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#16

RE: FF- Stalker *FSK 16*

in Fanfiction deutsch 09.09.2010 17:50
von sunset • Besucher | 385 Beiträge

Keine Fb´s. Ok, schade. Es geht trotzdem weiter. Viel Spaß...


+++++++++++++


Auf dem Weg nach Oaki City war Hotch ganz in seinen Gedanken versunken. Reid und Emily spielten Karten doch diesmal gewann Reid ständig, der sichtlich seinen Spaß daran hatte. Immer wieder sah sie über ihre Karten hinweg zu Hotch. Ob sie ihn später auf die letzten Tage ansprechen sollte? Noch hatte sie ihm nicht gesagt, dass sie ihm alle Zeit der Welt geben würde.

Der Flug verging schnell. Sie buchten sich im Hotel ein und machten sich dann auf den Weg zum Gefängnis. Sie wurden bereits erwartet. Sie gaben ihre Waffen ab und wurden anschließend in den Verhörbereich gebracht. Simmons wurde in den Raum geführt doch sie ließen ihn noch etwas warten. Dann betraten Emily und Hotch den Raum während Reid das Gespräch hinter der Scheibe verfolgte. Sofort hatte Simmons Augen für Emily und betrachtete sie unumwunden von oben bis unten. Emily fühlte sich unwohl in ihrer Haut aber sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Simmons pfiff leise und musterte Emily auffallend anzüglich:
„Du bist ja ne Braut, hui!“ Hotch sah ihn finster an:
„Hey, benehmen Sie sich. Das ist Agent Prentiss und ich bin Agent Hotchner. Man sagte Ihnen bereits um was es geht?“
„Hat Agent Prentiss auch einen Vornamen!“
„Ja, Agent!“ sagte Emily und setzte sich, genau wie Hotch, ihm gegenüber hin.
„Die Lady hat Haare auf den Zähnen!“ dann beugte er sich etwas über den Tisch und sagte etwas leiser, wobei er sie schmachtend angrinste:
„Genau so wie ich es mag!“ Hotch musterte Simmons vor sich:
„Ich dachte, Sie wollten eine Legende werden? Dann sollten Sie sich auch entsprechend benehmen sonst können wir das Ganze auch direkt beenden!“ sagte er ruhig und Simmons lehnte sich auf seinem Stuhl grinsend zurück:
„Ganz wie Sie meinen. Ich werde ab sofort ein braver Junge sein! Was wollen Sie wissen?“
„Das Warum wäre ein Anfang!“ meinte Emily und sah ihn fragend an:
„Warum? Ja, das ist eine gute Frage. Es waren sehr hübsche Frauen. Glauben Sie mir, die wollten dass ich sie nehme. Sie haben geradezu danach gelechzt mal einen echten Kerl ab zu bekommen!“ Emily wusste, dass sie professionell vorgehen musste aber der Typ widerte sie einfach nur an.
„Haben sie auch danach gelechzt von Ihnen getötet und gequält zu werden?“
„Das war sozusagen das Sahnehäubchen.“ Er wand sich an Hotch:
„Ich kann es Ihnen nur empfehlen. Wenn Sie das nächste Mal eine Braut flach legen dann fassen Sie sie hart an und Sie werden sehen was ich meine!“ Hotch musterte ihn noch immer und reagierte nicht darauf. Aber Emily wand sich erneut an ihn:
„Sie sagen, es wäre ein Sahnehäubchen gewesen. Für Sie oder für die Frauen?“
„Na, für beide. Wissen Sie, wenn der Mensch Schmerzen spürt dann wird Adrenalin ausgeschüttet und das, meine Liebe, gibt der Sache die Würze.“
„Nicht jeder steht auf diese Dinge.“
„Vielleicht sollten die Menschen weniger ängstlich sein und es einfach mal ausprobieren!“ gab er zum Besten und jetzt mischte sich Hotch wieder ein:
„Warum das Töten? Sie hatten doch was sie wollten!“ Simmons grinste breit:
„Sie haben wirklich keine Ahnung warum, oder?“
„Sagen Sie es uns!“ forderte Emily ihn heraus.
„Sie würden es nicht verstehen!“
„Woher wollen Sie das wissen?“
„Ich weiß es. Ich erkenne Menschen, die es verstehen. Sie wollen nur Informationen, sonst nichts!“ Hotch stand auf:
„Gut, wir gehen. Das hat so keinen Sinn!“ Wie zuvor besprochen wollten sie ihn so etwas in die Enge treiben. Hotch würde gleich den Raum verlassen, das wusste sie und sie spielte mit.
„Komm, Hotch. Das denke ich nicht. Er will doch reden!“
„Willst Du Dir das wirklich anhören? Er rückt mit der Sprache doch nicht raus. Er macht sich einen Spaß daraus dabei könnten wir Männer festnehmen die mehr drauf haben als er!“
„Hotch, er hat elf Frauen vergewaltigt und getötet.“
„Elf, ja. Erinnerst Du Dich an den Fall von vor einem halben Jahr. Der hatte 32 Frauen vergewaltigt und regelrecht hingerichtet. Das sind Männer mit denen wir uns befassen sollten und nicht er! Er ist harmlos!“ Simmons schaute zwischen den beiden hin und her doch als Hotch ihn als harmlos bezeichnete sprang er wütend auf:
„Ich bin also harmlos? Ich könnte Sie hier auf der Stelle umbringen. So harmlos bin ich Agent Hotchner.“
„Hinsetzen!“ meinte dieser nur und deutete auf den Stuhl:
„Sie können mich mal am Arsch lecken!“
„Sie sollen sich hinsetzen. Sofort!“ Nun mischte Emily sich ein, und zwar bedeutend ruhiger:
„Simmons setzten Sie sich. Erzählen Sie mir davon. Nur so können Sie das beweisen.“
„Unsinn. Der wird uns nichts Brauchbares sagen! Wir gehen!“
„Hotch, ich bin anderer Meinung!“
„Sie haben ja keine Ahnung mit wem Sie es zu tun haben!“
„Ihr Ego mag Ihnen vielleicht hier im Knast etwas bringen aber mich beeindruckt das in keinster Weise.“ Hotch hatte sich auf dem Tisch abgestützt und funkelte ihn finster an:
„Mein Ego, wie? Und was ist mit Ihrem? Leisten Sie erstmal das was ich getan habe! Bringen Sie Frauen dazu um ihr Leben zu winseln und dann reden wir weiter!“
„Nicht jeder Mann hat das nötig. Sie Sprechen hier von elf Frauen. Wir haben Männer festgenommen die mehr drauf hatten als Sie!“ Simmons begann zu lachen:
„Wenn Sie meinen! Sie sprechen immerzu von elf Frauen. Nun, es waren mehr, nur das Sie von denen gar nichts wissen. Sie, Agent Hotchner, wissen gar nichts von mir!“ Hotch zuckte mit keiner Wimper obwohl ihm seine Aussage keineswegs entgangen war. Dann lachte er auf:
„Na klar. Erzählen können Sie viel. Warum sollten wir Ihnen glauben?“
„Weil es stimmt!“ Hotch richtete sich auf:
„Mir reicht´s. Für mich ist das Gespräch beendet!“
„Hotch!“ er verließ den Raum und Emily sah auf den Tisch, so als ob sie sein Verhalten nicht verstehen würde. Simmons beobachtete sie und setzte sich wieder:
„Agent Hotchner ist ziemlich ungestüm.“
„Ja, das stimmt. In solchen Situationen ist er nicht zu bremsen. Man sieht es ihm nicht an aber er rastet auch leicht aus!“
„Sie sind anders, was?“
„Mit Ruhe erreicht man mehr aber er hat auch Recht. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass Sie sich uns mitteilen wollen!“
„Nun, die Sachlage hat sich geändert. Wir sind jetzt sozusagen unter uns.“
„Verstehe. Dann hat Agent Hotchner Sie irritiert!“
„Irritiert würde ich nicht sagen. Er gehört nicht zu den Menschen mit denen ich über meine Kunst sprechen möchte!“
„Für Sie war es also eine Art Kunst, was Sie mit den Frauen getan haben!“
„Natürlich. Sehen Sie das anders?“
„Das weiß ich noch nicht!“
„Sie wollen also, dass ich es Ihnen erzähle?“
„Ja, ich höre zu!“
„Gut, aber eines sollten Sie wissen. Es waren nicht elf Frauen sondern achtzehn!“
„Wo sind die anderen Frauen!“
„Nicht so schnell Agent Prentiss!“

Hotch nickte Reid kurz zu als er den Raum neben dem Verhörraum betrat:
„Du hast ihn ganz schön provoziert!“
„Bewusst. Bisher hat unsere Strategie gewirkt. Wenn das wirklich stimmt, dass es noch mehr Frauen gab, die er tötete müssen wir das aus ihm heraus bekommen!“
„Emily ist an ihm dran. Gerade als Du den Raum verlassen hast sagte er, es wären achtzehn gewesen!“ Hotch schüttelte den Kopf.
„Ich würde gerne mal mit dem Direktor hier sprechen. Vielleicht können wir am Verhaltensmuster hier im Gefängnis etwas ableiten!“ meinte Reid und sah Hotch fragend an:
„Gut. Wenn Du dort fertig bist, dann übernimmst Du die Befragung wegen den Schnittverletzungen bei den Opfern!“ Reid nickte und verließ mit einigen Akten den Raum.

Hotch stand hinter der Scheibe und verfolgte die Befragung von Emily. Schon eine ganze Weile saß der Bad Boy, Bradley Simmons, unruhig auf seinem Stuhl. Doch Hotch registrierte das nur nebenbei denn er beobachtete Emily. Sie war tough, keine Frage und sie hatte ein angeborenes Talent für Befragungen. Allerdings spürte er auch eine gewisse Unsicherheit und das behagte ihm gar nicht.
Reid unterhielt sich gerade mit dem Gefängnisdirektor über seinen bekanntesten Sträfling um so das Profil durch seine Verhaltensmuster den Bediensteten als auch gegenüber den Mitgefangenen zu vervollständigen. Plötzlich öffnete sich die Tür und ein Wärter brachte Kaffee. Für diesen einen Augenblick war Hotch´s Aufmerksamkeit nicht im Befragungsraum und genau in diesem Moment sprang der angekettete Simmons auf, stellte sich mit entblößtem Unterleib und in voller Erregung vor Emily und nutzte dann die Länge der Ketten aus um soweit es ihm möglich war um den Tisch herum zu sausen. Emily konnte gar nicht so schnell reagieren, schaffte es aber gerade noch ihm auszuweichen. Hotch hörte etwas und sah sofort wieder in den Raum. Kurz erfasste er die Situation und schon war er auf den Weg in den Verhörraum. Emily stand mit dem Rücken gegen der Wand als auch schon die Tür aufflog und Simmons von Hotch brutal zurück gerissen wurde. Simmons lachte und wehrte sich sodass Hotch einen Seitenhieb kurz unterhalb seiner gebrochenen Rippe abbekam. Auch wenn die Schmerzen in diesem Augenblick unerträglich waren, so konnte er Simmons doch überwältigen und ihn auf dem Boden sicher fixieren. Nur Sekunden später kamen schon zwei Wachmänner und zerrten den noch immer lachenden und sichtlich erregten Simmons aus dem Raum:
„Bis morgen, meine Schönheit. Ich werde heute Nacht von Dir träumen!“ rief er Emily zu, die noch immer schockiert über den Vorfall langsam auf Hotch zu ging.
„Verdammt!“ fluchte er und stütze sich mit der einen Hand an der Wand ab, während die andere unter seinem Jacket verschwunden war. Emily berührte ihn am Arm:
„Hat er Dich erwischt? Ist alles ok? Brauchst Du einen Arzt!“
„Nein, es geht schon. Was ist mit Dir? Alles ok?“
„Ja, mit mir ist alles klar. Das war nur etwas unerwartet und..... eindeutig!“
„Dieses Schwein!“ flüsterte er und schüttelte verärgert den Kopf:
„Verdammt!“ fluchte er wieder und verließ schnellen Schrittes den Raum. Irritiert folgte Emily ihm. So aufgebracht hatte sie ihn selten gesehen, doch sie hatte nicht die Möglichkeit ihn darauf an zu sprechen, denn Reid kam gerade über den Gang. Noch ehe er etwas sagen konnte, sagte Hotch harsch:
„Wir gehen. Wir setzten morgen die Befragung fort!“ Reid sah ihm nach und dann irritiert Emily an:
„Was ist denn los?“
„Es gab gerade einen kleinen Vorfall.“
„Einen Vorfall?“
„Ja, mit Simmons. Ich erkläre es Dir später!“ er nickte und nahm es hin, folgte dann Emily und Hotch und verließen kurz darauf das Gelände. Schweigen war eingekehrt und Emily fragte sich was mit Hotch los war? Es war doch nichts passiert!
„Was haltet ihr von Essen im Hotel?“ fragte er, als ob nichts gewesen wäre und beide stimmten zu:
„Ja, wieso nicht. Langsam könnte ich mal etwas gebrauchen!“ merkte Reid an und sah aus dem Fenster.
„Ja, gute Idee!“ stimmte auch Emily zu und Hotch fuhr den Wagen auf den Parkplatz des Hotels. Im Restaurant tauschten Reid und Emily sich aus wobei Hotch sich eher zurück hielt. Emily fiel auf, dass er auch nicht viel aß und sich sehr bald verabschiedete.




