi sah zu dem Genie der Runde. Hatte er ihm doch erzählt, das er den Sohn vom Boss kannte und auch wieso. Reid bemerkte den Blick und stand auf. „ Will jemand Kaffee?“ er nahm seine Tasse, um sie neu zu füllen.
„ Ja gerne, aber pass bei der Milch auf!“ grinste Morgan. Derek sah, dass Jack immer noch Spencer anstarrte. „ Hey was ist? Wieso starrst du so auf Dr. Reid, Jack?“ Der ertappte Knabe zuckt zusammen. „Ich habe keine Ahnung!“ er schaute in die Tasse. JJ hatte noch einige Donuts gefunden, die legte sie auf einen Teller und stellte ihn vor Jack. „ Ich hoffe du darfst so was essen!“ auch ihr war aufgefallen, das der Junge Spencer mit den Augen verfolgt hatte. Vielleicht, dachte sie, liegt das an diesem karierten Hemd das er trug. Sie fand, dass es ihm nicht stand. Aber gesagt hatte sie nichts. Der Junge nahm freudig das Gebäck, sagte artig danke und biss dann hinein.

Den Inhalt der Tasche genau ansehend, steckte Hotch die Teile wieder hinein, die er schon untersucht hatte. Butterbrotdose und Trinkflasche, Federmäppchen auch da nichts Ungewöhnliches. Dann sah er sich an, was sein Sohn so malte. Die Zeichnungen scannte er ein, die waren eindeutig verdächtig. Er würde sie Rossi zeigen, aber nicht sagen, dass sie von seinem Sohn waren. Er wollte eine zweite Meinung. Ein Blick auf die Armbanduhr. Ja, ein Gespräch mit dem Jungen in seinem Büro war noch möglich. Ihm fiel dann etwas an der Tasche auf, sie hatte wohl ein Geheimfach. Als er sie untersuchte, fand er ein Handy. Soviel er wusste, hatten weder er noch seine Ex-Frau dem 4 Jährigen so was gekauft. Das Mobilphon war mit einem Pin gesichert. War es vielleicht nicht Jacks? Hat er es gefunden? Aber wieso dann in dieser Tasche verstecken. Nein, das gehörte seinem Sohn. Er fragte sich, ob er seinem Sohn die Wahrheit darüber entlocken konnte. Gerne tat er es nicht, aber die Sorge machte es nötig. Seine Arbeit konfrontierte ihn oft genug mit solchen Opfern. Das hier war aber was anderes. Jack war nicht irgendein Kind, sonder sein Sohn. Kurz überlegte er, ob er Rossi einweihen sollte, verwarf es wieder. Erst wenn er die Bilder begutachtet hatte. Eventuell würde er es auch erkennen, ohne das er es ihm sagen müsste. Er nahm das Handy und ging damit zu Gracia. Er winkte kurz zu seinem Sohn, als er vorbei lief. Der Kleine winkte zurück.
„ Garcia, können sie mir etwas über das Telefon hier sagen? Es ist mit eine Pin geschützt!“ er leg es hier auf den Tisch. Sie sah kurz drauf. Mit einem Kabel verband sie es mit dem Computer und schon 30 Sekunden später waren die Daten sichtbar.
„ Also da sind nur 6 Nummern gespeichert...“ Garcia hatte verwirrt bemerkt, das es die Nummern von ihrem Boss und von Reid waren, sowie die alte Privatnummer von Hotch.
„ Ja ich sehe. Aber wer bezahlt das Handy?“ meinte er ungeduldig.
Penelope´s Finger sausten noch mal über das Keyboard und dann sah es beide.
„ Behalten sie das für sich, Penelope. Bis ich ihnen was anders sage.“ Sie sah, dass er genauso überrascht war wie sie. In ihrem Kopf wirbelte es: Wem gehörte das Handy? Nicht dem der die Gebühren bezahlte?
„ Noch was. Das Handy ist gesperrt, man kann nur diese Nummern anrufen. Es hat eine Kindersicherung!“ sie drehte sich zu dem Vorgesetzten. „ Wem gehört das Telefon, wenn ich fragen darf, Sir?“
„ Sie dürfen. Ich werde es ihnen sagen: Ich habe es bei Jack gefunden!“
Das verblüffte sie noch mehr. „ Wieso? Der Besitzer ist doch…“ sie brach ab, Rossi stand in der Tür. Hotch drehte sich in um. „ Rossi, was kann ich für sie tun?“ es ärgerte ihn, das der Neue sich so anschlich.
„Ich habe das Gefühl, das sie gerne über was reden wollen. Es ist nicht üblich Kleinkinder mit zur BAU zu bringen, auch wenn es der Sohn ist!“ David Rossi, der einer der Gründer der BAU war und nun nach Jasons Weggang aus dem Ruhestand zugekehrt war, sah seinen Vorgesetzten an. Dieser hat schon bemerkt, dass der neue Alte ein gutes Gespür hatte. Jetzt verfluchte er ihn dafür.
„ Alle denke das was nicht stimmt! Ich bin nicht der einzige, der überrascht war, sie mit dem Kind zu sehen.“ So wie Rossi das sagte, hatte Hotch das Gefühl, er habe seine Gedanken gelesen. Wahrscheinlich ein verräterisches Zucken in meinem Gesicht. Ich muss an meiner Selbstbeherrschung arbeiten, dachte Hotch.
„ So, denke das alle! Gut dann sollte ich vielleicht was sagen, bevor noch wirre Vermutungen angestellt werden, Mr. Rossi!“ damit ging er auf ihn zu, Rossi trat zur Seite um den Vorgesetzen vorbei zu lassen. Er erhaschte einen Blick auf den Monitor und hob eine Braue. Garcia drückte auf eine Taste, der Bildschirm wurde schwarz. Rossi folgt dann seinem Boss.
„JJ können sie Jack in mein Büro bringen. Bevor ich fahre, wollte ich mit ihm noch etwas Zeit alleine verbringen und er hat den Mund voll Schokolade!“ er lächelte als er das sagte. Die Angesprochen nickte und brachte den Jungen in das Büro. „ Komme sie bitte wieder, er kann einen Augenblick alleine bleiben. Jack rühr nichts an, setzt dich in den Sessel und warte auf mich!“ der Kleine sah ihn ernst an, was mit dem verschmierten Mund ulkig aussah. Jack nahm die Hand, die JJ ihm anbot und ließ sich in das Büro bringen. Nach einer kurzen Zeit war sie zurück.
„ Bevor sie sich falsche Vorstellungen machen! Meine Frau hat eine Autopanne und sitzt fest. Sie wusste nicht, wie schnell der Abschleppwagen kommt. Deswegen bat sie mich den Jungen abzuholen und ihn später nach Hause zu bringen. Noch Fragen?“ er schaute streng in die Runde. Bei Spencer blieb er etwas länger.
„ Nein Sir!“ meinte der so lang angesehen dann. Auch die Anderen schüttelten den Kopf.
„ Gut ich werden dann noch etwa eine Halbestunde in meinem Büro sein, wenn was sein sollte. Rossi ich habe ihnen etwas auf ihren Computer geschickt. Ich möchte, dass sie es sich ansehen und mir dann ihre Meinung sagen. Bevor ich heute gehe, klopfen sie an meine Tür, wenn sie so weit sind!“ er nickt allen noch mal zu und ging dann zu seinem Sohn.
Alle wechselten noch mal Blicke. Sie wussten, das Hotch gelogen hat. Ihnen konnte er nichts vormachen.

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#8

RE: Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 03.10.2009 12:00
von Ekyra • 164 Beiträge

Gespräche


Jack war immer noch mit der Schokolade im Gesicht verziert. Sein Vater nahm ein Taschentuch aus der Hosentasche und benetzte es mit Wasser aus einer Flasche, die auf dem Tisch stand.
„ Komm ich mache dich erst sauber und dann wollen wir uns unterhalten.“ Der Kleine hob den Kopf, glücklich sah er nicht aus. Vorsichtig entfernte Hotch die Überreste von Kakao und Donuts. Der Knabe hielt still. Ihm war klar, dass sein Dad gleich sicher irgendwas Unangenehmes wissen wollte. Auch das Lächeln beruhigte den Vierjährigen nicht. Aaron fiel ein, das er das Telefon bei Garcia gelassen hat.
„Ich habe mir den Inhalt deiner Tasche angesehen, Jack.“ Kam er dann gleich auf den Punkt. Sein Sohn sah betreten zu Boden. „ Was habe ich wohl da gefunden?“ Er hob den Kopf von seinem Sohn an. Der schluckte, Tränen bildet sich.
„ Dad, ich …. Da ist ein Geheimnis!“ Er nahm den Jungen auf den Schoß und umarmte ihn dann. „Ich weiß das es dein Geheimnis ist, aber ich habe es gefunden und jetzt kannst du es mir doch auch erzählen. Ich weiß ja von wem du es hast!“ er streichelte den Kopf von seinem Sprössling. Der weinte nun richtig. Hotch wartet, bis sich der Junge wieder beruhigt hatte.