Naja, also das war ja jetzt mal wieder etwas spannender. Nur, was hat Hotch denn jetzt wohl??? Und wie geht es weiter???? Mh, ich schätze..... nee, ihr müsst warten bis zum nächsten, heheh. Würde mich aber trotzdem über Feedbacks freuen....

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#17

RE: FF- Stalker *FSK 16*

in Fanfiction deutsch 10.09.2010 20:25
von sunset • Besucher | 385 Beiträge

@Vanessa, ist schon ok. Man soll sie ja auch genießen und wenn man gestresst ist geht das nicht so gut....


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Die beiden sahen ihm nach. Emily konnte erst jetzt Reid davon erzählen was passiert war doch auch ihm kam Hotch´s Verhalten seltsam vor. Sie unterhielten sich noch eine Weile doch dann wünschten auch sie sich eine gute Nacht. Es war zwar mit neun Uhr noch relativ früh aber Beide wollten sich noch etwas auf den nächsten Tag vorbereiten. Reid ging direkt auf sein Zimmer doch Emily blieb kurz vor dem von Hotch stehen und überlegte, ob sie klopfen sollte. Sie entschied sich allerdings dagegen, denn sie wollte Hotch nicht einengen. Allerdings war sie unruhig und lief einige male in ihrem Zimmer auf und ab bis sie schließlich zum Fenster ging und dort stehen blieb. Sie öffnete es und sog die frische Luft ein. Plötzlich entdeckte sie Hotch. Er stand einen Stock tiefer auf der Veranda. Sie lag, genau wie die Zimmer, zum Innenhof hin und da es draußen kühl war, schien er ganz allein zu sein. Sie musterte ihn und auch diesmal fiel ihr wieder auf, wie gut er gebaut war. Er hatte die Krawatte und das Jackett abgelegt und die Ärmel etwas hoch gekrempelt. Mit beiden Händen stützte er sich an dem Geländer ab und sah in den Innenhof. Was wohl gerade in ihm vor ging? Nach einem Moment des Zögerns verließ sie ihr Zimmer und trat kurz darauf ebenfalls auf die Veranda. Er war der einzige hier und so konnte sie ungestört mit ihm reden. Sie trat neben ihn und sah ebenfalls in den Innenhof:
„Ist schön hier, oder?“
„Ja, das ist es wirklich!“ sagte er nachdenklich. Emily sah ihn an und drehte sich zu ihm:
„Du warst vorhin so schnell weg.“
„Ich musste allein sein!“
„Verstehe. Störe ich, soll ich wieder gehen?“ Er atmete hörbar aus und schüttelte dann den Kopf:
„Nein. Musst Du nicht!“
„Ok!“ für einen Augenblick herrschte Ruhe doch Emily beunruhigte die Situation:
„Hotch, was ist los? Habe ich heute etwas falsch gemacht? Beim Verhör?“
„Nein, nicht Du sondern ich.“ Emily zog die Augenbrauen zusammen:
„Was? Wieso denn?“ Er sah sie ärgerlich an:
„Weil meine Aufmerksamkeit kurz woanders war und zwar genau in dem Moment als er auf Dich los ging!“ Emily konnte es nicht fassen und schüttelte den Kopf:
„Das ist doch Unsinn. Selbst wenn Du kurz abgelenkt warst, Du hättest das nicht verhindern können!“
„Nein, aber soweit hätte es nicht kommen müssen. Versteh doch, ich habe nur nebenbei mitbekommen, dass er sich die ganze Zeit unruhig hin- und her bewegte. Ich hätte das kapieren müssen! Dann wäre es soweit gar nicht gekommen.“
„Verlangst Du da nicht etwas viel von Dir?“ Abrupt drehte er sich zu ihr um und sah ihr direkt in die Augen:
„Nein. Ich will nicht noch einmal einen Menschen verlieren der mir nah steht!“ Emily schluckte und sah ihm an wie ernst er das meinte. Allerdings konnte und wollte sie das so nicht stehen lassen und berührte ihn am Arm:
„Hotch, mir ist nichts passiert und es wäre auch nichts passiert. Er war angekettet.“ Er schüttelte den Kopf und sah sie an. Er machte sich Vorwürfe und das durfte nicht sein:
„Du tust Dir hier gerade etwas an, das unnötig ist. Ich vertraue Dir, so wie jeder aus dem Team.“ Er sah ihr die ganze Zeit in die Augen und sagte kein Wort. Da sie noch immer alleine waren hob sie die Hand und schob sie in seinen Nacken. Er ließ es zu und sein Blick wurde trauriger:
„Ich will einfach nur verhindern, dass noch einmal etwas passiert und ich.... nicht da bin!“ Sie kraulte leicht durch seine Haare und legte den Kopf schief:
„Ich weiß aber ich denke, Du siehst das etwas zu verbissen. Wie viele Jahre machst Du jetzt diesen Job und wie oft bist Du rechtzeitig gekommen? Wie oft hast Du Menschen gerettet und vor Unheil bewahrt? Du bist heute nicht zu spät gekommen sondern genau zur richtigen Zeit. Es ist kürzlich etwas sehr tragisches passiert und das Dich das ungemein belastet ist normal. Aber sieh es nicht so kleinlich wie jetzt im Augenblick. Damit setzt Du Dich nur unter Druck und das behindert Dich im Job nur!“ Er hörte ihr genau zu nickte dann:
„Vielleicht hast Du Recht. Es ist nur...!“
„Ich weiß aber Du bekommst das wieder hin. Gib der Sache etwas Zeit!“ unterbrach sie ihn und strich noch immer über seinen Nacken während sie sich weiter in die Augen sahen. Dann, ohne weiter nach zu denken, bewegten sie sich aufeinander zu und dann trafen sich ihre Lippen.

Reid war es etwas zu warm im Zimmer und daher war er zum Fenster gegangen um es zu öffnen. Dabei sah er zufällig auf die Veranda und sah dort Emily mit Hotch. Offenbar redeten sie doch dann wurden sie vertrauter. Als sie sich dann küssten lächelte Reid kurz und ließ ihnen ihre Privatsphäre. Er zog sich zurück und versank wieder in einer der Akten über den Bad Boy.

Emily löste sich wieder von ihm aber sie ging nicht auf Abstand sondern sah ihm in die Augen. Dann lächelte sie etwas woraufhin er die Augenbrauen zusammen zog:
„Was ist?“
„Nichts!“ Er legte den Kopf schief und sie sah, dass er ihr kein Wort glaubte:
„Na gut, ich weiß. Du glaubst mir ohnehin nicht!“
„Stimmt. Also?“
„Ich habe in Deinen Augen nur gerade etwas gesehen was..... ich nachvollziehen kann!“ meinte sie vorsichtig und geheimnisvoll:
„So! Und was genau war das was Du gesehen hast?“
„Leidenschaft!“ meinte sie keck und sah ihm direkt in die Augen.
„So?“
„Ja und leugnen ist zwecklos!“
„Ich wollte es auch nicht leugnen!“
„Ok. Rein theoretisch könnte man das weiter ausführen!“ flüsterte Emily mit etwas Vorsicht.
„Theoretisch!“
„Und praktisch?“
„Möchte ich Dir nicht weh tun, emotional!“
„Weil Du noch nicht weißt wie Du zu der Sache stehst!“
„Eher wegen Deinen Gefühlen. Ich gehöre nicht zu den Männern die diese Dinge ausnutzen!“
„Das ist schön zu wissen aber Du vergisst dabei etwas. Ich bin erwachsen und ich weiß worauf ich mich einlasse, weil wir bereits darüber sprachen.“
„Du bist Dir sicher, dass Du das willst?“
„Absolut. Hast Du nach dem Kuss Zweifel daran?“
„Nein, aber vielleicht sollte ich das besser!“ Ihre Hände ruhten bis gerade auf seinen Hüften doch jetzt fuhr sie über seine Brust und dann über seinen Rücken:
„Das denke ich nicht!“ Für einen Augenblick sahen sie sich direkt in die Augen doch dann nahm sie seine Hand und zog ihn einfach mit sich.

Sie fühlte seine Unsicherheit und irgendwie ging es ihr ähnlich aber sie wollte ihn. Sie wollte mit ihm schlafen und zwar genau jetzt.



Sooo, das war also der neue Teil. Hm.... ich bin gespannt, was ihr dazu sagt und überlasse euch nun ganz euren Phantasiene, zumindest bis zum nächten Kapi. Gemein, oder *schelmisch grins*

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#18

RE: FF- Stalker *FSK 16*

in Fanfiction deutsch 11.09.2010 20:08
von sunset • Besucher | 385 Beiträge

@ Zeitlos, nee ich finde es gut. War ja meine Idee und wollte mal hören was ihr jetzt so davon haltet.

So, dann wünsche ich viel Spaß mit dem neuen Teil....


++++++++++++++++++++

Sie wollte ihn endlich spüren, so nah wie es zwischen Mann und Frau nur möglich war. Sie ließen sich Zeit und schnell übernahm er die Führung. Er war sanft und unglaublich zärtlich. Emily gab sich ihm vollkommen hin und immer wieder liebkoste sie auch ihn und seinen Körper. Emily konnte nicht sagen wie viel Zeit vergangen war doch irgendwann lag sie in seinen Armen. Zufrieden, überglücklich und mit einer süßen Mattigkeit. Es war einfach unglaublich. Noch nie zuvor hatte sie solch intensiven Gefühle wie bei ihm. Wie konnte Haley damals einen solch gefühlvollen Mann nur verlassen?
Er hatte seine Augen geschlossen aber er schlief nicht. Das spürte sie. Langsam strich sie über seine Brust und legte ihren Kopf so, dass sie ihn ansehen konnte. Nach einer Weile öffnete er seine Augen und sah sie an:
„Alles in Ordnung?“
„Hm, und bei Dir?“
„Auch. Es ist nur.... seltsam!“ sie richtete sich etwas auf:
„Seltsam? Warum?“ Er schluckte und zuckte mit den Schultern während er mit ihren Haaren spielte:
„Ich war.... Haley immer treu, die ganzen Jahre über. Man kennt sich, man weiß alles. Doch das hier .... war anders.“
„Bereust Du es?“ fragte sie mit einem leicht traurigen Unterton?“
„Nein. Es ist nur.... ich hatte vor Haley manche.... Erfahrungen gesammelt. Als ich sie kennenlernte zählte nur noch sie doch im Augenblick.... ich fühle mich als ob ich wieder zwanzig wäre!“ Er wurde etwas verlegen doch genau diese kleinen Dinge waren es, die ihn so liebenswürdig machten.
„Stört Dich das?“
„Es ist ungewohnt, nach all den Jahren.“
„Denkst Du jetzt, dass Du sie betrogen hast?“ Er schüttelte den Kopf:
„Nein. Ich habe ihr versprochen Jack die Liebe vor zu leben. Sie würde wollen, dass wir glücklich werden! Und das habe ich mir auch vorgenommen.“ Emily hörte ihm genau zu und sie spürte, dass er sie vermisste aber sie hörte auch heraus, dass er schon etwas Abstand hatte. Für einen Augenblick sagte keiner von beiden etwas. Emily unterbrach die Stille und sah ihn erneut an. Seine Augen waren wieder geschlossen. Sie kniff ihn etwas in die Seite:
„Hey, Du Zwanzigjähriger. Ich schulde Dir noch eine Antwort!“ Er öffnete die Augen und sah sie gespielt tadelnd an:
„Jetzt wirst Du frech!“ lächelte er und fuhr durch ihre Haare:
„Das musst Du ab können!“ grinste sie woraufhin er lediglich nickte. Sie wurde ernst und streichelte über sein Gesicht:
„Ich gebe Dir alle Zeit der Welt und ich bin immer für Dich und Jack da.“ Er beugte sich etwas zu ihr und gab ihr einen langen und sanften Kuss.
„Ich weiß. Danke!“ flüsterte er. Sie nickte und kuschelte sich an ihn. Sie sog seinen Duft tief ein und konzentrierte sich auf die Wärme, die er ausstrahlte. Darauf, wie er sich anfühlte und auf das Gefühl, dass bisher nur er bei ihr hinterlassen hatte. Sie wusste, dass sie nie einen Mann so sehr lieben würde wie diesen, in dessen Armen sie gerade lag. Darüber schlief sie dann irgendwann ein und spürte auch nicht, als Hotch ihr die Decke über die Schultern zog.

Er genoss diese besondere Nähe zu Emily. Das was er gerade mit ihr erlebt hatte war wundervoll gewesen. Er fühlte sich matt aber auch erfrischend jung und das war ein schönes Gefühl. Emily war zauberhaft. Sanft und zärtlich aber trotzdem fordernd. Er wusste, dass er diese Erlebnisse nicht mehr missen wollte aber ob es gut für Emily war? Was hatte sie zu ihm gesagt? Sie wüsste worauf sie sich einließ weil sie darüber gesprochen hatten? Nur war es nicht trotzdem rücksichtslos von ihm wenn er weitere Male mit ihr schlief?
Sie bewegte sich etwas und er sah zu ihr runter. Sie schlief friedlich in seinem Arm und hatte sich noch etwas näher an ihn gekuschelt. Wie schön es war, nach der ganzen Zeit wieder eine Frau zu halten. Über diese Gedanken schlief auch er schließlich ein.

Am nächsten Morgen erwachte Emily und fühlte sofort den warmen Körper neben sich. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht und langsam, um ihn nicht zu wecken, drehte sie ihren Kopf. Er schlief noch tief und fest. Ein Blick auf die Uhr zeigte ihr 6.00 Uhr an. Zum Aufstehen viel zu früh. Vorsichtig drehte sie sich etwas damit sie ihn ansehen konnte. Er drehte sich auf den Rücken und den Kopf wand er zu ihr. Wie friedlich er aussah wenn er schlief. Seine Haare waren zerzaust und das sicher nicht nur vom Schlafen. Als sie an die letzte Nacht dachte wurde ihr augenblicklich wieder heiß. Vorsichtig strich sie ihm über die Brust. Er fühlte sie sich so gut an. Wieder ließ sie ihren Blick über seine Narben wandern. So schlimm sah es gar nicht aus aber sie konnte ihn auch verstehen. Für ihn verband er nicht nur sein jetziges Aussehen damit sondern auch den Kontrollverlust und die Schmerzen. Sie war froh, dass sie ihm diese Gedanken etwas nehmen konnte. Letzte Nacht war es offenbar kein Thema mehr für ihn oder lag es lediglich daran, dass sie ihn so sah? Würde er anders reagieren wenn ein anderer aus dem Team ihn so sehen könnte? Sie sah wieder zu seinem Gesicht und bemerkte, dass zwei braune Augen sie musterten. Sie lächelte ihn an:
„Morgen. Du hättest Dich ja ruhig mal bemerkbar machen können!“
„Morgen. Wieso denn?“
„Weil das ganz schön gemein von Dir war.“
„Hast Du ein schlechtes Gewissen wegen irgendetwas?“
„Nein, in keinster Weise. Hast Du gut geschlafen?“
„So gut wie lange nicht mehr!“ gab er zu und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht:
„Und Du?“
„Ausgezeichnet!“
„Das ist gut!“ sie stützte sich etwas ab und gab ihm einen Kuss den er gerne erwiderte.
„Sorry, aber das musste jetzt sein!“ grinste sie schelmisch. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht:
„Ist Dir kalt?“ wollte er wissen denn die Decke reichte bei ihr bis knapp oberhalb ihrer Hüfte.
„Ehrlich gesagt wird mir gerade ziemlich... warm!“ flüsterte sie und sah ihn herausfordernd an. Wieder huschte ein Lächeln über sein Gesicht:
„Möchtest Du damit irgendetwas andeuten?“
„Vielleicht. Schließlich ist es noch sehr früh!“
„Aber Du hättest da eine Idee wie man die Zeit rum kriegen könnte?“
„Woher weißt Du das?“ schmunzelte sie vielsagend und strich aufreizend über seinen Körper.
„Könntest Du Dich damit arrangieren?“ wollte sie nun von ihm wissen während sie vereinzelte kleine Küsse auf seine Haut hauchte:
„Ich denke ja. Wie sieht es mit Dir aus?“
„Die Frage war überflüssig!“ und dann entbrannte zwischen ihnen ein heißer und inniger Kuss der noch mehr versprechen sollte. Wie in der Nacht zuvor war er sehr behutsam. Er wollte auch diesmal, dass auch sie auf ihre Kosten kam und sie gab alles zurück. Es war einfach perfekt.

Fast zwei Stunden später, nachdem sie sich noch etwas aneinander geschmiegt hatten, stand Hotch unter der Dusche und ließ die letzte Nacht als auch ihr jüngstes Liebesspiel Revue passieren. War Emily die richtige Frau für ihn? Stand ihnen der Job im Weg oder konnten sie das irgendwie hinbekommen? Er wusste nur zu gut, dass diese Nacht einiges in ihm bewegt hatte. Auch wenn er kurz vor dem Einschlafen etwas zweifelte, jetzt nachdem er geschlafen und sie erneut einander geliebt hatten war ihm alles unglaublich klar. Er hatte sich in Emily verliebt. In den letzten Tagen hatte sie so viel für ihn getan, sexuell war alles perfekt und auch wurde ihm bewusst, dass sie ihn immer schon auf eine besondere Weise interessiert hatte. Allerdings war ihm das noch nie so bewusst geworden.

Er zog sich an und betrat ihr Zimmer wieder. Sie saß noch immer im Bett und lächelte ihn an. Er setzte sich zu ihr und nahm ihre Hand. Sie konnte nicht anders und beugte sich zu ihm um ihn erneut zu küssen. Dabei strich sie ihm durch die nassen Haare und sog tief seinen Duft ein:
„Agent Aaron Hotchner. Sind Sie sich eigentlich bewusst darüber, dass Sie wie eine Droge wirken?“ Er lächelte und schüttelte den Kopf:
„Drogen, Agent Prentiss, sind nicht gut für einen!“
„Ich denke, diese ist sogar sehr gut!“ Sie sahen sich in die Augen und dann wurde er ernst:
„Wenn wir zurück in Quantico sind sollten wir miteinander sprechen!“ Emily schlug das Herz augenblicklich schneller. Angst kam in ihr hoch aber damit hatte sie rechnen müssen. Er wollte diese Sache genauso schnell beenden wie sie angefangen hatte.





So, das ist ja jetzt schon etwas seltsam von Hotch oder was meint ihr?
Freuie mich auf FB´s ....

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#19

RE: FF- Stalker *FSK 16*

in Fanfiction deutsch 12.09.2010 16:28
von sunset • Besucher | 385 Beiträge

Und der nächste Teil....


++++++++++++++++++

Sie senkte den Kopf denn er sollte ihren Schmerz nicht sehen:
„Verstehe. Wir.... müssen nicht warten bis wir zurück sind. Du kannst es mir auch jetzt sagen!“ Er spürte und hörte ihre Traurigkeit. Daher legte er ihr einen Zeigefinger unter das Kinn und zwang sie so ihn an zu sehen:
„Ich schätze, Du hast da etwas falsch verstanden. Ich möchte nur, dass wir darüber sprechen wie es jetzt weiter geht. Mir ist nämlich klar geworden, dass ich.... gerne einen Versuch mit uns starten möchte!“ Emily´s Ausdruck in den Augen änderte sich schlagartig von Traurigkeit zu Überraschung.
„Was? Ich dachte, Du....!“
„Ich weiß. Entschuldige. Ich habe mich wohl etwas.... unglücklich ausgedrückt!“ unterbrach er sie. Sie konnte kaum glauben was sie da gerade gehört hatte:
„Bist Du sicher? Ich meine, noch vor zwei Tagen hast Du Dir etwas Zeit erbeten und jetzt...!“
„Ich weiß. Lass uns da später drüber sprechen. Ich mache mir etwas Sorgen wegen unserem Job!“
„Verstehe.“ Er nickte:
„Gut. Vielleicht sollten wir langsam runter zum Frühstück. Reid wird sicher auch gleich kommen!“ Emily nickte:
„Ich dusche nur schnell!“
„Gut und ich geh mal in mein Zimmer, falls er klopfen sollte!“ Sie sah ihm erleichtert nach als er den Raum verließ und duschte dann schnell.

Eine viertel Stunde später saßen sie am einem der Tische im Restaurant. Weder Emily noch Hotch ließen sich irgendetwas anmerken jedoch beobachtete Reid die beiden insgeheim. Nach dem Frühstück wollten sie schnell die Akten holen um die Sache mit Simmons heute ab zu schließen. Während Hotch bereits auf dem Weg war hielt Reid Emily auf:
„Emily, wie geht es Hotch?“ Irritiert von der Frage zuckte sie mit den Schultern:
„Ich denke, gut. Du hast ihn doch gerade gesehen!“ Reid nickte:
„Ja, ich weiß. Ich meine nur..... ich habe euch gestern Abend zufällig auf der Veranda gesehen, ziemlich vertraut, und da machte er nicht den Eindruck!“ Emily starrte ihn an:
„Auf der Veranda?“ Emily fühlte sich ertappt und überlegte wie sie ausweichen konnte doch Reid strich ihr über den Arm:
„Hey, keine Angst. Ich behalte das für mich. Ich mache mir nur Sorgen um ihn. Im übrigen denke ich, dass Du ihm gut tun würdest!“ Emily wusste nicht wie sie damit umgehen sollte und sah verlegen zur Seite:
„Ich.... was soll ich sagen?“
„Du kannst mir vertrauen, wirklich.“
„Bitte, sag es keinem, ja?“
„Das verspreche ich Dir. Nur, wie geht es ihm?“ Konnte sie sich Reid wirklich anvertrauen? Sie wollte nicht zu sehr ins Detail gehen aber zumindest wollte sie ihm seine Frage beantworten:
„Jetzt wieder besser. Wir haben miteinander geredet.“ Reid sah sie etwas enttäuscht an und sie merkte das sofort:
„Spencer, sei mir nicht böse aber das war sehr privat. Er würde nicht wollen, dass ich das jemanden erzähle. Verstehst Du? Ich vertraue Dir, das ist nicht das Problem!“
„Kein Problem, ich verstehe.“
„Wirklich?“
„Ja, sicher. Wenn ich Dir etwas anvertraue möchte ich ja auch das es unter uns bleibt!“ Emily lächelte ihn an. Er nickte, sah sie dann aber fragend an:
„Er ist Dir sehr wichtig, oder?“ Sie nickte etwas zögerlich:
„Ja, das ist er!“ Reid nickte und berührte sie kurz am Arm:
„Wenn Du mit mir mal sprechen möchtest, ich bin da.“
„Danke, auch für Deine Freundschaft. Im Augenblick ist es nur wichtig, dass niemand davon erfährt und Du Dir gleich nichts anmerken lässt!“ Reid nickte:
„Darauf kannst Du Dich verlassen, versprochen!“
„Gut, dann lass uns mal die Akten holen.“
„Ja, lassen wir ihn nicht warten!“

Das restliche Verhör erwies sich als produktiver. Sie bekamen sogar heraus, wo die anderen sieben Frauen waren. Genauer genommen, Reid bekam es heraus. Heute hatte Hotch sich bei Simmons nicht sehen lassen. Reid und Prentiss übernahmen das komplette Gespräch und sie machten es gar nicht schlecht. Als Simmons dann wieder in seine Zelle gebracht wurde betrat Hotch den Raum:
„Sehr gute Arbeit, von euch beiden. Gebt die Infos an die hiesige Polizei, damit sie auch die anderen Opfer bergen können. Ich denke, in einer Stunde können wir aufbrechen!“ Reid und Prentiss nickten und fuhren anschließend ins Hotel um aus zu checken. Kurz darauf saßen sie im Jet auf den Weg zurück nach Quantico.