Rossi sah sich die Kinderzeichnungen an. Ihm war klar, dass sie von Jack waren. Auch wenn da was anderes stand. Auch er fand einige Sachen beunruhigend auf den Bildern. Er überlegte, ob sein Vorgesetzter einen schriftlichen oder mündlichen Bericht wollte. Auch dachte er an das geführte Gespräch mit Reid. Beides gehörte zusammen. Er griff zum Hörer und rief den jungen Agenten in sein Büro. Kurz darauf stand Spencer dann in der Tür.
„ Mach die Tür zu. Sieh dir die Bilder an! Zwar soll ich sie keinem zeigen, aber ich denke du kennst sie schon!“ Reid stellte sich so, dass er den Monitor sehen konnte.
„ Ja, wenn auch nicht diese, Jack malt laufend so was, Dave!“ er hatte sich, während des Gesprächs, entschlossen das du anzunehmen.
„ Wie lange schon?“ kam dann die Frage.
„Ich weiß nicht seit 10 Wochen. Genau kann ich es nicht sagen. Ich kenne die erst seit 3 Wochen. Habe aber andere Zeichnungen gesehen, die etwa zweieinhalb Monate alt sind. Wie ich darauf reagiert habe, wissen sie ja schon. Aber ich habe ihnen nicht alles erzählt.“ Unbewusst war er wieder beim Sie gelandet. Rossi hob nur eine Braue, als er das bemerkte.
„ Ist das, was sie noch nicht erzählt haben wichitg? Wieso gehen sie damit nicht zu Hotch?“
„ Zu Frage eins: ja und zu Frage zwei: Weil ich es Jack versprochen habe. Er hat Angst, ich weiß nicht vor was. Der Gedanke, das ich es seinem Vater erzähle, machte ihn fast Hysterisch.“ Er schluckte an die Erinnerung an diesen Ausbruch. Fast eine Viertelstunde hatte der Weinkrampf gedauert. Auch mit Mrs. Hotchner hatte er nicht egsprochen. Sie war zu dem Termin im Kindergarten nicht erschienen.
„ Ich konnte bis jetzt noch nicht mit Mrs. Hotchner reden!“ er klang entschuldigend.
„ Nun unser Chef hat es nun mitbekommen, das was mit seinem Sohn ist. Vielleicht sollten sie mit ihm reden. Er wird sicher herausbekommen, was sie getan haben. Der Junge wird es ihm verraten. Hotchner weiß, wie man jemandem Geheimnisse entlockt.“ Rossi schüttelte den Kopf. „Das Klang jetzt nicht nett. Es geht um seinen Sohn, nicht um einen Fall!“
Reid nickt zu den Worten des Älteren. „ Ich warte bis er mich anspricht, so kann ich mein Versprechen halten. Das enttäusche ich nicht das Vertrauen des Jungen.“
„ Ja, das ist die beste Lösung. Aber der Kleine wird sich sicher nicht wohl fühlen, wenn er sie verraten hat!“ er sah zu Reid. Dieser fuhr nervös durch seine Haare.
„ Ich hoffe, dass ich das mit ihm dann regeln kann. Aber ich bin nicht gut in solchen Sachen. Meinen sie, das ich mit Hotch alleine, oder zusammen mit seiner Frau.., Ex-Frau reden sollte?“
„ Reden sie erst mit ihm alleine. Dann kann er entschieden was seine Ex-Frau wissen muss.“ Reid nickte zu dem letzten Satz und verließ dann den Raum.
Wieder unten, wurde er von dem Rest des Teams umringt. Nur Garcia fehlte.
„ Was ist los, Reid? Was weißt du über die Sache mit dem Jungen von Hotch?“ Derek hielt ihn am Arm fest.
„Ich kann nicht reden! Vielleicht sagt er es euch selbst.“ Spencer versuchte sich los zu machen. Aber der farbige Agent hat ihn fest gepackt. „ Lass uns kurz in JJ´s Büro unter vier Augen reden.“ Er zerrte den Jüngeren in das Büro und schloss die Tür. Dann nahm er sein Mobilphon und zeigte Reid ein paar Fotos die auf diesem waren. „ Ich war zufällig im Schwimmbad. Als ich euch sah, habe ich die gemacht.“ Er sah das Spencer blass wurde, als er ihn mit den Beweisen konfrontierte.

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#9

RE: Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 03.10.2009 12:00
von Ekyra • 164 Beiträge

Gedanken


Nach einer Weile beruhigte sich das Kind und schmiegte sich an seinen Vater. Dieser ließ dem Kleinen Zeit.
„Du hast das Telefon gefunden.“ Kam es immer noch etwas weinerlich von dem Jungen. „Er hat es mir gegeben, damit ich ihn anrufen kann, aber nur im Notfall!“ Dann schmiegte sich noch enger an seinen Vater. Aaron wiegt den Kleinen ein wenig. Er nahm aus dem Augenwinkel eine Bewegung an der Tür war. Garcia stand da, mit dem Handy in den Fingern. Er gab ihr mit einer Kopfbewegung zu verstehen, dass sie wieder gehen sollte. Sie nickte, ging kurz weg und kam noch mal mit einem Zettel wieder. Diese gab sie ihm dann. Der Junge reagierte kaum darauf, dass jemand reinkam, bemerkt hatte er es sicher. Hotch las was auf dem Zettel stand. Jack war oft angerufen worden, immer von derselben Person. Fast immer zur gleichen Uhrzeit. Jemand sagte ihm immer Gute Nacht. Die Gespräche hatten eine Dauer von durchschnittlich fünf Minuten. Es war derjenige, der das Telefon auch bezahlte. Der Chef der BAU fragte sich, ob Garcia etwas auf dem Computer von seinem jüngsten Agent gefunden hatte. Er würde kurz mit ihr sprechen müssen, bevor er zu seiner Ex-Frau fuhr. Sie ging leise wieder aus dem Raum. Hotchner bemerkte, das sein Sohn eingeschlafen war. Vorschichtig stand er auf, um ihn dann auf den Sessel zu legen. Mit seinem Jackett deckte er ihn zu. Heute würde er nichts mehr erfahren. Danach verließ er den Raum und schloss die Tür. Kurz bei Rossi reinschauend. Dann begab er sich zu Garcia.