Diesmal saß Hotch bei Reid und Prentiss. Sie unterhielten sich über den Bad Boy und Hotch erklärte ihnen noch etwas zu Verhörtechniken. Reid musterte Hotch. Er wusste seit dem letzten Abend, dass sich Hotch und Emily näher standen und es freute ihn wirklich für die beiden. Außerdem bewunderte er Hotch ein Stück weit auch. Hotch war für ihn nicht nur ein Boss sondern auch eine Art Mentor. Hierbei ging es weniger um Wissen, sondern mehr um seine Erfahrungen. Die Art, wie er mit Dingen umging, die Fähigkeit in fast allen Situationen Ruhe zu bewahren. Hotch wirkte immer und zu jeder Zeit wie ein Mann den einfach nichts erschüttern konnte. Unweigerlich fragte er sich ob er privat auch so war. Nur bei der Sache mit und um Foyet hatte er auch einen anderen Hotch erlebt.
Er verfolgte seine Ausführungen zu den Befragungstechniken bei Serienvergewaltigern und im Unterschied dazu zu Serienmördern. Hotch selbst war gewieft bei Verhören. Blitzschnell konnte er sich auf Stimmunsgwechsel bei den Tätern einstellen und sie so in die Knie zwingen. Seine Mittel - Härte aber auch Einfühlungsvermögen wenn es angebracht war. Das Spiel good Cop, bad Cop beherrschte er wie kaum ein anderer.

Der Flug verging sehr schnell. Nach der Landung fuhren sie zurück zum FBI- Gebäude. Reid und Prentiss fassten die Fakten zusammen während Hotch begann die Berichte zu schreiben. Morgan und Rossi trafen etwas später ein und auch sie bereiteten ihren Vortrag nach. Morgan war positiv überrascht von diesem Sonderauftrag. Er hätte nie gedacht, das Vorträge halten zu Dingen gehören könnten die auch Spaß machen. Aber das hatte es. Die jungen Leute, die da vor ihm saßen waren allesamt wissbegierig. Er hatte, auch mit Hilfe von Rossi, eine neue Sache an ihm selbst kennen gelernt.
Gut gelaunt betrat er dann kurz nach seiner Ankunft das Büro von Garcia:
„Hallo meine Schönheit. Wie sieht es aus?“
„Hey, Schokohase ist wieder da. Erzähl! Wie war es?“
„Prima. Es hat echt Spaß gemacht!“
„Und das aus Deinem Mund?“
„Ja, da staunst Du, aber auch Dein Schokohase kann noch etwas dazu lernen!“
„Oh, klingt spannend!“ Grinste sie und sah ihn keck an. Morgan lachte auf:
„Du bist schon etwas verrückt!“
„Deshalb liebst Du mich doch auch, komm, gib es zu!“
„Ja, das tue ich. Sonst alles klar bei Dir?“
„Klar, alles bestens!“
„Gut, dann helfe ich mal Rossi. Die anderen sind schon da, habe ich gesehen!“
„Ja, vor etwa einer halbe Stunde trafen sie ein.“
„Vielleicht können wir heute Abend alle zusammen ja mal wieder was unternehmen!“
„Das wäre schön aber ob Hotch mit kommt...!“
„Wegen Jack?“ Garcia nickte:
„Ich frag ihn gleich mal. Muss ja nicht für lange sein!“
„Mach das!“ Morgan verließ ihr Büro wieder und traf auf die anderen aus dem Team.
„Hey, na wie war es in Oaki City?“ er sah fragend Reid an und er nickte:
„Lief alles prima.“
„Hat Hotch euch auch mal rein gelassen zum Bad Boy?“
„Auf jeden Fall und er brauchte uns auch etwas. Ein Verhör zu leiten ist schon spannend, vor allem weil man die psychologischen Komponenten aus dem Profil mit einfließen lassen kann!“
„Oh Reid, Du siehst auch alles mit wissenschaftlichen Augen, oder?“ grinste Morgan und klopfte ihm auf die Schulter.
„Du vergisst, das auch ich einer bin!“
„Ja, schon klar!“

Der Tag näherte sich dem Abend und Rossi hatte die Zeit genutzt um Emily und Hotch zu beobachten. Zwischen ihnen lag etwas in der Luft. Scheinbar war in Oaki City etwas passiert und er wollte der Sache näher auf den Grund gehen. Er betrat kurzerhand das Büro von Hotch.



Jetzt bin ich gespannt, ob das Kapi eure Erwartungen erfüllen konnte. Was Rossi jetzt wohl vor hat? Ob und wie Hotch reagiert? Fragen über Fragen.... hehe

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#20

RE: FF- Stalker *FSK 16*

in Fanfiction deutsch 13.09.2010 21:10
von sunset • Besucher | 385 Beiträge

Und weiter gehts...


++++++++++++++

Er saß über den Berichten und sah auf:
„Dave. Wie war es beim Vortrag?“
„Für mich ist es ja nichts neues aber ich denke Morgan hat eine neue Seite an sich entdeckt!“ Hotch nickte:
„Das ist doch gut. Ich denke, das bringt ihn persönlich auch weiter!“
„Oh, das auf jeden Fall. Wie war es in Oaki City?“
„Du kennst solche Befragungen. Routine, soweit. Reid und Prentiss haben ihre Sache wirklich gut gemacht!“
„Klingt doch gut. Und.... privat?“ Hotch kniff die Augen zusammen und lehnte sich in seinem Stuhl zurück:
„Was genau meinst Du?“ Dave legte den Kopf schief, setzte sich ihm gegenüber und sah ihn auf eine Art an, die ihm sagte, dass er ihm nichts vormachen konnte.
„Komm, Hotch. Mit wem redest Du gerade? Ich meine Dich und Emily und was zwischen euch vor geht! Ich schätze, ich habe schon einige Zeit vor Dir gewusst, dass Emily sehr viel mehr für Dich empfindet. Sie hat es gut kaschiert. Ich glaube, sonst ahnt niemand etwas.“ Hotch sah runter auf den Schreibtisch, zuckte aber sonst mit keiner Miene. Dave gab ihm einen kurzen Augenblick und sprach ihn dann wieder an mit entsprechendem Feingefühl:
„Hotch, ich habe Dich heute beobachtet. Du bist anders drauf. Den anderen kannst Du vielleicht etwas vormachen aber mir nicht. Du kannst mir vertrauen, Aaron!“ Hotch sah ihn an. Er wusste, dass er ihm vertrauen konnte und seufzte:
„Ich weiß, dass ich das kann. Du hast Recht.“
„Es stimmt also?“ Hotch stand auf und ging zum Fenster:
„Emily und ich sind uns... näher gekommen!“
„Was hast Du jetzt vor?“ Hotch drehte sich um und sah ihn an:
„Was meinst Du?“
„Ist es etwas ernstes? Ich meine, näher gekommen kann vieles heißen!“ Hotch atmete tief aus und setzte sich vor Rossi auf die Schreibtischkante. Er legte seine Hände in seinen Schoss und sah Rossi an:
„Du machst Dir Sorgen ob wir unsere Jobs dann noch machen können!“ Dass er der Frage auswich wollte Rossi so nicht auf sich beruhen lassen aber zunächst antwortete er:
„Darum geht es nicht. Ich denke, ihr seid beide professionell genug um das hin zu bekommen. Obwohl es sicher nicht leicht würde! Also ist es ernst?“
„Dave, Emily hat in den letzten Tagen bei mir etwas bewegt. Sie hat Dinge in Gang gesetzt, im positiven Sinn.“
„Das ist keine Antwort auf meine Frage!“
„Es könnte sehr ernst werden, ja!“ Rossi sah Hotch direkt in die Augen und nickte langsam:
„Du bist Dir da also noch nicht sicher!“ stellte Rossi fest. Hotch zuckte mit den Schultern:
„Es kam alles etwas plötzlich. Ich weiß, dass ich gerne einen Versuch mit ihr starten möchte nur mache ich mir Sorgen wegen unserem Job. Einfach wird es nicht und ob es funktioniert...!“
„Aaron, ich fühle das Emily Dich liebt. Ob es funktioniert das wird sich zeigen. Jedenfalls freue ich mich für euch!“
„Das Du das bitte für Dich behältst brauche ich nicht zu betonen. Ich möchte nicht, dass...!“
„Ich verstehe schon. Außerdem, ich habe Dir gesagt, Du kannst mir vertrauen. Ok?“
„Ok.“
„Aaron, ich denke schon das es funktioniert und ich bin mir sicher, dass ihr zwei das mit dem Job vereinbaren könnt. Lass es langsam angehen!“
„Danke!“ Rossi nickte und stand auf:
„Danke Dir für Dein Vertrauen!“ Hotch nickte ihm zu und dann verließ Rossi sein Büro. Für einen Augenblick sah er ihm nach. Er wusste, Rossi würde niemanden etwas sagen und doch war es seltsam für ihn, dass es jetzt jemanden gab, der davon wusste.

Hotch legte die fertigen Berichte eine halbe Stunde später in das Fach `erledigt´ als Morgan an der Tür klopfte und eintrat:
„Hey Hotch. Wir wollen heute Abend zum Asiaten. Wie sieht es aus? Kommst Du mit?“
„Ich würde gerne, aber ich möchte zu Jack!“
„Bring ihn doch mit? Wir haben kein Problem damit und außerdem, dann kommst Du auch mal wieder raus!“ Hotch überlegte kurz:
„Ok, warum nicht. Wann wollt ihr los?“ Morgan sah auf die Uhr:
„So um sechs wollten wir uns im Mandarin treffen!“
„Gute Adresse. Gut, Jack und ich werden dann da sein!“
„Schön. Dann bis später!“
„Ja!“ Hotch sah ihm nach und freute sich auf den Abend. Es war ein schönes Gefühl, dass auch Jack in seinem Team willkommen war.

Wie vereinbart trafen sie sich alle um sechs im Mandarin. Das Jack dabei war lockerte die Atmosphäre noch mehr auf. Sie machten Späße mit dem Jungen und hörten seinen Erzählungen gerne zu. Er hatte viel Phantasie und gab diese auch preis. Sie lachten viel über und mit dem Kind. Hotch genoss sichtlich das lockere Beieinander und beobachtete sein Team im Umgang mit Jack. Reid, JJ und Emily kümmerten sich rührend um ihn und beschäftigten ihn immer wieder. Auch Morgan und Garcia hatten einen Narren an dem Jungen gefressen doch die zogen sich auch gegenseitig auf, was oftmals zu Gelächter führte. Gegen acht Uhr verabschiedete sich Hotch von ihnen. Für Jack wurde es langsam Zeit ins Bett zu kommen.

Es war viertel nach neun als eine SMS bei Hotch auf dem Handy eintraf. Er saß auf dem Sofa und starrte auf das unangerührte Glas mit Whiskey als das Signal ertönte. Er seufzte und nahm das Handy in die Hand, öffnete die SMS und las:

Habe mich gerade vom Team verabschiedet. Ich wünsche Dir eine gute Nacht. Ich denk an Dich. Emily

Hotch lächelte etwas und überlegte einen Augenblick. Es war eigentlich noch früh. Er drückte zwei Tasten und kurz darauf meldete sich Emily:
„Hey. Ich habe Dir gerade eine SMS geschickt!“
„Ich weiß. Deshalb rufe ich an!“
„Gibt es ein Problem?“
„Nein, ich wollte nur fragen.... naja, möchtest Du noch vorbei kommen? Also, wenn es Dir schon zu spät ist oder Du müde bist dann ist es ok!“ Emily lächelte und ihr Herz machte einen Satz:
„Nein also ja. Ich würde Dich gerne noch sehen!“
„Gut, dann bis gleich!“
„Ja, bis gleich!“ Hotch legte das Handy zur Seite und starrte wieder das Glas Whiskey an. Warum hatte er es sich überhaupt eingeschenkt? Ohne das Glas an zu rühren ging er zum Fenster und sah hinaus. Wenige Minuten später klopfte es. Hotch ging zur Tür, sah durch den Spion und öffnete:
„Hey, komm rein. Du klopfst?“
„Ich wollte Jack nicht wecken!“ Er nickte und sah sie an:
„Schön, dass Du da bist!“ Er schloss die Tür hinter ihr und sofort sah sie das Whiskeyglas auf dem Tisch:
„Alles in Ordnung mit Dir?“
„Ja, sicher. Warum fragst Du?“ Emily deutete auf das Glas:
„Ich weiß nicht warum ich es mir überhaupt eingeschenkt habe!“ Emily sah ihn kurz an. Etwas schien ihn zu beschäftigen. Sie machte einige Schritte, blieb dann vor dem Sofa stehen und sah ihn erneut an. Für einen Augenblick verfingen sich ihre Blicke und dann trat sie einfach auf ihn zu und zog ihn in ihre Arme. Hotch war überrascht aber er ließ es auch geschehen. Eigentlich war es genau das was er gerade brauchte. Er schloss seine Augen und legte seinen Kopf auf ihre Schulter. Auch er legte seine Arme um sie und so standen sie einen Augenblick da. Sie strich durch seine Haare und genoss die Nähe zu ihm aber sie fühlte auch, dass es ihm gerade nicht gut ging. Nach einem Augenblick löste er sich wieder von ihr und lächelte sie kurz an. Dann zog er sie mit sich auf das Sofa:
„Was ist los?“ Er schluckte und sah auf seine Hände. Mit seinen Fingern strich er über ihren Handrücken. Er seufzte leicht:
„Nichts weiter. Jack hat mich vorhin nur etwas gefragt!“
„So harmlos war es aber offenbar nicht. Möchtest Du darüber reden?“ Er fuhr sich über das Gesicht:
„Er fragte mich, ob ich auch mit Haley mal so essen war wie heute. Also mit euch!“ Emily zog fragend die Augenbrauen zusammen denn daran war doch nichts schlimmes. Sie sagte jedoch nichts sondern strich ihm nur über den Rücken.
„Es hat ihm sehr viel Spaß gemacht, heute mit euch und ich sagte ihm, dass ich mit ihr und euch auch schon unterwegs war. Er meinte daraufhin, dass sie heute dann sicher auch gerne dabei gewesen wäre und dann wollte er wissen ob es seine Schuld war, das sie jetzt nicht mehr bei uns ist!“ Emily schluckte:
„Wie kommt er denn darauf?“
„Weil er nicht auf sie aufgepasst hat, wie er es mir damals im Krankenhaus versprach.“
„Verstehe.“ Er sah sie an und sie streichelte über seine Wange:
„Ich hab ihm natürlich erklärt, dass er damit nichts zu tun hat!“
„Hat er es verstanden?“ Er nickte und sie spürte, dass es da noch etwas gab.
„Aaron?“
„Wie kann er nur sowas denken? Ich meine, wenn einer die Schuld an ihrem Tod hat.... dann bin ich das!“ Emily sah ihn sprachlos an und schüttelte dann ihren Kopf. Sie legte beide Hände an sein Gesicht und drehte so seinen Kopf:
„Sowas darfst Du nicht denken. Niemand anderes als Foyet hat daran Schuld.“
„Wenn ich auf den Deal eingegangen wäre, dann würde sie noch leben und Jack hätte seine Mum noch!“
„Tu Dir das nicht an. Du weißt, dass das völliger Unsinn ist. Wie oft hast Du das zu uns gesagt wenn wir solche Gedanken hatten? Aaron, Jack versucht das alles zu verstehen. Deshalb stellt er solche Fragen.“
„Ich weiß. Aber es macht es nicht leichter!“
„Bitte sag mir, dass Du nicht ernsthaft glaubst, dass Du für ihren Tod verantwortlich bist!“
„Das kann ich nicht!“ flüsterte er und Emily schloss für einen Moment die Augen:
„Ich sage Dir, dass es nicht so ist und jeder andere würde Dir das gleiche sagen. Du hast die Waffe nicht abgedrückt, Du hast alles getan um sie zu schützen. Das Foyet sie doch fand ist nicht Deine Schuld.“
„Aber der Deal, den er wollte. Versteh doch, wenn ich....!“ Emily legte ihren Zeigefinger an seine Lippen um ihn zum Schweigen zu bringen.
„Diesen Deal nicht ein zu gehen war das einzig richtige. Denk an Shaunessy.“ Er nickte langsam:
„Ich weiß eigentlich, dass Du Recht hast. Ich weiß auch wie oft ich es euch gesagt habe aber...!“
„Dein Verstand und Dein Herz sagen unterschiedliche Dinge?“ Er nickte:
„Weil Du persönlich betroffen bist!“ Er sah sie traurig an und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht:
„Danke. Du bist eine wundervolle Frau, Emily!“ Er zog sie an sich und genoss ihre Nähe. Emily fühlte sich so wohl in seinen Armen und am liebsten würde sie ewig so mit ihm hier sitzen.

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#21

RE: FF- Stalker *FSK 16*

in Fanfiction deutsch 14.09.2010 20:50
von sunset • Besucher | 385 Beiträge

@Vanessa, danke. Das freut mich. Auch ich liebe die Interaktionen zwischen Hotch und Rossi sehr. Deshalb muss Rossi auch immer für sowas her halten, hehe. Ich finde einfach, dass gerade die beiden Männer sowas lieber unter sich klären. Das Hotch mit Reid spricht kann ich mir gar nicht vorstellen. Rossi ist da eher seine Augenhöhe...

So, dann wünsche ich jetzt viel Spaß mit dem neuen Teil. Hoffe er gefällt...

++++++++++++++++

Sie drehte den Kopf etwas um ihn an zu sehen:
„Geht es Dir jetzt etwas besser? Ich meine....!“
„Ja, tut es. Emily, eine Umarmung wie vorhin oder Deine Worte gerade, dass bedeutet mir unglaublich viel. Es sind eigentlich nur Kleinigkeiten aber nicht für mich. Kann es sein, dass Du genau spürst was ich brauche?“ Emily lächelte ihn an:
„Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass Du mir unglaublich viel bedeutest!“
„Und Du mir. Das ist alles etwas kompliziert, oder?“
„Jemand den ich sehr schätze, sagte mir kürzlich, dass Liebe immer kompliziert ist!“ Er sah sie an und dann beugte er sich etwas zu ihr und küsste sie. Als sie sich wieder voneinander lösten legte er seinen Kopf an ihren und sie kuschelte sich noch etwas mehr an ihn.
Emily kam auf eine Idee:
„Jack spricht sehr viel über seine Mutter, richtig?“
„Ja, fast jeden Tag!“
„Ich habe vielleicht eine Idee. Erlaubst Du es mir, dass ich morgen her komme und mich mit Jack mal für eine Weile zurück ziehe?“
„Was hast Du vor?“
„Eine kleine Erinnerung an seine Mum basteln. Mehr möchte ich aber noch nicht verraten!“ Sie lächelte geheimnisvoll. Hotch überlegte kurz:
„Ok, warum nicht!“
„Schön, danke!“ Sie kuschelte sich etwas an ihn und genoss die Nähe zu ihm. Er legte den Arm um sie als ob es das Normalste überhaupt wäre. Er nahm nachdenklich ihre Hand in seine und strich darüber:
„Emily, ich muss Dir etwas sagen!“ Sie drehte den Kopf etwas um ihn ansehen zu können:
„Hm?“
„Dave, er weiß Bescheid. Er sprach mich im Büro direkt darauf an.“ Emily nickte:
„Gut, ok!“
„Es macht Dir nichts aus?“
„Nein, außerdem muss ich Dir dann auch etwas sagen!“ Er sah sie fragend an:
„Naja, Reid hat uns im Hotel auf der Veranda gesehen und Garcia weiß es auch. Aber beide werden nichts sagen. Sie wissen auch untereinander nicht, dass der andere es weiß!“
„Verstehe!“ Emily sah ihn besorgt an:
„Bist Du jetzt.... sauer?“ Er zog die Augenbrauen zusammen:
„Unsinn. Wie kommst Du darauf? Ich überlege gerade nur, wie wir es hinbekommen können, dass uns das im Job keine Probleme bereitet!“
„Ich habe nichts darüber gehört, dass es ein derartiges Verbot gibt!“
„Soweit ich weiß gibt es das auch nicht. Allerdings wird es nicht gerne gesehen, weil man befürchtet, die Objektivität zu verlieren.“
„Aaron, ich habe schon lange mit diesen Gefühlen gelebt. Lange bevor Du davon erfahren hast. Natürlich ist man dann stärker betroffen aber letztlich, wir arbeiten in einem Team und wir kennen uns schon seit Jahren. Es ist völlig egal wen es betreffen würde, wir wären bei jedem emotional betroffen!“
„Das stimmt. Trotzdem ist es etwas anderes.“
„Was schlägst Du vor?“ Er sah sie nachdenklich an:
„Ich weiß es noch nicht. Ich spiele mit dem Gedanken Morgan und JJ auch einzuweihen. Da Morgan mich ohnehin unterstützen möchte....!“ Er ließ den Satz offen denn so überzeugt war er selbst noch nicht davon:
„Du meinst, dass er uns bei Einsätzen entsprechend einteilt?“
„Zumindest Rücksprache hält.“
„Das ist doch eine gute Idee.“ Emily dachte an die Situation von der Entführung und hatte mehr als einmal den sehr besorgten Morgan beobachten können. Emily drehte ihren Kopf und sah den Mann neben sich an. Dann hob sie die Hand und strich über sein Gesicht:
„Du bedeutest Morgan wirklich sehr viel. Als Sarah Dich in ihrer Gewalt hatte war Morgan extrem angespannt. Als dann auch noch Strauss in den Konferenzraum kam, Du hättest ihn sehen sollen. Dass er ihr nicht an die Kehle ging war alles!“ Hotch sah sie an und hörte ihr genau zu. Dann huschte ein Lächeln über sein Gesicht:
„Jeder aus dem Team ist mir wichtig doch mit Morgan ist es... anders!“
„Ihr steht euch auf besondere Weise nah und das weiß auch jeder. Du hast Morgan nach der Sache in Chicago sehr geholfen. Er war so fertig nach der ganzen Sache. Und Dir war er doch, meines Wissens nach, auch eine große Hilfe, oder?“
„Allerdings. Wir haben viele Gespräche geführt. Damals nach Chicago und nach der Sache mit dem Reaper.“
„Und es tat euch beiden gut. Ihr versteht es, den anderen auf zu bauen, ihr versteht einander auch ohne Worte. Weißt Du eigentlich wie besonders das ist?“
„Ja, das weiß ich und es bedeutet mir viel. Es hat mich allerdings ziemlich überrascht, dass er oder auch ihr soweit geht.“
„Wir haben Dir gesagt warum und wir meinen das auch so!“ Er nickte und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Sie wollte ihn spüren und daher schob sie ihre Hand unter sein T-Shirt. Etwas unsicher sah sie ihn an, doch scheinbar hatte er keine Probleme mehr damit, dass sie ihn so berührte. Sie strich über seine Haut und ließ ihre Hand dort ruhen wo sein Herz schlug. Es war ein schönes Gefühl das regelmäßige Schlagen zu fühlen und schloss für einen Augenblick die Augen um sich voll darauf zu konzentrieren. Gleichzeitig sog sie seinen Duft ein.
„Am liebsten würde ich immer so hier mit Dir sitzen!“ flüsterte sie. Hotch lächelte etwas. Auch er genoss diese vertraute Situation und ihre Nähe. Hotch überlegte, ob es eine gute Idee war aber trotzdem wollte er es ihr anbieten:
„Möchtest Du vielleicht die Nacht hier bleiben?“ Emily sah ihn überrascht an:
„Bist Du sicher?“
„Naja, eine kleine Einschränkung muss ich machen, wegen Jack. Er kommt sehr oft nachts zu mir, gerade nachdem was passiert ist. Wir könnten es uns hier unten noch eine Zeit bequem machen und später.... im Augenblick kann ich Dir wegen dem Kleinen nur das Gästezimmer anbieten. Kannst Du.... das verstehen?“ Emily sah ihn perplex an:
„Ob ich.... sicher kann ich das verstehen. Alles andere wäre doch nicht normal. Ich würde Dein Angebot gerne annehmen.“
„Es stört Dich nicht, dass Du im Gästezimmer übernachtest, obwohl wir....!“ Emily legte ihm den Zeigefinger an die Lippen:
„Nein, es stört mich nicht.“ Er nickte und gab ihr einen Kuss. Als er sich löste griff er zu ihren Füßen:
„Was hast Du vor?“ Er sah sie an:
„Ich dachte, wir wollten es uns gemütlich machen!“ Sie verdrehte sie Augen:
„Aber Du musst mir nicht die Schuhe ausziehen!“ Sie griff nach seinen Schultern und zog ihn hoch:
„Na komm, ich mach es schon. Ich möchte nicht, dass Deine Rippe wieder anfängt Probleme zu machen!“ Schnell hatte sie sich die Schuhe ausgezogen und sah ihn nun fragend an. Er griff nach der Decke:
„Stehst Du kurz auf?“ Sie folgte seiner Aufforderung und sah ihm zu wie er sich auf dem Sofa ausstreckte. Dann hielt er einen Arm hoch um sie aufzufordern zu ihm zu kommen. Darum musste er nicht zweimal bitten und so legte sie sich zu ihm.
„Daran könnte ich mich gewöhnen!“ flüsterte sie und schob ihre Hand wieder unter sein Shirt.