„ Hast du diese Bilder an mich geschickt, Morgan?“ Entsetzen in der Stimme des Genies. Gedanken wirbelt durch seinen Kopf, ein richtiges Chaos.
„ Ja habe ich gemacht und auch das in der Mail geschrieben: Du bist mutig, das du den Sohn von deinem Vorgesetzt nimmst! Oder so was Ähnliches. Ich bin auch der, mit dem du dann gechattet hast. Ich meine, das war ja manchmal ziemlich heftig, was du da geschrieben hast. Kannst du es mir erklären? Ich möchte nur wissen wieso, Spencer. Ich habe es bis jetzt keinem gesagt. Aber bitte rede mit mir und wenn du Probleme hast, oder wie ich das sonst nennen soll, helfe ich dir, damit du Hilfe bekommst. Bevor du etwas tust, was du bereust.“ Bei dem was er sagte schaute ihm Morgan die ganze Zeit in die Augen, er wollte wissen wie er reagierte, ob es was Verräterisches gab.
„ Es ist nicht wie du denkst, Morgan! Ich bin keiner von diesen, ich suche die nur. Ich arbeite für die Abteilung, die dafür zuständig ist. Da hat mich jemand um Hilfe gebeten. Ich darf dir gar nichts sagen, was im Haus der Ex-Frau von Hotch los war.“ Er drehte sich zur Tür. „ Mir ist nicht wohl gewesen, darüber nicht mit Hotch reden zu können, aber Mrs. Hotchner wollte, das ich es verschweige.“ Mit hängenden Schultern stand Reid mit dem Rücken zu Derek. Dieser legte ihm die Hand auf die rechte Schulter.
„ Das war vor einer Woche. Sie hatten einen neuen Nachbarn in der Straße der Hotchner`s. Aber ich erzähle dir von Anfang: Ein Freund, der in einem Kindergarten als Erzieher tätig ist, wollte das ich mir Bilder von den Kinder ansehe. Es ist der, in den alle Kinder dieses Vororts hingehen. Ich wusste nicht, dass Jack auch dahin geht. Bitte sag es erst mal nicht dem Boss, der lyncht mich doch.“ Er schnaubte. „ Jedenfalls war in einem Bild anscheinend etwas, das vermutet wurde. Dadurch bin ich mit Jack näher bekannt geworden. Ich habe ein paar Mal was mit ihm unternommen, was sein Vater machen sollte: Schwimmen, Freizeitpark und Zelten. Aber ich schweife ab. Jack erzählte mir dann etwas, da er Vertrauen zu mir hatte, über den netten Nachbarn. Da habe ich den Mann überprüft. Erst war da nichts, aber dann habe ich seine DNA durch die Datenbanklaufen lassen. Und da wurde ich fündig. Er war einschlägig vorbestraft. Ich denke du weißt für was. Kurz darauf haben wir ihn dann überführt. Aber ich wollte dich auch haben. Ich dachte du bist auch so einer.“ Erschöpft hielt er inne.
„ Also bist du ein Lockvogel?“ meinte Morgan dann nur, auf das andere ging er nicht ein.
„ Ja, ich habe schon 17 Leute in eine Falle geführt. Gut das ich mich bei dir nicht als 12 Jähriges Mädchen ausgeben musste.“ Er drehte sich wieder zu seinem Kollegen. „ Mrs Hotchner hat Angst das ihr Mann es erfährt, keine Ahnung warum. Vielleicht weil sie den Mann sympathisch fand und ihn mit Jack unbeaufsichtigt gelassen hat. Aber das ist meisten so, sie sind nett, hilfsbereit und man vertraut ihnen, diesen Sch…..“ Er stoppte.
„ Ok, dann behalten wir das erst mal für uns. Aber irgendwann sollte Hotch es wissen. Ich meine wieso hat er den Jungen hier? Weil er etwas weiß. Hat der Junge Schaden genommen?“ Im Geiste bot sich Derek ein schreckliches Bild, Erinnerungen mischten sich mit der Vorstellung, was Jack vielleicht angetan worden war.

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#10

RE: Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 03.10.2009 12:01
von Ekyra • 164 Beiträge

Feierabend


Haley war fast fertig mit dem Decken, sie war nervös. Ob heute Abend alles klappen würde? Sie musste so viel mit ihrem Ex bereden. Sie betrachtet sich noch einmal im Spiegel, nickte zufrieden. Dann sah sie auf die Uhr. Langsam sollte der Anruf kommen, damit sie die letzten Sachen fertig machen konnte. Kurz entschloss griff sie selbst zum Telefon und rief an.
Hotch kam von Garcia zurück und das was sie berichtet hatte, war noch nicht so ganz verdaut. Auch hatte die Frau ihre Art eingebüßt, sie war selbst schockiert darüber, was sie gefunden hatte. Soviel war schon auf ihrem Monitor erschienen, soviel grausames, aber das hier. Als er das Büro betrat hörte er das Telefon, ein Blick auf die Uhr. Es war schon später. Bevor er an dem Telefon war, wusste er dass es Jack´s Mutter war. Die sich erkundigen wollte, ob sie pünktlich waren.
„ Hotch“ „ Hallo Aaron, wann kommt ihr?“ Sie war es wirklich. „ Der Kleine ist eingeschlafen, aber ich wollte in 10 Minuten losfahren und dich anrufen. Ist alles in Ordnung?“ Seiner Stimme hörte man nichts an. „Aaron, wie schon gesagt, ich muss was mit dir besprechen. Bis gleich dann.“ Schnell legte sie auf. Er stand kurz da, dann ging er zu seinem Sohn. Ein Geräusch an der Tür. Sein Kopf drehte sich in diese Richtung. Rossi! Den hat er vergessen.
„ Haben sie sich die Sachen angesehen? Ich komme kurz in ihr Büro!“ er ging dann zur Tür. Rossi machte ihm Platz und folgte ihm in sein Büro. Dort teilte er seinem Boss kurz die Eindrücke, die er von den Kinderzeichnungen hatte. Dieser hörte mit unbewegtem Gesicht zu. Als sein Untergebender fertig war, nickte er kurz. „ Rossi danke, das brauche ich nicht schriftlich.“ Er wollte wieder den Raum verlassen. „ Die Bilder sind von ihrem Sohn, sagen sie nicht nein. Ich bin länger Profiler als sie! Also, wenn sie mit jemanden reden möchten, ich bin da!“ er sah zu seinem Chef, das er mal hier die Abteilung geleitet hatte, war eine Ewigkeit her. Hotch dachte, das es ja Rossi war, der die BAU mit gegründet hatte.
„ Ja, sie sind von meinem Sohn und ich habe noch mehr erfahren, aber das möchte ich noch für mich behalten, Dave. Ich bin gleich bei meiner EX-Frau zum Essen eingeladen. Es hat mich überrascht, als sie mich einlud. Mir war sofort klar, dass etwas nicht stimmt. Morgen würde ich dann gerne mit ihnen über alles reden, unter vier Augen, um Neun, in meinem Büro.“ Hotch sah das Rossi nickte. Er nickte zurück und ging dann. Sein Sohn schlief immer noch. Er nahm die Jacke zog sie über, richtete sein Äußeres kurz. Die Tasche über die Schulter. Den Junge vorsichtig, damit er nicht wachwurde, hochhebend. Auf dem Weg zum Fahrstuhl, bemerkte er, dass ihn seine Leute beobachten. Er achtete nicht weiter drauf. Kurz bevor er an dem Fahrstuhl ankam, gesellte sich Emily zu ihnen. Sie drückte auf den Knopf. „ Sir, darf ich ihnen helfen?“ sie lächelt ihn an. Auch sie konnte er nicht täuschen, wieso hat er das geglaubt? Solange arbeite er jetzt schon mit ihnen, verbrachte mehr Zeit mit ihnen, als er je mit der Familie verbracht hatte. Er erkannte auch die Sorge in ihrem Gesicht.
„ Das wäre nett, Prentiss! Können sie meine Wagenschlüssel aus der linken Jackentasche nehmen und mir den Wagen öffnen?“ er tat so als hätte er es nicht bemerkt. Er lächelte sie an. Jack gab ein Laut von sich und versucht sich auf die Seite zu drehen, was aber nicht ging.
„ Er hatte wohl einen anstrengenden Tag, Hotch.“ Auf den Jungen zeigend.
„ Ja, sieht so aus. Ich meine Aufregend war es auch. Er ist das erste Mal, seit er nicht mehr im Kinderwagen ist, hier gewesen. Meine Frau wartet auf mich und den Jungen. Sie hat mich zum Essen eingeladen. Was sagen sie dazu?“ Der Fahrstuhl war gekommen und die beiden stiegen ein.
„ Schön, was ist der Anlass?“ sie ließ sich die Überraschung nicht anmerken. Wieso lud die geschiedene Frau ihn ein? Auch das er so offen darüber redete, war nicht normal. Es musste was mit dem Jungen sein. Sonst hatten die beiden nicht mehr viele gemeinsame Dinge. Sie drückte auf die Nummer die zur Garage führte. Kurz darauf schloss sie den Wagen auf. Sie sah wie ihr Chef den Jungen vorschichtig in den Kindersitz setzte, ohne der er Wach wurde. Dann zog er die Jacke aus und deckt den kleinen zu.
„ Danke für die Hilfe Prentiss. Fahren sie jetzt auch nach Hause?“ fragte er während er den Schlüssel nahm.
„ Nein ich habe noch Schreibkram und dann wollten wir noch etwas trinken gehen, Sir!“ Sie hoffte, dass ihre Stimme normal klang.
„Dann wünsche ich ihnen alle noch einen schönen Abend. Ich muss ihn mit meiner Ex-Frau verbringen. Ob das schön wird?“ er lachte, es klang gezwungen.
„ Das kann ich ihnen nicht sagen, Hotch!“ Sie lächelte. Dann steigt er ein. Sie sah wie er ausparkte. Er winkte nochmal, als er an ihr vorbei fuhr. Sie winkte zurück.

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#11

RE: Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 03.10.2009 12:04
von Ekyra • 164 Beiträge

Heimweg


Nachdem das Gespräch beendet war, hatten die beiden das Büro von JJ wieder verlassen. Sie sah das Hotch, mit seinem Sohn auf den Armen, zum Fahrstuhl ging und das Emily ebenfalls sich dahin begab. Nachdem die drei im Fahrstuhl verschwunden waren, drehte sich Rossi zu Morgan und Reid um. „Reid wir müssen reden, alleine!“ damit ging er ins Dienstbesprechungszimmer.
Reid schluckt und rannte dann hinterher.
„ Alle wollen ihn allein sprechen wieso?“ JJ grinste. Da sie nichts ahnte. „ Ist eine Überraschung für einen hier geplant?“ Sie sah, dass Garcia nervös da stand. Sie blickte zur Tür von dem Raum, hinter der die beiden verschwunden waren.
„ JJ du hast keine Ahnung was passiert ist! Mir ist sogar die Lust auf Scherze vergangen. Das was ich weiß deprimiert mich!“ Sie schüttelte den Kopf. „Ich muss nach Hause und mich ausheulen. Ein Glück das Kevin da sein wird!“ sie ging nun auch zum Fahrstuhl. Alle waren verwirrt über Garcia, die sonst immer Frohsinn verbreitete Frau, wirkte wie im Trance. Nicht mal als sie angeschossen wurde, hatte sie ihre Tatkraft verloren. Jetzt aber.
„ Was ist los meine Schöne?“ hörte sie Morgan fragen.
Sich nicht umdrehen und weiter zum Fahrstuhl gehen, meinte sie: „ Ich darf nicht darüber sprechen und irgendwie möchte ich das auch nicht. Bis Morgen!“ damit war sie dann auch außer Hörweite. Kurz darauf verschwand sie im Lift.
„ Mann die war ja echt schräg drauf. Ich frage mich was passiert ist? Keine Scherze, keine anzüglichen Bemerkungen?“ Derek sah JJ an.
„ Ja, seltsam. Aber wenn sie reden möchte dann kommt sie sicher, zu einem von uns. Hier ist eine komische Stimmung. Alle sind etwas bedrückt, als ob da was Schlimmes auf uns zukommt!“ JJ fröstelte etwas. Sie sah Emily wieder kommen und sprach zu ihr. „Na, du hast Garcia verpasst. Sie ist gerade in den anderen Lift gestiegen. Und sie ist in einer seltsamen Gefühlslage. Sie geht nicht mit. Rossi hat Spencer ins Dienstzimmer ziertet.“ Kurz machte sie eine Pause. „ Ich glaube, dass bald ein Unwetter über die Abteilung hereinbricht. Hast du was von Hotch erfahren?“
„ Ja, er ist zum Essen bei seiner Ex eingeladen. Er glaubt dass sein Sohn der Grund ist. Jack war hier und ich denke auch das da was ist. Vielleicht ist das Penelope an die Nieren gegangen. Was passiert einem Vierjährigen? Da ist nicht viel. Ich hoffe, das ich mich in dem Fall irre.“ Sie sprach nicht aus was sie dachte, das brauchte sie auch. Die Reaktion in Dereks Gesicht, ließ sie ihn ansehen, „Weißt du mehr, Derek?“ sprach sie ihn an. Der nickte und drehte den Rücken zu den beiden.
„ Ja, aber auch ich kann nicht reden. Geheimhaltungsverpflichtung. Aber du bist auf dem richtigen Weg, Prentiss. Mehr kann ich nicht sagen!“ Er dachte an das, was Reid ihm mitgeteilt hatte. Klar das Haley Hotchner das mit ihrem Mann besprechen wollte. Er spürte den Blick der beiden Frauen auf sich. Die beide sah sich kurz an.
„ Wie schlimm war die Sache? Ich weiß du sagst du darfst nicht reden, aber….“ Emily legt Morgan die Hand auf die rechte Schulter.
„ Es ….. ist nicht zum Schlimmsten gekommen, wurde mir gesagt. Aber doch soweit, das es für den Jungen verstörend war. Bitte sagt nicht, das ich euch was erzählt habe.“ Er drehte sich wieder um. Beide Agentinnen hatten betretene Gesichter.
Reid schloss die Tür des Raums hinter sich. Rossi stand an dem Whiteboard. Mit einer Handgeste bat er den jungen Agenten Platz zu nehmen, dem kam dieser dann auch nach.
„Ich denke Hotch hat Nachforschungen angestellt wegen dir. Also solltest du so schnell wie möglich mit ihm sprechen. Sonst denkt er noch, du machst was Verbotenes mit seinem Junior!“ er sah, das der Reid blass wurde.
„ Wieso? Wie hat er es erfahren? Vielleicht hat ja Mrs Hotchner endlich mit ihm geredet.“ Erst Morgan, jetzt auch noch Hotch. Wieso hatte er sich auf die Sache eingelassen? Wieso hatte er gedacht etwas mit dem Kleinen unternehmen zu müssen? Gideon war der Patenonkel von dem Jungen gewesen. Spencer hatte sich berufen gefühlt, nach dem was im Kindergarten und bei den Gesprächen rausgekommen war, diese Verantwortung von seinem Mentor zu übernehmen. Nun hatte ihn das in große Schwierigkeiten gebracht. „Was genau weiß Hotch, Dave?“
„ Ich weiß nicht. Als ich in das Büro von Garcia kam, sah ich kurz was auf dem Monitor. Es ging wohl um Telefonnummern, mehr konnte ich nicht sehen! Nur dass es sich um eine Rechnung von dir handelt habe ich noch gelesen. Dann hat sie es ausgeschaltet.“ Er sah Reid direkt an. Der atmende stoßweiße, ein Zeichen für seine Erregung.
„ Telefonnummern? Ich habe Jack für den Notfall ein Handy besorgt, das soll er immer bei sich haben. Es hat auch einen von diesen Kinderfindern oder wie das heißt. Falls er verschwindet, dann kann man das Signal zurückverfolgen. Ist das gemeint? Es soll ihn schützen. Auch kann er nicht telefonieren wohin er will. Er kann nur die Nummern anrufen, die freigeschaltet sind. Und das sind nur die von hier, zu Hause und meine.“ Er sprach schnell und hatte das Gefühl, was Schlechtes getan zu haben. Ihm schwindelte. Wie oft hat er den Kleinen angerufen und gute Nacht gewünscht, mit ihm geredet, wie sein Tag war? Alles war ihm leichter gefallen, als er dachte. Mrs. Hotchner hat ihn dabei unterstützt. Sie wollte es auch bei Gelegenheit Aaron sagen. Es klopfte an der Tür. Morgan stand da und machte eine Geste, dass er gerne reinkommen wollte.


In einer Abteilung des FBI bekam eine junge Dame ein Schreiben ausgehändigt. Es war vom Leiter der BAU. Sie starrt auf den Umschlag, der ihr mit der Hauspost zugestellt worden war und fragte sich was sich, was der Mann von ihr wollte. Sie hat schon Einiges gehört. Sie traute sich nicht den Brief zu öffnen. Sondern machte erst mal ihre Arbeit zu Ende.