Sie lagen noch einige Zeit so da und immer wieder tauschten sie harmlose Zärtlichkeiten aus. Hotch lag mit geschlossenen Augen da und genoss es einfach nur. Emily lächelte einige Male das er sich offenbar so wohl bei ihr fühlte. Es war ein schönes Gefühl für sie. Irgendwann wurde sie jedoch müde und seufzte etwas:
„Du, ich glaube, langsam sollte ich schlafen gehen sonst schlafe ich noch hier ein!“ Er lächelte sie an:
„Kein Problem!“ sie wollte aufstehen doch er hielt sie am Arm fest:
„Es ist schön, dass Du bleibst.“ Er gab ihr noch einen Kuss und ließ sie dann aufstehen. Sie wartete bis auch er vor ihr stand und zog ihn an sich:
„Finde ich auch!“ sie strich durch seine weichen Haare und sah auf das Whiskyglas.



Wir Morgan und JJ wohl reagieren???

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#22

RE: FF- Stalker *FSK 16*

in Fanfiction deutsch 15.09.2010 16:20
von sunset • Besucher | 385 Beiträge

@ Zeitlos, na warten wir ab *zwinker*. Jedenfalls freue ich mich, dass sie hier auch nich gelesen wird...

Dann viel Spaß mit dem nächsten Teil...

++++++++++++++++

„Willst Du das hier so stehen lassen?“
„Nein, natürlich nicht!“ Er nahm es in die Hand und schüttete es in der Küche aus. Sie sah ihm nach. Scheinbar hatte es ihm vorhin wirklich nicht gut gegangen denn sie wusste, dass er normal wenig Alkohol trank. Offenbar hatte er keinen Schluck getrunken denn das hätte sie bei einem Kuss gemerkt.

Wenige Minuten später lagen sie in ihren Betten. Er in seinem und Emily in den weichen Bett des Gästezimmers. Sie überlegte, was genau sie mit Jack basteln würde und ihre Idee verfeinerte sich immer mehr, Ob es im gefallen würde und ob Hotch damit klar kam? Na, das würde sie dann morgen sehen.

Schön früh war Emily am nächsten Morgen auf den Beinen und bereitete den Kaffee zu. Außerdem deckte sie den Tisch und setzte sich dann aufs Sofa. Eine viertel Stunde später kam auch Hotch die Treppe runter. Lächelnd sah sie ihn an:
„Guten Morgen!“ Er kam auf sie zu und gab ihr direkt einen Kuss:
„Morgen. Hast Du gut geschlafen?“
„Ja, das habe ich. Und Du?“
„Etwas unruhig. Jack kam die Nacht zu mir!“
„Schläft er noch?“
„Ja, aber ich denke nicht mehr lange!“
„Gut, dann frühstücken wir und dann zieh ich mich mal mit ihm zurück!“
„Stimmt ja, Du hattest etwas vor mit ihm!“
„Genau!“
„Wie lange wirst Du brauchen?“
„Schwer zu sagen. Ein oder zwei Stunden. Warum?“
„Dann würde ich solange das Haus verlassen. Ich muss noch etwas erledigen!“
„Gut, umso besser!“

Eine dreiviertel Stunde später waren Emily und Jack allein. Er war ganz aufgeregt und sah sie gespannt an.
„Ich habe eine kleine Überraschung für Dich, Jack!“
„Was für eine?“
„Na, ich dachte mir, dass Du sicher gerne bastelst, oder?“ Er nickte eifrig:
„Dachte ich mir!“ sie strich dem Jungen über den Kopf:
„Was hältst Du denn davon wenn wir einige schöne Fotos von deiner Mummy suchen. Da kannst Du mit drauf sein oder auch Dein Dad und dann machen wir davon ein schönes großes Bild!“ Jack klatschte in die Hände und seine Augen leuchteten:
„Ja, das machen wir. Wir haben ganz viele Bilder!“
„Holst Du sie mal, dann suchen wir uns ein paar schöne aus!“ Er nickte und flitzte davon zu einem Schrank. Er zog einige Alben heraus und Emily fand ein großes Stück bunte Pappe. Mit den Alben half sie dem Kind und dann blätterten sie sie alle durch. Bei einigen Bildern erzählte Jack eine kleine Geschichte.

Emily ließ sich Zeit denn Jack schien es gut zu tun über sich, seinen Dad und seine Mum zu reden. Vielleicht könnte sie ihm so auch etwas helfen. Schließlich hatten sie genügend Bilder zusammen und gemeinsam arrangierten sie die Fotos auf der bunten Pappe. Mit Fototapes befestigten sie diese dann. Dann begannen die künstlerischen Arbeiten. Mit einem schwarzen Edding malte Emily einen geschnörkelten Rand. Sie arbeitete kleine Blumen mit rein und kleine Blätter. Jack malte dagegen zwischen die Bilder alles was ihm so einfiel. Kleine bunte Herzen und Blumen waren zu sehen aber auch Teddys und der ein oder andere Kussmund, bei dem Emily ihm etwas half. Als sie fertig waren hob Emily die Pappe vorsichtig hoch und stellte sich von Jack etwas entfernt hin:
„Na, wie findest Du es Jack?“ Er strahlte über das ganze Gesicht:
„Ganz toll. Das ist richtig schön geworden!“ Emily lächelte:
„Jetzt bräuchten wir nur noch einen Rahmen!“ sagte Emily mehr zu sich als zu dem Kind doch der sprang auf:
„Haben wir. Dad hat ein altes Bild von Granny hinter dem Schrank versteckt. Komm mit!“ Er zog sie mit sich ins Arbeitszimmer und Jack deutete tatsächlich auf ein Bild. Sie zog es hervor und sah Jack fragend an:
„Du meinst, das können wir einfach nehmen?“ Er zuckte mit seinen schmalen Schultern:
„Daddy mag es nicht!“ Das konnte Emily sich denken. Es war ein Landschaftsbild, das dazu noch ziemlich kitschig war.
„Na, ich denke, dann versuchen wir es einfach. Wir lassen das Bild dahinter und legen unseres darüber. Die Größe müsste eigentlich passen!“ Jack klatschte in die Hände:
„Oh fein, das wird ganz toll!“ Emily lächelte und folgte ihm zurück ins Kinderzimmer. Schnell hatte sie den Karton mit den Bildern in den Rahmen gelegt und die Scheibe fixiert. Sie hob es hoch und stellte es gegen das Kinderbett sodass sie es beide bewundern konnten. Jack musterte es kritisch:
„Ob es Dad gefällt?“ Emily strich Jack über den Kopf:
„Das denke ich schon. Sollen wir es dann hier bei Dir aufhängen? Was meinst Du?“
„Das wäre schön, ja. Da am Bett, dann sehe ich sie immer wenn ich einschlafe!“ Jack sah sich im seinem Zimmer um und nickte. Emily hörte eine Tür und sah Jack an:
„Ich glaube, da kommt Dein Dad zurück!“ Sofort sprang er auf doch wurde von Emily noch zurück gehalten:
„Hey Jack, willst Du Deinen Dad damit überraschen?“ Er nickte eifrig:
„Ja, wie?“
„Hm, wir drehen das Bild einfach um und dann holst Du ihn hier hoch. Dann sieht er es nicht sofort wenn er rein kommt und Du kannst es ihm dann zeigen!“
„Ja!“ er nickte und strahlte wieder über das ganze Gesicht. Dann flitzte er los während sie den Rahmen falsch herum gegen das Bett stellte. Sie hörte wie er die Treppe runter lief und dann von Hotch begrüßt wurde:
„Na, mein Großer.“
„Daddy!“ Hotch nahm seinen Sohn auf den Arm und drückte ihn an sich:
„Na, seit ihr fertig?“ Jack nickte und er stellte ihn wieder auf den Boden:
„Das war echt ganz toll. Willst Du es mal sehen?“
„Na klar! Wo ist es?“
„Oben! Komm mit!“ Hotch war wirklich gespannt was Emily sich einfallen ließ und folgte Jack nach oben. Emily musste lächeln als sie das Gespräch zwischen den beiden von oben verfolgte. Sie saß noch immer auf dem Boden und hatte in der Zwischenzeit etwas aufgeräumt. Hotch betrat den Raum und sah Emily auf dem Boden sitzen:
„Hey!“
„Hey!“ Er sah Jack an und strich ihm über den Kopf:
„Und? Wo ist es?“ Jack lächelte Emily an und zeigte dann auf den Rahmen, den sie umgedreht hatte. Hotch machte einen Schritt nach vorne auf das Bild zu und sah Jack an:
„Darf ich?“ Jack nickte und war ganz aufgeregt als sein Vater den Rahmen herum drehte und wieder abstellte. Für einen Augenblick sagte er gar nichts sondern starrte das Bild einfach nur an. Jacks Gesichtsausdruck veränderte sich und wurde traurig. Er sah zwischen Emily und Hotch immer hin und her. Auch Emily wusste zunächst nicht was sie davon halten sollte doch dann bemerkte sie, dass er einige Male schluckte. Es ging ihm also ziemlich nah und schien um Fassung zu ringen. Doch wegen Jack sprach sie ihn an:
„Und? Gefällt es Dir? Jack fänd es klasse wenn er es ans Fußende seines Bettes hängen könnte!“ Jack nickte und sah Hotch an. Dieser räusperte sich kurz und hob seinen Sohn wieder auf den Arm:
„Das habt ihr zwei zusammen gemacht?“ Jack nickte und meinte etwas betrübt:
„Ja. Gefällt es Dir nicht?“
„Ähm, doch. Sehr sogar. Ich finde es wirklich toll!“ Jack begann zu lächeln und umarmte ihn:
„Darf ich es dahin machen? Dann seh ich Mummy immer wenn ich einschlafe!“ Erklärte er und streckte seinen Arm aus, um auf die entsprechende Stelle zu deuten:
„Wenn Du es wirklich da haben möchtest, dann machen wir es auch dahin!“ nun strahlte der Junge wieder und Hotch stellte ihn zurück auf den Boden. Sofort lief er aus dem Raum. Hotch starrte wieder auf das Bild. Emily stand auf und trat auf ihn zu:
„Stimmt etwas nicht?“ Er sah sie an und lächelte schief:
„Nein, alles in Ordnung. Das ist wirklich schön geworden. Dass Du das für meinen Sohn gemacht hast....!“
„Hab ich gerne gemacht. Es war schön das mit ihm zu basteln und er hat viel erzählt.“
„Er vermisst sie sehr! Warum bin ich nicht darauf gekommen so eine kleine Ecke von Haley einzurichten?“ Emily lächelte und strich ihm über den Arm:
„Du kannst nicht an alles denken. Du... hast kein Problem damit, wenn wir es aufhängen?“
„Nein, überhaupt nicht. Außerdem, Jack scheint es zu wollen und nur das zählt!“ Emily hätte ihn jetzt gerne in den Arm genommen und ihn geküsst doch sie ließ es wegen Jack. Der kam kurz darauf zurück und trug einen Hammer und ein Paket Nägel in der Hand. Diese reichte er seinem Dad:
„Ok, dann hängen wir es auch direkt auf. Und Du willst es wirklich dort haben?“
„Ja, dann seh ich Mummy wenn ich einschlafe!“
„Ok, mein Großer aber ich brauche Deine Hilfe!“ Er hob Jack hoch und setzte ihn aufs Bett. Dann gab er ihm zwei Nägel, die er festhalten sollte. Emily reichte ihm den Bilderrahmen und Hotch hielt ihn an die Wand:
„So, dann sag mir mal wo genau Du es hin haben willst! Hier?“
„Etwas tiefer, Dad!“ Er verrückte es etwas und sah ihn wieder an:
„Und?“
„Ja!“ Jack nickte eifrig und reichte ihm dann einen Nagel. Hotch schlug ihn in die Wand während Emily hinter das Bett trat. Auch der zweite Nagel fand seinen Platz und das Bild hing. Hotch betrachtete es einen Augenblick und nahm dann den Beutel mit den Nägeln wieder an sich. Er strich Jack noch einmal über den Kopf und schob Emily dann aus dem Raum nach unten. Etwas irritiert ging sie die Treppe runter. Er verstaute kurz die Nägel und den Hammer und ging dann ins Wohnzimmer. Da Jack noch oben war zog er sie in seine Arme und gab ihr einen Kuss. Er löste sich wieder und sah ihr direkt in die Augen:
„Danke, dass Du das für Jack getan hast. Es bedeutet ihm sehr viel, das weiß ich!“ Emily lächelte ihn an und strich über seine Brust:
„Ich habe es wirklich gerne gemacht obwohl ich mir nicht sicher war wie Du darauf reagierst!“
„Warum sollte ich ein Problem damit haben. Sie war seine Mum und meine Frau!“
„Genau deswegen. Ich wollte damit nicht immer wieder Deine Erinnerungen an das was passierte aufkommen lassen aber ich bin überzeugt, dass es Jack hilft!“
„Meine Erinnerungen werden nie verblassen aber ich sagte Dir schon, dass ich etwas Abstand dazu bekommen habe. Jack wird es ganz sicher helfen!“ Sie kraulte ihm den Nacken und ließ dann wieder von ihm ab. Beide hatten nicht bemerkt, dass Jack sie von der Treppe aus beobachtet hatte.