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#12

RE: Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 03.10.2009 12:04
von Ekyra • 164 Beiträge

Das Dinner


Hotch kam an seinem Haus, in dem seine Frau seit der Scheidung mit dem Jungen alleine lebte an. Jack war während der Fahrt wachgeworden, blieb aber still. er hatte eindeutig vor etwas Angst.
„So, da sind wir! Mal sehen was deine Mutter für uns beide zu essen bereitet hat. Gefällt es dir das ich heute mit euch esse?“ Er hat sich zu seinem Sohn gedreht und löst den Sicherheitsgurt. Das Gesicht des Jungen zeigte keine Freude.
„Dad, wirst du Mami etwas davon sagen?“ er schaute auf seine Fußspitzen. Aaron lächelte ihn an.
„Nein, ich habe die versprochen dass es unter uns bleibt.“ Er stieg dann aus dem Wagen und holte Jack vom Rücksitz. Der rannte zur Tür und betätigte die Klingel. Aaron folgte ihm langsam und trug die Tasche des Kleinen. „ Hast du nicht was vergessen, Kumpel?“ er grinste breit. Die Tür ging auf und Haley stand da. Es verschlug ihm die Sprache, als er seine Ex- Frau da stehen sah. Mit einem Blick hatte er festgestellt, dass sie sich raus geputzt hatte. Was für einen wichtigen Anlass hat er vergessen? Es war nicht der Hochzeitstag! Egal was auch immer zur Scheidung geführt hatte, wichtige Termine wie Geburtstag hatte er nie vergessen. Er war sicher, wenn sie nur über den Sohn reden wollte, hätte sie sich nicht so schick gemacht.
„ Aaron was steht du da so erstarrt? Komm rein!“ Ihre Stimme zitterte etwas, aber sie versucht fröhlich zu klingen. Erst jetzt fiel ihm auf, dass er stehengeblieben war.
„ Dein Anblick hat mich überrascht! Du warst beim Friseur, ich hoffe nicht meinetwegen, Haley!“ er kam zur Tür. Sie begrüßte ihn mit einem Kuss auf die Wange, der Kleine schmiegte sich an die Beine seiner Mutter und schaute nach oben. „Gehe wir rein Mama?“ kam es schüchtern von unten.
Beide Elternteile sahen zu ihm.
„Sicher, wasch dir die Hände und nimm dein Dad mit, damit er sich auch die Hände wäscht!“ kam es etwas streng von Haley, mit diesen Worten gab sie den Weg in das Haus frei. Der Kleine griff nach der Hand seines Vaters und zog ihn zum Händewaschen die Treppe hoch ins Badezimmer. Hotch ließ sich willig ziehen.

Haley holte das Essen aus der Küche und stellte es auf den Tisch. Noch einmal kontrollierte sie das Gedeckte. Ein Geräusch, das die beiden „Männer“ ankündigte, brachte sie dazu in die entsprechende Richtung zu schauen. Sie sah, dass ihr Ex-Mann erstaunt auf den Esstisch sah.
„Du hast meine Lieblingsessen gemacht!“ Hotch fragte sich langsam, ob seine Frau ihn wieder einfangen wollte. Soviel Aufwand um etwas mit ihm zu besprechen? Nein sie hat was anderes vor!
„Ja, ich dachte das wäre dem Anlass entsprechend. Ich werde dir später erklären, aber jetzt setzt dich und lass uns essen, Aaron! Auch möchte ich mich für mein benehmen am Telefon entschuldigen und alles was sonst noch war!“ Sie rückt den Stuhl von ihrem Sohn an den Tisch und fing an ihm was auf dem Gemüse auf den Teller zu machen. Hotch setzte sich an dem Platz wo er gesessen hatte, als er noch das Familienoberhaupt gewesen war. Er griff nach der Schüssel mit den Kartoffeln um sich was auf den Teller zu tun, dann reichte er sie an Haley weiter.
„ Hier hast du das Gemüse!“ Tauschten sie die Schüsseln. Nachdem Jack alles zum Essen bereit hatte, setzt sich seine Mutter und fing an ihren Teller zu füllen. Dabei lächelte sie die ganze Zeit versonnen. Hotch dachte kurz an das, was Garcia herausgefunden hatte.
„ Aaron kannst du den Wein öffnen?“ sie hielt ihm den Korkenzieher hin. Kurz überlegte er ob er den Alkohol ablehnen sollte, entschied dann aber dann wenig zu trinken.
„ Sicher!“ er lächelt zurück. Nachdem die Flasche auf war, füllte er die Gläser
„Haley das ist einer meiner Lieblingsweine! Was hast du vor?“ er sah auf das Etikett.
Der Kleine sagte nichts, schaute auf seine Teller und aß.
„ Jack du bist so still! Sonst erzählst du immer vom Kindergarten.“ Seine Mutter schenkte ihm Apfelsaft ein.
„Später Mama!“ meinte er dann und schob sich etwas in den Mund. Er wusste mit vollem Mund dürfte er nicht reden.
„ Kindergarten, wo du es erwähnst, das war was komisches als ich ihn abholte!“ er beobachtet seine Ex als er das sagte. Sie sah zu ihm rüber.
„Ja das ist eins der Dinge die ich mit dir besprechen möchte!“ meinte sie nur. Sie nahm einen Schluck von dem Wein.
„Gut!“ er ließ es sich schmecken. Das war was anderes, als immer das bestellt Fast Food. Er konnte zwar kochen, aber er hatte meistens keine Zeit dafür. Haley war immer eine gute Köchin gewesen, dies war eins der Dinge, die er seit der Scheidung vermisste.
„ Dir schmeckt es, du nimmst schon das zweite Mal, Aaron!“ bemerkte sie. Er grinste.
„ Ja, ich habe deine Kochkünste vermisst auch einiges….“ Er sprach nicht weiter. Als er sah, das ihr Lächeln immer breiter wurde.
„ Also würdest du gerne öfter hier essen kommen?“ sie sah ihn direkt an. Der Kleine sah abwechselt zu beiden Elternteile.
„ Ja, wieso kommst du nicht öfter hier essen Dad!“ meinte er dann und sah erfreut aus. „ Dann sehe ich dich öfter!“ Erschrocken sah er dann auf seinen Teller. Aaron und Haley lachten.
„Ich denke mal Jack, das ist der Plan von deiner Mutter, dass ich öfter komme. Deswegen auch das gute Essen.“
„ Nicht ganz aber es ist ein Teil davon Aaron.“ Meinte sie darauf. Hotch trank schon das zweite Glas ohne dass er das bemerkte.
„Ich hoffte, dass du Jack ins Bett bringst, ihm heute was vorliest, das mache sonst ich. Ich könnte dann Spülen und so was. Ich meine sowas hast du noch nicht getan, da er nie bei dir schläft!“ sie sah ihren Ex-Mann direkt an als sie das sagte. Er sah zu seinem Sohn der ihn strahlend ansah. Seine Augen zeigten die Vorfreude. Er hatte vergessen was im Büro seines Vaters gewesen war.
„ Au ja Dad ließ mir vor!“ kam es mit total Begeisterung in der Stimme. Aaron lächelte, da er dachte das Spiel seiner Frau durchschaut zu haben.
„ Ich weiß was du vor hast Haley! Ich werde das tun.“ Er streichelte seinem Sohn über den Kopf.
„ So? Ich habe vergessen du bist ja der Experte in gewissen Dingen!“ neckte sie ihn. Er lachte nochmal. Auch er hat im Moment vergessen, das es da was gab, um das er sich Sorgen machen sollte. Haley räumte kurz darauf den Tisch ab und Aaron half ihr dabei. Als er den Nachtisch sah, schmunzelte er.
„ Auch das noch! Auch meine Lieblingsnachspeise! Womit habe ich das verdient?“
„ Dein Sohn ist auch verrückt danach, dabei wusste er nicht, dass du das so gerne isst!“ meinte seine Ex darauf. „ Das ist sicher genetisch bedingt.“ Neckte sie ihn ein zweites Mal. Er grinste sie an.
„Und Mr. FBI sie habe drei Gläser von dem Wein getrunken, das heißt sie sind nicht mehr Fahrtüchtig. Aber ich habe das Gästezimmer vorbereit. Natürlich kannst du auch ein Taxi bestellen!“ der Blick sagte ihm, das sie lieber wollte das er die Nacht hier verbrachte.“ Morgen können wir zusammen Frühstücken und du bringst den kleinen in den Kindergarten, bevor du ins Büro fährst, Aaron!“
„ Oh ja das wäre großartig Dad!“ Jack sprang vor Freude herum. Hotch schloss die Augen.
„ Ok ihr habt gewonnen ich bleib hier!“ Er sah das Haley grinste, ihr Plan war aufgegangen. Er konnte nicht ahnen was seine Ex noch von ihm wollte.

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#13

RE: Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 03.10.2009 12:05
von Ekyra • 164 Beiträge

Reid und Jack
Reid war zuhause angekommen und stieg erst mal unter die Dusche. Als er dabei war seine Haare zu shampoonieren, klingelte es an der Wohnungstür. Seufzend entfernte er das Shampoo, zog sich einen Bademantel über und ging zur Tür. Draußen stand Morgan und Rossi.
„Können wir reinkommen?“ fragte der Ältere der Beiden.
Reid nickte und trat von der Tür weg. Die beiden sahen sich in seiner Wohnung um. Ihr Blick fiel auf etwas Unordnung in dem Raum. Vom Wohnzimmer gingen 3 Türen ab. Die Küchenzeile nahm etwa ein Viertel des großen Raums ein. Rossi fand das die Aufteilung des Raums gelungen war. Ein Esstisch stand unter dem Fenster direkt an der Küche.
„ Ich war noch nicht in deiner neuen Wohnung, seit du umgezogen bist Spencer. Die ist sehr viel geräumiger als die Alte.“ Morgan sah sich auch um, er fragte sich wohin die dritte Tür führte.
„ Setzt euch doch. Ich war gerade unter der Dusche, ich werde mir schnell was anziehen.“ Er verschwand durch die mittlere Tür ins Schlafzimmer. Beide erhascht einen kurzen Blick auf ein Chaos in dem Zimmer.
„Nun was ist das?“ Morgan zeigte unter das Sofa. Er bückte sich und holte einen roten Bauklotz hervor. „ Ob Reid den für irgendwas braucht?“ er hörte wie in Tür aufging und schaute in die Richtung. Rossi hat einfach eine Tür geöffnet um zu sehen was in dem Raum war. Was die beiden sahen ließ sie Blicke wechseln. „ Wir sollten ihn fragen und keine falschen Schlüsse ziehen, Dave.“ Meinte Derek dann. Der ältere nickte und schloss die Tür wieder. Die nächste Tür führte ins Bad und Rossi ging rein. Er machte die Tür zu und schaute sich um. Sein Blick fiel auf das Kinderzeug.
Reid hatte alles was ein Kind zum Baden und Zähneputzen brauchte, inklusiv das gelbe Quietschentchen. Auch Hand- und Badetücher mit Kindermotiven gab es. Er klappte den Deckel der Toilette auf und benutzte sie. Nachdem er abgezogen hatte, verließ er das Badezimmer wieder. Da stand Reid und sah ihn an.
„Gefunden was sie gesucht haben, SSA Rossi?“ Fragte er etwas gereizt.
„Spencer wir sind nicht hier um sie zu überprüfen, sondern um zu reden.“ Meinte er daraufhin er setzt sich dann auf die Couch. „Sie haben nette Sachen in ihrem Bad!“ Morgan sah zu Rossi, stand auf und sah ins Bad. „ Oh, was ist das alles, Ried?“ fragte er.
„Ich habe eigentlich nichts zu verbergen! Aber Jack schläft manchmal hier. Haley--- ich meine Mrs Hotchner möchte aber nicht das Hotch das weiß- jedenfalls nicht zu diesem Zeitpunkt. Und ich möchte es auch nicht. Können wir das noch eine Weile für und behalten? Ich werde Hotch schon bald alles erzählen. Ich bin mit seiner Ex-Frau übereingekommen, dass er es in der nächsten Woche erfahren soll. Bitte redet vorher nicht mit ihm!“ er setzt sich in den zweiten Sessel und ließ den Kopf hängen. „ In was habe ich mich das nur rein manövriert?“ meinte er leise.
„Was bin ich für ein Gastgeber. Möchtet ihr was trinken?“ er stand wieder auf und schlürfte in die Küche.
„Haben sie ein Bier für mich?“ fragte Rossi
„Nein Alkohol habe ich nicht im Haus. Ich habe Orangen-und Apfelsaft, Cola, Wasser, Milch und ich kann Kaffee und Tee anbieten!“ kam es von Spencer zurück.
„ Ich nehme ein Cola ohne Eis!“ kam es von Derek.
„ Ich nehme gerne den Orangensaft!“ meinte Rossi.
Spencer schenkte die gewünschten Sachen ein und brachte die Gläser dann an den Tisch. Dann setzte er sich wieder.
„Ich weiß dass es nicht so gut aussieht, was ich hier treibe. Aber ….. ich bin einfach da rein geraten. Alle vertrauen mir ihre Geheimnisse an, sogar Kinder. Jack hat mir alles erzählt, ich weiß jetzt Dinge aus der Ehe meines Vorgesetzen, die ich lieber nicht wissen möchte. Ich glaube nicht, dass seine Eltern mitbekommen haben, dass der Kleine einiges gehört hat. Auch jetzt wenn sie sich am Telefon streiten, über was auch immer. Irgendwie ist dadurch dieses totale Vertrauen in mich entstanden. Nachdem seine Mutter wusste, dass ich der „Onkel“ bin, war sie erleichtert. Auch sie hat mir Geheimnis anvertraut. DAS ist wie ein Fluch. Wieso denke immer alle, das sie mir alles bindungslos anvertrauen können?“ er sah hilflos von einem zum anderen.
Die beiden schauten sich an und grinsten.
„ Also ich werde ihnen keine Geheimnisse anvertrauen, sicher nicht!“ meinte David dann. Und Morgan nickte dazu. „Ich auch nicht Kleiner. Aber du musst mit Hotch reden, sonst denkt er noch du willst was von dem kleinen Hotchner!“ er trank von der Cola.
„ Ja das mache ich, sobald mir Mrs Hotchner ok signalisiert. Das hab ich ihr fest versprochen. Sie hat ihn heute zum Essen eingeladen, um das alles zu klären, sagte sie mir.“ Er stand auf um sich auch einen Orangensaft einzuschenken.
„ Ja Emily sagte so was. Auch wenn es alle gewundert hat, das er offen darüber mit ihr geredet hat. Sonst ist er ja in solchen Dingen verschlossen. Vielleicht wegen dem, was er denkt, auf Grund der Beweise, hat er was gesagt. Eventuell um zu testen, ob Emily was weiß und es verheimlicht. Er denkt ja vielleicht, dass wir alle was wissen und ihn schonen wollen. Es geht um sein Kind! Da verliert er unter Umständen die Beherrschung. Versteht ihr was ich meine?“ Morgan trank nach dieser Ansprach noch mal was.
Die beiden nickten. „ Das ist der Grund weshalb Mrs. Hotchner es erst geheim halten wollte.“ Spencer stellt Flaschen auf den Tisch. „ Schenkt nach wenn ihr wollt!“
„ Danke. Also liege ich richtig!“ Derek nahm die Cola-Flasche um sich nachzufüllen.
„Ich habe bei meinen Nachforschungen einen Kontakt zu jemanden hergestellt, der mir Tipps zu Erzeihung eines Kindes gibt! Und ich weiß nicht, was ich nun tun soll. Ich bräuchte Hilfe, um ihn zu finden. ER hat einen ca. Dreijährigen in seinem Besitz. Bis jetzt konnte ich ihn davon abhalten, was mit ihm zu machen.“ Er stoppte.
Die beiden Agenten waren überrascht über die Wende des Gesprächs.
„Ich kann endlich mit jemand reden. Ich hoffe, dass ihr mir helft, den Jungen zu retten. Viel Zeit habe ich nicht mehr. Er muss in D.C. wohnen, da er mir Aufnahmen von mir und Jack geschickt hat. Und dazu meinte, dass ich mutig wäre, mich an den Sohn von meinem Vorgesetzten ranzumachen. Du warst das nicht Derek oder?“ er sah ihn an.
„ Nein ich habe nie was an dich geschickt. Auch wenn ich die Aufnahmen habe. Aber Garcia könnte ihn finden! Da bin ich sicher. Fragen wir sie Morgen. Dann kannst du auch Hotch die Sache erklären. Ich weiß, dass du nichts sagen willst, bevor Mrs. Hotchner das Ok gibt, aber du kannst auch nur den Jungen erwähnen. Hotch weiß aber von dir und Jack, also wird er es dann sicher ansprechen, Ried!“ Morgan sprach. Rossi nickt nur dazu.
„Wieso weiß dieser Kontakt, dass es der Sohn von deinem Chef ist? Er muss beide kennen. Das sollte die Suche noch weiter einschränken!“ David sah Reid an, als er diese Frage stellte.
„Da hast du Recht Dave!“ meinte Morgan dazu.
„ Das habe ich mich auch schon gefragt. Einen Augenblick dachte ich, dass es Hotch selbst ist. Aber wieso sollte er sich auf so eine Seite verirren?“ Spencer schüttelte den Kopf.
„ Hotch selbst? Das würde zwar erklären, wieso derjenige es weiß, aber ich glaube auch nicht, dass er es ist. Er hatte sicher schon mit dir geredet, denke ich!“ meinte Morgan.
„ Gut ich werde Morgen meinen Mut zusammen nehmen und zu Hotch gehen.“ Nachdem Reid das gesagt hatte, blieben die beiden noch 10 Minuten und brachen dann auf.