„Möchtest Du auch eine Tasse Kaffee?“
„Ja, gerne. Schön mal einen Tag frei zu haben!“ meinte Emily und folgte ihm in die Küche.
„Das stimmt. Es ist noch früh. Irgendwelche Pläne?“ Sie überlegte kurz:
„Naja, ich wollte mit JJ und Garcia etwas unternehmen!“
„Ok!“
„Und was ist mit Dir?“
„Ich wollte mir heute den Tag Zeit nehmen für Jack.“
„Klingt doch gut!“ er nickte und sah sie an. Sie war wirklich eine unglaubliche Frau. Nachdem sie den Kaffee getrunken hatten verließ Emily sein Haus. Sie vereinbarten, dass sie sich später noch kurz melden würde. Außerdem vereinbarten sie, dass nun auch JJ und Morgan davon erfahren sollten. Sie wollten zumindest im Team mit offenen Karten spielen. So übernahm Emily JJ und Hotch würde mit Morgan sprechen. Das dann aber erst am nächsten Tag.

Emily freute sich auf den Frauentag. Wie immer würden sie eine Menge Spaß zusammen haben. Wie vereinbart fuhr Emily zunächst zu JJ um dann später Garcia ab zu holen. Sie wollten etwas in die Stadt während Will sich um Henry kümmerte. Etwas flau war ihr schon im Magen denn sie wollte mit JJ sprechen noch bevor sie Garcia abholten.





So, also Em und Jack scheinen sich gut zu verstehen, oder?
Ich habe noch insgesamt 5 DIN A4 Seiten zu posten, das nur am Rande und ich hoffe, die werden euch auch nicht enttäuschen. Jedenfalls bin ich jetzt gespannt, was ihr zu diesem Teil so meint...

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#23

RE: FF- Stalker *FSK 16*

in Fanfiction deutsch 16.09.2010 16:55
von sunset • Besucher | 385 Beiträge

Der vorletzte Teil. Ich hoffe, er gefällt euch....

Viel Spaß...

+++++++++++++++++++++++++++

Emily parkte vor dem Haus, stieg aus und klopfte an der Tür. JJ öffnete und bat sie lächelnd herein:
„Hey, Du bist ja früh dran. Will ist mit dem Kleinen gerade in den Park gegangen!“
„Hey.“ Das trifft sich doch ausgezeichnet, dachte Emily und folgte JJ ins Wohnzimmer:
„Wollen wir direkt los oder trinkst Du noch einen Tee mit!“
„Tee ist super!“ meinte Emily und folgte ihr in die Küche:
„JJ, ich würde gerne kurz mit Dir über etwas sprechen!“ JJ sah sie an und lächelte:
„Oh, das klingt aber ernst!“
„Naja, in gewisser Weise ist es das auch!“ JJ wurde nun auch ernster:
„Ist etwas passiert?“
„So kann man es auch sagen. Es geht um.... Hotch!“
„Geht es ihm nicht gut?“
„Doch, ich meine, der Bruch ist noch nicht verheilt aber das ist es nicht.“ JJ ließ den Tee Tee sein und sah sie nun besorgt an:
„Emily, komm raus mit der Sprache. Was ist mit Hotch?“
„Du weißt, dass ich über Nacht bei ihm war weil er sich selbst entließ!“
„Ja. Und?“ Emily atmete tief durch:
„Wir waren auch in Oaki City und.... wir sind uns näher gekommen!“ JJ zog überrascht die Augenbrauen hoch:
„Du meinst....!“ JJ brach ab und sah Emily fragend an:
„Ja, das meine ich. Ich.... habe mich in ihn verliebt, schon länger, und er ist.... sagen wir, nicht abgeneigt!“ JJ nickte:
„Wow. Du und Hotch. Damit hätte ich nicht gerechnet. Gerade Hotch, ich meine, er ist immer so ernst!“
„Privat ist er ganz anders. Ich war auch völlig überrascht und genau das machte es mir immer schwerer die Gefühle für ihn zu unterdrücken!“
„Lass mich raten. Hotch hat es selbst bemerkt!“ Emily nickte:
„Ja, das hat er. Ich wollte in der Nacht nach ihm sehen und.... er war wach. Wir sprachen noch in der Nacht darüber und in Oaki City....!“ Emily brach ab und sah auf den Tisch vor sich. JJ nickte wissend:
„Seid ihr euch dann näher gekommen?“ Emily nickte:
„Ja. Bei der Befragung gab es einen kleinen Vorfall. Wir sprachen auf der Veranda des Hotels darüber. Ihm ging es da nicht gerade gut und ich.... jedenfalls sah uns Reid von seinem Zimmer aus. Seitdem weiß er es. Rossi hat Hotch darauf angesprochen und Garcia weiß auch Bescheid. Ich wusste einfach nicht weiter und da rief ich sie an!“
„Verstehe. Und Morgan?“
„Er weiß es noch nicht aber Hotch will morgen mit ihm sprechen!“
„Ich vermute, das Team soll Bescheid wissen aber mehr noch nicht!“
„Ja, vorerst.“
„Gut, von mir erfährt keiner etwas. Trotzdem, danke für Dein Vertrauen!“ Emily nickte erleichtert:
„Danke, dass Du nicht sauer bist. Du erfährst es fast als Letzte. Es war nur....!“
„Hey, wir sind Freunde. Es ist schon gut. Die Situation ist auch etwas brenzlig. Weißt Du noch damals mit Will? Ich habe es auch keinem gesagt!“
„Ja, ich weiß. Nur Will arbeitet nicht bei uns!“
„Ja, das stimmt wobei ich nicht weiß ob das besser oder schlechter wäre. Aber eines wüsste ich gerne!“ JJ sah sie lächelnd an:
„Und was?“
„Ist er privat auch so hart?“ Emily lächelte:
„Überhaupt nicht. Nur zu sich selbst. Er hat noch lange nicht alles verarbeitet. Er gibt sich sogar die Schuld an Haleys Tod!“ JJ schluckte:
„Er müsste eigentlich wissen, dass das Unsinn ist. Wie oft hat er uns das schon gesagt!“
„Ja, ich weiß. Wir sprachen auch darüber aber es ist auch normal, das er so denkt. Immerhin ist er persönlich betroffen und da fehlt einem der nötige Abstand!“
„Stimmt. Aber ich freue mich für euch. Wirklich!“
„Danke. Wir sind aber noch etwas vorsichtig. Gerade auch wegen Jack!“
„Kann ich gut verstehen. Dann mach ich uns mal den Tee und dann quatschen wir noch etwas. Wir haben ja noch etwas Zeit!“ Emily nickte und war wirklich erleichtert, dass nun auch JJ Bescheid wusste und so reagiert hatte. Sie waren schon alle ein tolles Team, das für den anderen da war. Ob Morgan morgen wohl genauso reagierte?

Hotch genoss die Zeit mit seinem Sohn. Sie lachten und hatten viel Spaß. Sie spielten Fußball und dann wollte Jack im Sand spielen. Hotch las derzeit die Zeitung, legte sie schließlich weg und schloss die Augen um für einen Augenblick die Sonne auf seinem Gesicht zu genießen. Er dachte über die letzten Tage, über Emily und seine Zeit mit ihr nach aber auch über Jack und wie sein Team mit ihm umgegangen war. Plötzlich stand Jack neben ihm und tupfte ihn mit einem Finger vorsichtig an:
„Daddy, schläfst Du?“ flüsterte er und Hotch musste unweigerlich grinsen:
„Nein, soll ich denn? Hast Du etwas angestellt?“ Jack schüttelte den Kopf und sah ihn ernst an. Hotch spürte sofort das ihm etwas auf der Seele lag. Er sah Jack ernst an und hob ihn auf seinen Schoss:
„Jack, was ist los?“
„Hast Du Mummy eigentlich lieb gehabt?“ Diese Frage seines Sohnes irritierte ihn sehr:
„Natürlich habe ich Mummy lieb gehabt. Sehr sogar!“ Jack schien mit der Antwort nicht so recht zufrieden:
„Aber wenn man sich ein Küsschen gibt hat man sich doch lieb, oder?“ Hotch zog die Augenbrauen zusammen, denn er hatte keine Ahnung worauf er hinaus wollte:
„Ja, das hat man. Warum fragst Du, Jack?“ Der Junge zuckte mit seinen schmalen Schultern und sah auf seine sandigen Hände:
„Naja, weil Du Emily heute ein Küsschen gegeben hast. Hast Du sie auch lieb?“ Hotch schluckte. Er hatte das gesehen? Oje, wie sollte er das nur erklären? Er dachte kurz nach und begann dann vorsichtig:
„Das stimmt, das habe ich getan. Jack, Du weißt doch das Mummy nicht wieder kommen kann!“ Der Junge nickte und spielte mit seinen Fingern:
„Weißt Du, ich habe Emily gern. Anders als Mummy aber ich habe sie gern und Mummy hätte auch nichts dagegen, dass ich das habe. Eben weil sie nicht wieder kommen kann. Das heißt aber nicht, dass Du mir nicht das Wichtigste auf der ganzen Welt bist, ok? Das wirst Du immer sein!“
„Für Mummy ist das wirklich in Ordnung?“
„Ganz sicher. Sie kann nicht mehr bei uns sein und deshalb würde sie wollen, dass wir auch andere Menschen lieb haben. Das heißt aber nicht, dass wir sie vergessen. Sie wird immer bei uns sein, weil wir an sie denken.“ Hotch sah den Jungen an und fügte dann hinzu:
„Magst Du Emily nicht?“ Jack sah ihn an:
„Doch. Sie ist echt toll aber Mummy war toller!“
„Das verstehe ich und das soll Mummy auch für Dich sein.“
„Ok!“ Jack kuschelte sich an ihn und Hotch strich ihm über den Rücken:
„Wird Emily jetzt öfter hier sein?“
„Vielleicht. Würde es Dich stören?“
„Ich weiß nicht. Ich glaube nicht!“
„Sicher nicht?“
„Nein.“
„Ok. Aber Jack, Du musst mir etwas versprechen!“ Der Junge sah ihn fragend an:
„Wenn es Dich stört oder wenn Du wegen was traurig bist dann sag es mir, ja? Du kannst mit allem nach mir kommen, ok?“ Jack nickte:
„Gut, versprochen.“
„Gut, mein Großer. Was meinst Du, sollen wir mal versuchen uns etwas zu Essen zu machen?“
„Ich darf Dir dabei helfen?“
„Wenn Du möchtest!“
„Oh, fein!“ sofort strahlte der Junge wieder und sprang auf den Boden. Während Hotch ihm in die Küche folgte war er doch etwas erleichtert, dass er mit Jack über das Thema Emily gesprochen hatte. Wenn er ehrlich zu sich selbst war musste er zugeben, dass er davor Angst gehabt hatte. Trotzdem wusste er, dass er auch weiterhin behutsam vorgehen musste was Emily anging. Nach und nach würde sich das intensivieren und Jack sollte so ganz behutsam in die neue Situation eingeführt werden.