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#14

RE: Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 03.10.2009 12:09
von Ekyra • 164 Beiträge

Das Album


Als Aaron zurück ins Wohnzimmer kam, bemerkte er eine Menge ausgebreitete Sachen. Bei näherer Betrachtung, erkannte er das alte Jahrbuch aus der High-Schoolzeit. Er schmunzelte. Erinnerungen an das letzte Mal, als er mit Haley darin blätterte, wurden wach. Er suchte den Hut, konnte ihn aber nicht finden, nur eine der Federn. Diese nahm er in die Hand. Seine Ex- Frau kam mit einem Tablett aus der Küche. Sie stellte es auf einen freien Platz.
„Da du heute hier schläfst, habe ich noch eine zweite Flasche Wein.“ Sie zeigte ihm lächelnd das Etikett. „Bei einem Glas Wein ist es sicher entspannter.“
Er schüttelte den Kopf, als er den Namen las. „ Den gab es auf der Hochzeit! Was ist los? Ich weiß sicher das da was im Busch ist.“ Er sah sie auffordert an. „ Alle diese Sachen. Was willst du? Oder habe ich doch was Wichtiges vergessen, Haley?“
Sie lächelte nun spitzbübisch. „Ich wollte ausmisten und fand so vieles was Erinnerungen weckte, Aaron. Ich konnte nichts wegwerfen. Eine Woche habe ich alles durchgesehen und so viel Gutes damit verbunden. Ich habe stattdessen sortiert, geklebt, gelesen-und viel dabei gelacht-, und in Ordnern abgeheftet. Ich kann mich einfach nicht von den Sachen trennen und einiges, dachte ich, würdest du auch gerne nochmal sehen. Mir kam die Idee zu einem Nostalgieabend, deswegen habe ich dich eingeladen, auch weil ich dich um was bitten wollte und wir wegen Jack etwas besprechen müssen. Aber ich wollte mit dem hier anfangen. Wer weiß was das für Erinnerungen in dir weckt!“ Während sie es erklärte was sie ernst geworden. Sie sah ihn an.
„Also gibt es vieles was du möchtest! Wieso fangen wir nicht mit Jack an?“ fragte er dann direkt.
„Weil ich das lieber zum Schluss machen möchte, bitte Aaron!“ sie nahm ein Glas und schaute ihn über den Rand an. Er nickte. „ Gut, dann Jack zum Schluss! Er schläft tief und fest, aber das weißt du sicher!“ er lächelte sie an. Das andere Glas nehmend prostet er ihr zu. Ein klirren war zu hören als die Gläser zusammen stießen. Sie stellte das Glas auf den Tisch und beugte sich vor, um etwas unter dem Sofa hervor zu holen. Aaron erkannt ein eingepacktes Paket mit einer Schleife in seiner Lieblingsfarbe. Sie reichte es ihm. „Ich hoffe es gefällt dir!“Er fragte sich zum wiederholten Mal, ob er doch was vergessen hatte. Sie schien seinen Gedanken zu erraten.
„Nein, Mr. Hotchner sie haben nichts vergessen. Es ist kein besonderer Anlass heute.“ Er nahm das Paket entgegen und fing an das Geschenk auszupacken. Es kam ein Ordner zu Vorscheinen. Haley hat das Cover mit einigen neutralen Dingen gestaltet, so dass er nicht erkennen konnte worum es sich handelte. E schlug die erste Seite auf. Auf eine weißem Pappkarton war in der Mitte ein Foto darunter hat sie ein Datum geschrieben.
„Haley das sind wir beide beim Abschlussball. Ich wusste nicht, dass davon noch Fotos existieren. Sie sind, dachte ich, durch die Umzüge verloren gegangen!“ er sah sie grinsend an.
„Ja ich habe es bei dieser Aktion in einem Karton auf dem Dachboden gefunden. Ich habe das Kleid noch, das ich da trage und weißt du was, es passt noch. Auch die Schuhe habe ich gefunden. Das ich das noch habe hat mich sehr überrascht. Es war mit dem Hochzeitkleid in einem Karton.“ Sagte sie mit leichten grinsen. Er schüttelte den Kopf.
„Mit dem Hochzeitskleid?“ er hörte eine Alarmsirene in seinem Kopf. Wollte ihn seine Ex doch wieder einfangen. Er hatte nichts dagegen falls es so war. Ihm fiel ein, dass die Erzieherin so komische Andeutung gemacht hatte. So als wäre die beiden noch verheiratet. Er war sicher, dass dieser Teil zu Jack gehörte, der noch besprochen werden sollte.
Sie lachte. „ Blätter doch weiter!“
Er schlug das nächste auf. Er sah ein Gedicht, das er Haley am Anfang ihrer Beziehung in der High-School geschrieben und an ihrem Spind geheftet hatte.
„Nun ein Dichter bist du nicht gerade gewesen. Aber .. Damals fand ich es toll. Als es mir wieder in die Hände fiel, dachte ich wie schön es doch damals war.“ sie nahm eine Schluck. „ Das ist eine Kopie. Das Original behalte ich selbst Aaron!“ sie hielt ihm eine Schüssel mit Chips hin. Er lass was er ihr damals geschrieben hatte und musste laut lachen.
„Leise sonst weckst du den Kleinen auf Aaron!“ mahnte sie spielerisch mit dem Zeigefinger.
„Ja, zu Befehl. Aber so was habe ich damals geschrieben um dich zu erobern? Lass das nur nicht Reid lesen. Der bekommt eine Krise bei so viel falscher Semantik. Wie habe ich es bloß aufs College geschafft?“ er schlug die nächste Seite um, noch mehr von diesen Gedichten zu finden. Heute würde er sie gerne verbrennen.
„Wenn Jack alt genug ist, werde ich ihm das alles von seinem Daddy zeigen.“ Drohte sie ihm.
„Nein tut das nicht. Was wird er dann von mir halten, Haley?“ er grinste.
„Das sein Daddy ein Romantiker war, bevor er zum FBI ging!“ sie sah erschrocken zu ihm.
„Ich glaube den Romantiker habe ich schon bei Studium verloren, Mrs Hotchner!“ beruhigt er sie, als er ihren Ausdruck bemerkte. Er lächelte sie an.
„Das hast du alles auf dem Dachboden gefunden? Was man alles lagert ohne es zu wissen!“ er schlug die weiter Seite auf. Wieder ein Bild diesmal von ihm als Pirat.
„Oh, ich wusste nicht, dass es Bilder von der Aufführung gab. Glücklich sehe ich nicht gerade aus.“
„Es gibt sogar ein Video, das irgendein Vater aufgenommen hat. Ich fand eine Kopie. Leider hat die Zeit an dem Band genagt. Vielleicht kann ja, wie war der Name – Garcia?- da noch was retten. Es sind auch Sachen vom Abschlussball drauf. Ich würde es gerne retten, für Jack!“ sie schaute in ihr Glas. Er schaute sie an.
„Eigentlich ist das technische Equipment für Ermittlungen und ich weiß nicht, ob ich möchte, dass Garcia - ja das ist ihr Name - sieht was ich da so gemacht habe.“ Er hielt inne, als sie aufsah.
„Aber ich bin sicher, dass sie diskret ist. Also werde ich sie fragen. Zufrieden?“ er lächelte sie an.
Sie strahlte als sie das hörte. Sie umarmte ihn und gab ihm ein Küsschen auf die Wange.
„Danke!“ sie setzt sich wieder zurück. Sie war rot im Gesicht. Es war ihr peinlich, dass sie sich zu dieser Sache hinreißen gelassen hatte. Aaron überlegte, wann seine Ex-Frau das letztemal so reagiert hatte. Es war lange her. Viel zu lange. Ihm wurde immer bewusster, dass irgendwas Wichtiges in ihrem Leben passiert war. Und das war anscheinend nichts Gutes, glaubte er. Sie sehnte sich nach etwas bekanntem und vertrautem. Aber er würde sie nicht drängen. Sie hat den Umweg über diese alten Sachen gewählt, um ihm das eigentlich mitzuteilen. Er respektiert ihre Taktik und wappnete sich innerlich gegen eine schlimme Nachricht, die hoffentlich nichts mit Jack zu tun hatte. Sie hat angefangen in seinem Nacken zu spielen, ohne es zu registieren. Er sagte es ihr nicht, sondern blätterte weiter und sah die Kopie einer Tagebucheintrags. Er sah zu ihr und las dann von ihrem ersten Rendezvous.



Die junge Frau die den Brief erhalten hatte, stand vor ihrem Kleiderschrank. Was sollte sie morgen nur anziehen? Ein Kostüm besaß sie nicht. Da wo sie bis jetzt gearbeitet hatte, war das nicht nötig. Sie hatte eine schwarzen Rock und eine weiße Bluse, dafür entschied sie sich. Dazu nahm sie einen grauen Blazer. Hoffentlich war das die richtige Garderobe für Morgen. Seufzend sah sie auf die Pumps, sie hasst Pumps und hochhackige Schuhe. Morgen würd sie versuchen dem Leiter der BAU klar zu machen, dass er sicher einen Fehler gemacht hatte, sie zur Praktikantin zu machen. Sie hat sich dafür nicht mal beworben. Oder es war doch ein schlechter Scherz von jemandem? Aber das würde sie Morgen erfahren.

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#15

RE: Das Jahrgangstreffen

in Fanfiction deutsch 23.10.2009 20:10
von Ekyra • 164 Beiträge

Kevins Geheimnis


Als Garcia nach Hause kam, sah sie, dass Kevin den Tisch gedeckt hatte. So richtig romantisch, aber sie war dafür nicht in Stimmung. Er sah es ihr an.
„ Was Schlimmes auf der Arbeit, oder musst du in den Außenneinsatz?“ er versuchte nicht enttäuscht zu klingen, weil seine Überraschung nicht geglückt war.
„ Es ist was Schlimmes auf der Arbeit und ich darf nicht darüber reden. Aber ich muss mich jemandem anvertrauen und du behältst es für dich, oder?“ sie setzte sich an den Tisch und nahm die Serviette.
„ Sicher sag ich keinem, das du mir Geheimnisse anvertraust, Penny!“ er setzt sich ihr gegenüber und nahm ebenfalls die Serviette. Garcia starrt auf den Teller mit dem leckeren Essen.
„ Du hast dir viel Mühe gegeben, was ist der Anlass?“ fragte sie dann.
„ Nichts besonderes, nur weißt du, wir sind jetzt seit einem Jahr zusammen, wenn ich mich nicht irre!“ er hoffte das er sich nicht geirrt hatte. Sie sah erschrocken hoch.
„ Aber wir sind noch nicht ein Jahr zusammen. Oder?“ auch sie fragte sich, wann genau sie ein Paar geworden waren.
„ Macht nichts. Hauptsache es schmeckt!“ meine Kevin.
Garcia fing an zu essen und sah, dass ihr Freund Wein einschenkte. Sie nahm das Glas, stieß die Gläser an und trank einen Schluck.
„ Weißt du es geht um Ried!“ meinte sie dann. Kevin verschluckte sich an dem Wein und fing an zu Husten. Penelope schaute erschrocken.
„ Was hast du?“
„ Ried? Dr. Ried, der Schlaukopf?“ kam es dann immer noch mit leichten hüsteln von ihm.
„ Ja genau der. Schlaukopf?“ sie war irritiert.
„ Ja der hat doch diesen hohen IQ nicht? Was ist mit dem?“ Kevin sah aus wie jemand, mit einem schlechten Gewissen. Seine Freundin war klar das was nicht stimmt.
„Er hat Ärger wegen Internetaktivitäten!“ sie nahm eine volle Gabel in de Mund und beobachtet ihren Lover. Der war nervös die Serviette am knüddeln. Das fiel ihr auf, aber sie hob nur die Brauen.
„ Internetaktivitäten? Welcher Art?“ kam es gepresst von der anderen Seite des Tisch.
„ Er hat wohl Kinderpornos runtergeladen. Außerdem gibt es Beweise, das er mit dem Sohn von Hotch Zeit verbringt!“ sie beobachtet Kevin, der aussah, als hätte er auf eine Zitrone gebissen.
„ Penny, ich denke das ich dir was beichten muss: Es ist alles ganz anders. Und da ich weiß, wie gut du in deinem Job bist. Ich arbeite mit Ried zusammen. Das wirst du sicher herausfinden, wenn du es nicht schon hast.“ Er sprang auf und lief ins Bad. Garcia saß verdutz am Tisch.
Nach einer Weile erhob sie sich und klopfte an die Tür.
„ Kevin las uns darüber reden, bitte!“
Er öffnete dir Tür und sah sie traurig an. „ Er hat mich um Hilfe gebeten. Ich dachte es wäre ok. Aber irgendwas ist nicht so gelaufen wie es sollte und jetzt ist Jack wohl in Gefahr. Jedenfalls glaubt Ried das. Aber er darf nicht auffallen hat er gesagt, sonst erschießt ihn Hotchner!“ Kevin kam aus dem Bad. Beide setzten sich wieder an den Tisch.
„ Kevin erzähle bitte der Reihe nach und ich werde erst mal niemanden was sagen, auch Hotch nicht!“ versuchte sie ihn zu beruhigen. Er nickte.
„ Also Spencer hat einen Freund, der in einem Kindergarten arbeitet, dieser bemerkte bei einigen der Jungen Anzeichen von Missbrauch. Er wandte sich an Ried, weil er die Pferde nicht scheu machen wollte. Er fand raus, dass dieser Freund richtig lag und wollte die zuständigen Stellen informieren. Aber dann hat man ihn gefragt, ob er als Lockvogelarbeit könnte. Er sagte ja und fragte mich, ob ich ihn wegen der Technik unterstützen könnte. Ich sagte ja, hätte ich das bloß nicht. Geheimhaltung war gefordert. Nun eine Weile ging alles gut, wir bekamen Zugang zu einer Gruppe von Vätern, die ihre eigenen Söhne missbrauchten.“ Er schüttelte sich, bei der Erinnerung an einige der Vorgänge. Garcia legt ihre rechte Hand auf Kevins Hand und streichelt ihn zur Beruhigung.
„ Ja ich kenne solche Bilder, Videos und Chats von meiner Arbeit bei der BAU. das kann nicht jeder verkraften oder die Distanz wahren, Liebling!“ meinte sie mitfühlend.
„ Das schlimmste ist ja, das in dem Kindergarten auch der kleine Jack Hotchner geht! Und Spencer sich mit ihm angefreundet hat. Jemand hat ihm eine Mail geschickt, mit einem Video und einer versteckten Drohung. Jetzt hat Ried Angst das Hotchner, anonym erklärt wird, er würde seine Sohn missbrauchen. Seitdem ist Spencer etwas wirr. Er weiß, das er mit seinem Chef reden muss, aber er weiß nicht wie. Wir haben versucht denjenigen zu finden, der das geschickt hat, aber vergeblich. Ried dachte wenn wir den haben, kann er es auch weiter hin verschweigen. Ich rede wirr oder?“ Er sah zu Decke.
„ Nein ich verstehe. Also jagt ihr diese Väter, um sie aus dem Verkehr zu ziehen. Gut das passt besser zu Ried als das, was ich dachte. Ich bin erleichtert das zu hören. Wenn ich auch nicht weiß, wieso er mir nicht vertraut hat. Ich hätte auch geholfen. Alle hatten geholfen!“ sie stand auf und stellt sich hinter Kevin und massierte seinen Nacken.
„Er hat wohl Angst, dass du zu Hotch rennst. Aber der Mann hat nun geschrieben, dass er Jack entführen will, wenn Spencer nicht endlich was mit dem Kleinen macht. Du weißt schon was. Er soll ihm ein Video, von dem was er mit dem Kleinen macht, schicken. Das ist so ekelig.“ Er stöhnte.
„ Ja da hast du Recht. Spätestens da hätte ihr zu Hotch gehen sollen.“ Meinte Garcia.
„ Ried hat Angst, weil er, ohne es zu wollen, Jack mit reingezogen hat. Hotch kann sehr unnett werden.“ Er schluckt, als er sich an so einen Zusammenstoß mit dem Leiter der BAU erinnerte.
„ Ja da hast du Recht. Hotch kann sehr hart werden. Trotzdem.. Morgen solltest du mit Hotch reden. Vielleicht reden wir beiden noch mit Ried.“ Garcia gab ihm einen Kuss. Eigentlich sollte sie sauer sein, aber sie war es nicht. Kurz darauf begaben sich beide ins Bett. Morgen würde Kevin Hotch alles beichten, das hatte er versprochen. Garcia schrieb Spencer noch eine SMS, das sie ihn Morgen um 8.30 Uhr sprechen wollte. Sie bekam die Antwort, dass er da sein würde. Zufrieden kuschelte sie sich an ihren Freund. Kurz darauf hörte man bekannte Schlaflaute von beiden.

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