Auch wenn es das vorletzte Kpi ist, so bin ich natürlich trotzdem gespannt was ihr zu diesem sagt. JJ weiß nun also Bescheid, Morgan dagegen noch nicht. Und natürlich kommt das Ende. Wie mag das wohl aussehen?????

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#24

RE: FF- Stalker *FSK 16*

in Fanfiction deutsch 17.09.2010 17:45
von sunset • Besucher | 385 Beiträge

Und der letzte Teil...

Viel Spaß...

+++++++++++++++++


Emily, JJ und Garcia verbrachten ebenfalls einen wunderschönen Tag und auch Abend. Natürlich war die Verbindung zwischen Hotch und Emily auch Thema und beide Frauen freuten sich für Emily. Immer wenn Emily ganz in Gedanken schien lächelten sich Garcia und JJ zu. Sie lachten zusammen, kochten und aßen zusammen und trennten sich schließlich wieder um nach Hause zu fahren. Wie versprochen meldete sich Emily noch bei Hotch doch diesen Abend trafen sie sich nicht. Emily wollte ihm die Luft zum atmen lassen auch wenn sie sich nach ihm sehnte. Umso mehr freute sie sich dann auf den nächsten Tag wenn sie ihn wiedersehen würde. Aber sie erzählte ihm dass auch JJ es positiv aufgenommen hatte und sie hörte auch seine Erleichterung heraus.

Noch am gleichen Abend überlegte Hotch nun wie er mit Morgan über diese Sache sprechen wollte und ging schließlich zu Bett. Der nächste Morgen kam schnell und Hotch war wieder der erste im Büro. Er holte sich einen Kaffee und kümmerte sich um den Papierkram als es plötzlich klopfte. Er hob den Kopf und sah Morgan in der Tür stehen.
„Morgan, Hotch.“
„Morgen. Komm rein.“
„Ich wollte mir bei Dir nur ein paar Akten holen um sie zu bearbeiten!“
„Ok aber ich möchte mit Dir noch über eine andere Sache sprechen!“ Morgan zog die Augenbrauen hoch:
„Ok!“
„Setz Dich!“ und Hotch deutete auf das Sofa in seinem Büro. Morgan nahm Platz und sah seinen Boss fragend an. Ihm fiel auf, dass Hotch etwas angespannt war und nach einem Anfang suchte:
„Es gibt eine Situation, bei der ich Deine Unterstützung gebrauchen könnte!“ Morgan hob kurz beide Hände:
„Klar, was kann ich machen?“ Er wunderte sich etwas denn Hotch war nicht der Typ Mensch, der um Hilfe bat.
„Es ist eine..... private Angelegenheit!“
„Geht es um Jack?“
„Nein, eher um mich. Es hat sich eine Situation entwickelt, mit der auch ich nicht gerechnet habe. Du weißt, dass Emily bei mir war und wir auch gemeinsam in Oaki City waren. Um, es kurz zu machen, wir sind uns näher gekommen und es könnte etwas sehr ernstes werden!“ Hotch sah Morgan an, der diese Info erstmal verarbeiten musste.
„Wow!“
„Du hast ein Problem damit?“
„Im Prinzip ist das eure Sache. Ehrlich gesagt, ich freue mich für euch, auch wenn mich das jetzt echt.... überrascht!“
„Für mich kam es auch ziemlich plötzlich. Sorgen bereitet mir nur unser Job und deshalb wollte ich Dich auch sprechen!“ Er kniff kurz die Augen zusammen:
„Warum? Ich meine, ok, gut, der Job, das wird sicher nicht einfach. Aber...wie sollte ich dabei helfen können? Ich kenne euch beide und ihr werdet sicher professionell bleiben.“
„Das werden wir. Doch sollte es mal anders sein, aus welchen Gründen auch immer, bitte ich Dich darum mich an zu sprechen. Würdest Du.... das tun?“ Morgan legte den Kopf schief:
„Hotch, mir liegt viel daran, dass es Dir wieder besser geht. Und wenn Emily das erreicht dann habt ihr meine volle Unterstützung. Ich kann auch Einsätze mit Dir kurz absprechen, inoffiziell, damit wir auf Nummer sicher gehen!“ Hotch sah ihm dankbar an und Morgan sah, dass er sichtlich erleichtert war.
„Morgan, ich verdanke Dir viel und....!“
„Komm, lass gut sein!“ unterbrach Morgan ihn und lächelte ihn an:
„Du hast meine Unterstützung, in jeglicher Hinsicht. Ich glaube Du ahnst gar nicht, wie viel ich Dir verdanke!“ Hotch verstand nicht und sah ihn fragend an. Morgan erklärte:
„Hotch, Du weißt was ich in meiner Kindheit erlebt habe. Du weißt als Profiler was das für jemanden bedeutet. Du hast mich nicht bemitleidet, Du hast mir geholfen. Durch so viele Gespräche. Du warst einfach da, jederzeit. Ich habe mich geschämt, auch vor Dir, doch Du hast mir nie das Gefühl gegeben das ich das muss. Weißt Du eigentlich wie wichtig mir das war?“ Hotch sah ihn an:
„Es war für mich selbstverständlich.“
„So wie es das jetzt für mich ist!“ Hotch nickte und stand auf:
„Ok, dann gebe ich Dir jetzt mal etwas Arbeit!“ Morgan stand lachend auf:
„War ja klar!“
„Deshalb bist Du doch gekommen, oder?“ Hotch trat um seinen Schreibtisch herum und reichte ihm einige Akten:
„Wenn Du mehr willst, hier ist noch Arbeit genug!“ Morgan grinste und nahm die Akten entgegen:
„Ich kümmer mich erst mal um diese aber ich komme sicher wieder!“ Hotch klopfte ihm auf die Schulter:
„Danke, für alles!“

Zwei Jahre später......

Das Fest war in vollem Gange als Jack aufgeregt in den Garten kam und direkt auf JJ zulief:
„Du, Emily will Dich sprechen. Es ist wirklich wichtig!“ JJ wunderte sich etwas, folgte ihm aber ins Haus und traf im Wohnzimmer auf Emily und Hotch. Sie sah in ihrem weißen Hochzeitskleid wunderschön aus. Es war gerade mal eine Stunde her, dass ihre Freundin und Kollegin Emily und Hotch sich das Ja- Wort gegeben hatten. Nun hatten sie sich kurz etwas zurück gezogen um einen Augenblick allein zu sein. Als sie eintraf küsste sich das Brautpaar gerade und JJ ging lächelnd auf sie zu:
„Emily, Du wolltest mich sprechen? Jack war gerade so aufgeregt!“ meinte sie als die beiden den Kuss beendet hatten. Emily sah ihren Mann an und nickte:
„Ja, aber einen Augenblick musst Du Dich noch gedulden!“ Erst als Jack mit Morgan in den Raum kam bemerkte sie, dass der Junge offenbar das Haus wieder verlassen hatte. Auch er wurde noch etwas vertröstet und Jack brachte nach und nach jeden aus dem Team ins Haus. Inzwischen fragte sich jeder was das wohl zu bedeuten hatte und sahen sich fragend an. Morgan musterte Hotch, der unglaublich glücklich aussah. Die letzten beiden Jahre waren schnell vergangen. Sie hatten Fälle gelöst und die Beziehung zwischen dem heutigen Hochzeitspaar hatte sich gefestigt. Sie konnten ihre Beziehung und den Job gut trennen. Das FBI tolerierte ihre Beziehung, war anfangs aber skeptisch, was sich als unbegründet erwies.

Das Team war nun vollständig im Wohnzimmer versammelt und Jack ließ sich auf das Sofa fallen. Emily und Hotch sahen sich an:
„Willst Du?“ fragte sie und strich ihm durch die dunklen Haare.
„Machen wir es gemeinsam!“ schlug er vor. Sie nickte und er ergriff das Wort:
„Nun, ihr wundert euch sicher, dass Jack euch herein gebeten hat, aber das hat einen bestimmten Grund.“
„Ja, wir wollten das ihr es als erstes erfahrt. Ich.... bin schwanger!“ Alle sahen sich an und JJ schlug die Hände vor das Gesicht:
„Das ist doch wunderbar. Emily, warum hast Du denn nichts gesagt!“
„Ich weiß es selbst erst seit zwei Wochen!“ Hotch lächelte:
„Und ich habe es erst vorgestern erfahren!“ Morgan klopfte Hotch auf die Schulter:
„Glückwunsch. Ich freue mich so für euch!“
„Na, das muss gefeiert werden!“ meinte Rossi und zwinkerte Emily zu:
„Du bekommst aber nur Saft!“ Emily lachte und hielt die Hand hoch womit sie Jack zu sich bat. Der lief direkt auf sie zu und sah sie an:
„Saft, wie? Jack, Saft ist doch in Ordnung. Du trinkst doch sicher einen mit mir!“ Er nickte eifrig und lächelte sie an.
„Ja, Saft ist gut. Aber Du musst mir versprechen, dass es ein Bruder wird. Mädchen spielen kein Fußball!“ er verzog das Gesicht etwas und legte seinen Kopf an sie. Hotch schüttelte amüsiert den Kopf. Er ging in die Hocke und sah ihn ernst an:
„Jack, das können wir jetzt noch nicht sagen. Aber weißt Du was? Selbst wenn es ein Mädchen wird ist das gut für Dich!“
„Wieso?“
„Na, dann bist Du ihr großer Bruder und kannst ihr vieles zeigen. Darauf kannst Du dann richtig stolz sein. Fußball spielen kannst Du auch mit Toby! Was meinst Du?“ Er sah seinen Dad zweifelnd an:
„Mh, ich weiß nicht. Na mal sehen. Ich zeige ihr dann, wie man Sandburgen baut!“ Emily lächelte und strich ihm über den Kopf:
„Genau und sie ist dann eine Prinzessin, während Du dann der König bist!“
„Auja, das wird toll.“ Er klatschte in die Hände und lief in den Garten raus um mit dem Nachbarsjungen Toby weiter zu spielen. Hotch richtete sich wieder auf und zog Emily an sich:
„Mrs. Hotchner, Du hast einen sehr glücklichen Ehemann an Deiner Seite!“ er gab ihr unter den Augen seines Team einen langen und zärtlichen Kuss. Jeder wusste, dass sich zwei gefunden hatten die es verdienten glücklich zu sein und dass sie das waren, konnte man deutlich sehen....



- ENDE -

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